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Borussia Dortmund: Fehler quälen Thomas Tuchel

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BVB enttäuscht erneut  

Fehler quälen Tuchel: "Absoluter Wahnsinn"

21.12.2016, 10:55 Uhr | sid

Borussia Dortmund: Fehler quälen Thomas Tuchel. Thomas Tuchel hadert mit der fehlenden Konstanz seiner Mannschaft.  (Quelle: imago/Team2)

Thomas Tuchel hadert mit der fehlenden Konstanz seiner Mannschaft. (Quelle: Team2/imago)

Thomas Tuchel lächelte nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg nur kurz und säuerlich. Der Trainer von Borussia Dortmund ist ein verbissener Perfektionist, den Unzulänglichkeiten quälen - und davon gab es in 16 Bundesligaspielen voller Schwankungen in seiner Mannschaft sehr viele.

"Wir haben völlig den Faden verloren, wahnsinnig einfache Fehler gemacht. Warum, weiß ich nicht", sagte Tuchel nach dem enttäuschenden Auftritt zum Jahresausklang. Seine Schultern zuckten. "Biss, Struktur, Energie - in jedem Liga-Spiel lassen wir diese Dinge phasenweise vermissen. Wir sind dann schläfrig, es gibt technische Schlampigkeiten, taktische Dinge. Das zieht sich durch unsere Saison."

Abwehrverhalten macht Sorgen

Insofern war das Duell mit lauf- und kampfstarken Augsburgern nicht nur für Tuchel ein Abziehbild: Die leblose erste Halbzeit, der siebte Rückstand in Serie, das desaströse Abwehrverhalten aller beim 0:1. "Es ist nicht verboten, zu Null zu spielen, auch mal in Führung zu gehen und zu gewinnen", sagte Tuchel nach dem dritten Unentschieden in Serie, "die Rückstände sind in der Häufigkeit der absolute Wahnsinn."

Wie der, mit Verlaub, nicht gerade messihafte Augsburger Innenverteidiger Martin Hinteregger vor dem 0:1 durch Dong-Won Ji (33.) durch das Mittelfeld spazierte und dann fünf Dortmunder auf sich zog, war in der Tat kurios. Tuchel beschäftigten aber auch die sehr guten 20 Minuten nach der Pause, in denen seine Spielidee - wie so oft phasenweise - klar zu erkennen gewesen war.

Bartra erneut ganz schwach

Konstanz herzustellen, diese hochtalentierte Mannschaft 90 Minuten lang seinem Konzept folgen zu lassen, ist Tuchels Aufgabe für die folgenden 18 Spiele. "Wir sind da hinterher, das zu ändern, wir lassen nicht locker", sagte er und stach mit dem Zeigefinger auf sein Pult. Es wäre nicht verwunderlich, würde er unter dem Weihnachtsbaum mit den Krippenfiguren das Idealverhalten einer Viererkette nachstellen.

Eine dieser Figuren wäre definitiv Marc Bartra. Der spanische Innenverteidiger wurde nach einer erneut rabenschwarzen ersten Halbzeit ausgewechselt. Tuchel sprach ihm anschließend deutlich die Klasse ab, derzeit dauerhaft zu helfen, er nannte ihn verkrampft und überambitioniert. "Wir müssen anerkennen, dass Marc es nicht gewöhnt ist, alle drei Tage zu spielen und für das Spiel die absolute Verantwortung zu tragen", sagte er - eine erstaunliche Aussage über einen 25-Jährigen, der 103 Spiele mit fast 7000 Minuten für den FC Barcelona absolviert hat. Tuchel brachte für ihn den angeschlagenen Sven Bender.

Nur in der Königsklasse top

Wirklich dramatisch ist die Lage für den BVB allerdings zumindest tabellarisch (noch) nicht. Das Ziel Champions-League-Platz ist keineswegs aus den Augen verloren. Von mehr zu träumen, war angesichts des Umbruchs im Sommer ohnehin vermessen. Auch das wurde in einer Hinrunde, die bisweilen einer Achterbahnfahrt glich, mehr als deutlich. So gut es in der Champions League lief - in der Liga bleibt sich der BVB selbst ein Rätsel.

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