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Fußball  

"Das nagt an einem": Werder will Negativserie beenden

16.02.2017, 16:05 Uhr | dpa

Fußball - "Das nagt an einem": Werder will Negativserie beenden. Frank Baumann (L) und Alexander Nouri stehen gemeinsam vor Herrausforderungen.

Frank Baumann (L) und Alexander Nouri stehen gemeinsam vor Herrausforderungen. Foto: Carmen Jaspersen. (Quelle: dpa)

Bremen (dpa) - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Werder Bremen will im Spiel beim FSV Mainz 05 am Samstag endlich den Negativlauf beenden. Die Hanseaten sind nach vier Niederlagen hintereinander auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht und stehen stark unter Druck.

"Das nagt natürlich an einem. Wir haben gute Leistungen gezeigt, aber keine Punkte geholt. Das ist frustrierend und irgendwann auch eine Kopfsache", erklärte Werder-Trainer Alexander Nouri.

Dafür reisen die Bremer bereits im Verlauf des Donnerstags nach Mainz, einen Tag früher als bei Auswärtsspielen gewohnt. "Wir wollen in erster Linie miteinander Zeit verbringen, einige Sachen im Detail besprechen und Einzelgespräche führen. Dies ist der Kern der Kurz-Trainingslagers", betonte Nouri.

Einen Plan für den ersten Sieg 2017 hat der ebenfalls in der Kritik stehende Nouri bereits in der Tasche. "Unsere Chancen konsequenter nutzen, Tore machen und im Defensivverhalten die richtige Entscheidungen treffen", sagte der 37-Jährige. "Aber wir sind auch nur Menschen, keine Roboter."

Offen ließ Nouri die Torwartbesetzung. Jaroslav Drobny kehrt nach seiner Rotsperre wieder zurück, hatte Anfang der Woche allerdings noch Probleme an der Schulter. Felix Wiedwald blieb in den abgelaufenen drei Spielen fehlerlos. "Wir müssen das Training noch abwarten. Alles andere sind Spekulationen", sagte Nouri.

Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hält den Kader des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten indessen nicht für falsch zusammengestellt.

"Es ist immer die Frage: Was ist möglich, was gibt der Markt her? Wir haben unser Geld gut investiert", sagte Baumann im Interview des Fachmagazins "Kicker".

Eigene Fehler wie etwa ein Ungleichgewicht bei den Transfers zwischen Defensive und Offensive sieht der Ex-Nationalspieler nicht. "Wir haben keinen Mannschaftsteil vernachlässigt", sagte Baumann. Mit 42 Gegentoren hat der Drittletzte der Tabelle die meisten aller Bundesligisten nach 20 Spieltagen kassiert.

Wie schon am Mittwoch in einem Interview des "Weser-Kurier" beteuerte Baumann, der Ausgang des Spiels am Samstag beim FSV Mainz 05 entscheide nicht über eine Weiterbeschäftigung von Coach Alexander Nouri: "Das ist definitiv falsch." Baumann wollte allerdings auch keine Job-Garantie für Nouri geben. "Im Fußball lässt sich nichts ausschließen. Deshalb gibt es von uns keine Ultimaten, aber auch keine Garantien. Das weiß Alex auch", sagte Baumann.

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