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FC Köln, Werder Bremen, HSV: Welcher Trainer fliegt als nächster?

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Werder, HSV, Köln in der Krise  

Welcher Trainer fliegt als nächster?

16.10.2017, 18:32 Uhr | lr, dpa, sid, t-online.de

FC Köln, Werder Bremen, HSV: Welcher Trainer fliegt als nächster?. Schwere Zeiten für Peter Stöger (l.), Alexander Nouri und Markus Gisdol. (Quelle: imago)

Schwere Zeiten für Peter Stöger (l.), Alexander Nouri und Markus Gisdol. (Quelle: imago)

Zwei Trainer-Rauswürfe gab es in der noch jungen Bundesliga-Saison bereits. Der nächste könnte folgen, bei drei Klubs herrscht Alarmstimmung. t-online.de gibt den Überblick.

Zuerst tauschte der VfL Wolfsburg seinen Coach und ersetzte Andries Jonker durch Martin Schmidt. Dann holte der FC Bayern Jupp Heynckes anstelle von Carlo Ancelotti zurück. Und jetzt?

SV Werder Bremen: Bei Pleite fliegt Nouri

Alexander Nouri befreite Werder in der vergangenen Saison erstmals seit Jahren aus der Dauerkrise und führte den Klub auf Platz acht. Schnell war die Sehnsucht nach Europapokal an der Weser zurück. Mittlerweile wird nur noch über eine Frage diskutiert: Liegt's an Nouri – oder ist die Mannschaft wirklich so schlecht?

Alexander Nouri steht bei Werder Bremen in der Kritik. (Quelle: imago/Nordphoto)Alexander Nouri steht bei Werder Bremen in der Kritik. (Quelle: Nordphoto/imago)

Die Bilanz ist ernüchternd. Mit vier Punkten sind die Bremer nach dem 8. Spieltag nur auf Platz 17. Die Abwehr ließ zwar erst neun Gegentore zu, doch dafür ist Werder nach der Verletzung von Max Kruse in der Offensive harmlos. Erst drei Treffer stehen auf dem Konto.

Geschäftsführer Frank Baumann sagte nach der Pleite gegen Gladbach (0:2) über die Zukunft des Trainers: "Gegen Köln wird er definitiv auf der Bank sitzen. Wir sind ungeduldig, weil wir mit der Situation nicht zufrieden sind. (...) Wir müssen uns beeilen, bis zur Winterpause können wir nicht warten. In den nächsten Wochen müssen wir punkten."

Tendenz: Gibt es im Keller-Duell in Köln am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) die nächste Pleite, muss Nouri gehen.

Ob das die richtige Entscheidung wäre, ist in Bremen umstritten. Auch Manager Baumann steht in der Kritik. Es fehlt ein geeigneter Ersatz für Serge Gnabry (über Bayern zu Hoffenheim). Und ob Neuzugang Ishak Belfodil (noch kein Tor) wirklich ein besserer Mittelstürmer ist als Oldie Claudio Pizarro (jetzt Köln), mit dem Baumann nicht verlängern wollte, hat er auch noch nicht bewiesen.

Hamburger SV: Mit Gisdol gegen den Trend

Die Lage beim HSV darf man durchaus als außergewöhnlich beschreiben: Zwar holte der Bundesliga-Dino aus den vergangenen sechs Spielen nur einen Punkt. Doch Trainer Markus Gisdol wackelt – entgegen der üblichen Verhaltensmuster beim HSV – trotzdem nicht. 

Markus Gisdol steht beim HSV trotz schlechter Ergebnisse zurzeit nicht zur Debatte. (Quelle: imago/Thomas Frey)Markus Gisdol steht beim HSV trotz schlechter Ergebnisse zurzeit nicht zur Debatte. (Quelle: Thomas Frey/imago)

Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen verweigerte in "Bild" eine Trainer-Diskussion, sagte stattdessen nach dem Spiel in Mainz (2:3): "Das war eine total unnötige Niederlage. Wir sind nicht in der Lage, grobe Fehler in unserem Spiel zu vermeiden." Kurz zuvor hatte der Klub-Boss allerdings 18 Punkte als Ziel bis zur Winterpause ausgegeben, aktuell steht der HSV bei sieben Zählern. Platz 15.

Tendenz: Kurzfristig ist Gisdol sicher, am kommenden Samstag (18.30 Uhr) geht es ohnehin gegen den FC Bayern. Danach muss er aber punkten und bis zur Winterpause die Vorgabe erfüllen. Sonst war es das.

1. FC Köln: Wie lange hält Schmadtke noch zu Stöger?

Dass Peter Stöger nach vier erfolgreichen Jahren beim 1. FC Köln so schnell infrage gestellt werden könnte, schien vor der Saison unvorstellbar. Dann kam der schlechteste Saisonstart, den jemals ein Bundesliga-Team hingelegt hat. Und plötzlich ist auch Stögers Job nicht mehr sicher. 

Lange Gesichter in der Krise: Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke (l.) mit Physiotherapeut Klaus Maierstein und Trainer Peter Stöger. (Quelle: imago/Jan Huebner)Lange Gesichter in der Krise: Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke (l.) mit Physiotherapeut Klaus Maierstein und Trainer Peter Stöger. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Zwar sagte Geschäftsführer Jörg Schmadtke bei Sky: "Zum jetzigen Zeitpunkt stellt sich die Frage nicht. So lange ich ein gutes Gefühl habe, so lange gibt es keine Diskussion." Doch das kann sich schnell ändern.

Die Kritik von Fans und Experten richtet sich allerdings zurzeit eher an Schmadtkes Adresse. Der Vorwurf: Die Mannschaft wurde trotz der Millionen aus dem Verkauf von Anthony Modeste nicht verstärkt. Und ein Ersatz für den Top-Torjäger wurde dabei erst recht nicht gefunden. Die Folge: Obwohl der FC sich eine durchschnittliche Anzahl an Tor-Chancen erarbeitet hat, fielen erst drei Treffer. Köln spielt nicht wie ein Absteiger, erzielt aber die Ergebnisse wie einer. Erst ein Punkt, Platz 18.

Hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass es wegen der Transferpolitik auch zum Streit zwischen Schmadtke und Stöger gekommen sei, auch wenn beide das ebenso hartnäckig dementieren.

Tendenz: Alles hängt von der Kölner Leistung gegen Werder ab. Spielt die Mannschaft weiter ordentlich, bleibt Stöger im Amt. Aufgrund des Erfolgs in den Vorjahren genießt er außergewöhnlich viel Kredit. Eine Pleite mit schlechter Leistung würde ihn aber ziemlich sicher den Job kosten.

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