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Fußball - Das Siegen verlernt: Hoffenheims Nagelsmänner schludern

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Fußball  

Das Siegen verlernt: Hoffenheims Nagelsmänner schludern

20.10.2017, 11:08 Uhr | dpa

Fußball - Das Siegen verlernt: Hoffenheims Nagelsmänner schludern. Julian Nagelsmann ist der Trainer von 1899 Hoffenheim.

Julian Nagelsmann ist der Trainer von 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Sinsheim (dpa) - Das Thema FC Bayern München wischte Julian Nagelsmann wieder einmal beiseite, irgendwie hat 1899 Hoffenheim während der Dauerdebatte aber das Siegen verlernt.

Mit einem aus 1899-Sicht unnötigen 2:2 (0:0) gegen den FC Augsburg geht der Tabellenvierte der Fußball-Bundesliga in die Europa-League-Woche. Gegen den türkischen Vizemeister Istanbul Başakşehir stehen die Kraichgauer nun am Donnerstag nach zuvor zwei Niederlagen in den Gruppenspielen unter Erfolgszwang. So ging der Blick nach dem Rückschlag vom Samstag schnell nach vorne. "Das ist für uns ein extrem wichtiges Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen, da gibt's nix anderes", sagte Nationalstürmer Sandro Wagner.

Die Hoffenheimer blieben zwar im 22. Liga-Spiel nacheinander in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena ungeschlagen. Gleichzeitig konnten sie jedoch zum fünften Mal in dieser Spielzeit einen 1:0-Vorsprung nicht in einen Sieg umwandeln. Zuletzt hatte es ein 1:2 in Bulgarien bei Ludogorez Rasgrad und ein 2:3 beim SC Freiburg gesetzt.

Nach einer unruhigen Länderspielwoche mit der Debatte um eine mögliche Zukunft Nagelsmanns beim FC Bayern betonte der 30-Jährige vor dem Anpfiff noch einmal: "Ich brenne für den Erfolg und für die Mannschaft. Und die Mannschaft brennt für das Trainerteam. Darauf liegt unser Fokus. Alles andere ist ein Thema für die Medien, aber weniger für Julian Nagelsmann."

Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld riet im TV-Sender Sky: "Für Julian Nagelsmann wäre es vielleicht gut, wenn er noch ein paar Jahre bei Hoffenheim bleibt und auch internationale Erfahrung sammelt. In einem kleineren Verein kann man noch Fehler machen. Irgendwann wird sein Weg sowieso zu Bayern München führen."

Auch gegen Augsburg war mehr drin für Nagelsmann und die TSG, die vorne und hinten schluderte. "Wir haben viele Chancen rausgespielt, aber leider zu oft vorbeigeschossen", sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz, wollte aber kein Drama aus den zwei verlorenen Punkten machen: "Ich glaube, wir hatten 23:12 Torschüsse. Wenn ich hier sitze und wir hätten nur eine Chance gehabt, dann würde ich mir ernsthaft Sorgen machen."

Kevin Vogt wollte das alles an seinem unglücklichen Tag nicht kommentieren. Der Abwehrchef und Kapitän ging mit Blick auf sein Smartphone an den Mikrofonen und Kameras vorbei. Mit einem Eigentor in der 89. Minute hatte er den Augsburgern noch zum Ausgleich verholfen. Dabei hatten die Nagelsmänner sogar zweimal geführt durch einen Kopfball von Benjamin Hübner (52.) und einen herrlichen Schlenzer von Mark Uth (85.) - sein fünfter Saisontreffer und das insgesamt 100. Tor für 1899 unter Nagelsmann.

Der frühere Hoffenheimer Michael Gregoritsch hatte vor 27 014 Zuschauern zwischendurch ausgeglichen (75.). "Zwei Tore müssen einfach auch mal reichen für einen Sieg, da müssen wir einfach abgezockter spielen", forderte Wagner.

Die unermüdlichen Augsburger konnten auch im siebten Anlauf nicht bei den Hoffenheimern gewinnen, freuten sich jedoch über den Punkt. "Was uns in dieser Saison auszeichnet: Wir geben nie auf - zu keiner Sekunde!", sagte Trainer Manuel Baum. "Wenn wir so weitermachen, können die Kritiker sagen, was sie wollen", sagte Flügelflitzer Marcel Heller mit Blick auf jene Experten, die den FCA vor der Saison zum Abstiegskandidaten gekürt haben.

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