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Erlösender Bayer-Sieg: Bayer-Coach Schmidt kann durchatmen

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Spielbericht  

Erlösender Sieg: Bayer-Coach Schmidt kann durchatmen

11.02.2017, 17:21 Uhr | sid

 Erlösender Bayer-Sieg: Bayer-Coach Schmidt kann durchatmen. Leverkusens Javier Hernandez (li.) und Frankfurts Omar Mascarell kämpfen um den Ball.  (Quelle: dpa)

Leverkusens Javier Hernandez (li.) und Frankfurts Omar Mascarell kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Trainer Roger Schmidt vom Bundesligisten Bayer Leverkusen kann durchatmen. Im richtungweisenden Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt landete sein Team nach zuvor zwei Niederlagen einen 3:0 (1:0)-Erfolg.

Der mexikanische Torjäger Javier Chicharito Hernandez traf doppelt (5., 63. Minute) und erhöhte sein Konto damit auf acht Saisontreffer. In der 78. Minute markierte der eingewechselte Nationalstürmer Kevin Volland das erste Bundesligator für seinen neuen Verein.

Frankfurt dennoch auf Europapokalkurs

Bayer tat sich vor 28.882 Zuschauern allerdings trotz der frühen Führung schwer. Der Werkself unterliefen viele Ballverluste, das Zuspiel in die Spitze war häufig ungenau und überhastet. Die Gäste, die zu den positiven Überraschungen in dieser Saison zählen, liegen trotz der Niederlage weiter auf Europapokalkurs und weisen acht Zähler mehr als Bayer auf.

Hrgota und Gacinovic vergeben kläglich

Im Spielverlauf nahmen die Hessen Fahrt auf, dabei zeigten die Riederwälder auch spielerisch gute Ansätze. Allerdings waren die Frankfurter fahrlässig im Ausnutzen der Torchancen. In der 20. Minute scheiterte Mijat Gacinovic nach schönem Zuspiel von Alexander Meier an Bayer-Keeper Bernd Leno.

Sechs Minuten später hatte Branimir Hrgota ebenfalls den Ausgleich auf dem Fuß. Nach Flanke von Timothy Chandler scheiterte aber auch er aus kurzer Distanz per Volleyabnahme an Schlussmann Leno, der per Fußabwehr klärte.

Havertz nutzt Einsatzchance

Eintracht-Coach Niko Kovac, der von 1996 bis 1999 bei Bayer aktiv gewesen war, hatte sein Team gut eingestellt. Die Dreierabwehrkette, die bisweilen auch zu einer Fünferkette wurde, machte die Räume für die Werkskicker eng.

Nur selten konnten sich die Hausherren in 1:1-Situationen durchsetzen. Außerdem verloren die Rheinländer zwischenzeitlich spielerisch komplett den Faden. Hernandez (36.) besaß eine der wenigen Angriffsaktionen der Bayer-Kicker, die aufgrund des Negativlaufs teilweise sehr verunsichert wirkten. Dabei war Kapitän Lars Bender als Stabilisator im defensiven Mittelfeld zurückgekehrt. Der Olympia-Zweite zeigte sich gewohnt lauf- und zweikampfstark.

Gute Akzente setzte auch der 17-jährige Kai Havertz, der von Trainer Schmidt im offensiven Mittelfeld aufgeboten wurde. Sein Sololauf führte zum 1:0, als er in den Strafraum eindrang, beim folgenden Pressschlag landete der Ball bei Hernandez, der zum 1:0 einschoss.

Bellarabi bärenstark

In der zweiten Hälfte vergaben Hernandez und Julian Brandt (je 49.) eine Doppelchance, zwei Minuten später verzog erneut der Mexikaner Hernandez. Nach Flanke von Karim Bellarabi machte es Chicharito dann in der 63. Minute besser. Auch beim dritten Treffer glänzte Nationalspieler Bellarabi mit starker Vorarbeit auf Volland, der schneller war als Eintracht-Keeper Lukas Hradecky.

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