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Bundesliga: Mario Gomez verhilft VfB Stuttgart zum Sieg

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Comeback geglückt: Gomez verhilft Stuttgart zum Sieg

13.01.2018, 17:17 Uhr | dpa, sid

Bundesliga: Mario Gomez verhilft VfB Stuttgart zum Sieg. Jubel bei Mario Gomez: Der Rückkehrer verhalf dem VfB Stuttgart zum Sieg gegen Hertha BSC. (Quelle: imago/MIS)

Jubel bei Mario Gomez: Der Rückkehrer verhalf dem VfB Stuttgart zum Sieg gegen Hertha BSC. (Quelle: MIS/imago)

Nach achteinhalb Jahren ist Mario Gomez zum VfB Stuttgart zurückgekehrt – und gegen Hertha BSC gleich zum Matchwinner geworden. Hannover drehte ein verrücktes Spiel nach Zwei-Tore-Rückstand gegen Mainz. Hoffenheim ließ in Bremen wichtige Punkte liegen.

Hoffnungsträger Mario Gomez hat ein gelungenes Comeback beim VfB Stuttgart gefeiert. Im ersten Pflichtspiel mit dem Torjäger seit 3157 Tagen gewannen die Schwaben zum Rückrundenauftakt 1:0 (0:0) gegen Hertha BSC. Ein kurioses Eigentor von Berlins Verteidiger Niklas Stark in der 78. Minute brachte die Stuttgarter näher an das Mittelfeld heran.

Der VfB beendete damit nach vier Niederlagen in der Fußball-Bundesliga nacheinander seine Negativserie. Die Berliner warten unterdessen weiter seit dem Wiederaufstieg vor vier Jahren auf einen Sieg im ersten Ligaspiel nach der Winterpause.

Stuttgart-Rückkehrer Mario Gomez im Duell mit Herthas Niklas Stark: Der Stürmer erzwang in der 78. Minute ein Eigentor des Verteidigers. (Quelle: imago/MIS)Stuttgart-Rückkehrer Mario Gomez im Duell mit Herthas Niklas Stark: Der Stürmer erzwang in der 78. Minute ein Eigentor des Verteidigers. (Quelle: MIS/imago)

57.181 Zuschauer sahen einen engagierten Gomez, der von seinen Mitspielern noch zu wenig in Szene gesetzt wurde. Nach dem 1:0 jubelte Gomez, als wäre er der Matchwinner gewesen - und der Stadionsprecher nannte ihn als Torschützen. Doch es war eine kuriose Bogenlampe von Stark ins eigene Netz, die dem Rückkehrer den perfekten Einstand bescherte.

"Wenn es nicht der VfB Stuttgart gewesen wäre, wäre Mario Gomez in der Bundesliga nicht gewechselt", behauptete VfB-Sportvorstand Michael Reschke direkt vor der Partie bei Sky. "Man hat von Anfang an gespürt, dass er sich auf die Aufgabe riesig freut." 

Wahnsinn in Hannover: Füllkrug dreht Partie gegen Mainz

Mit seinem ersten Dreierpack in der Bundesliga hat Niclas Füllkrug Hannover 96 zum Jubiläumssieg geschossen und lässt die Fans von Europa träumen. Der 24-Jährige erzielte beim 3:2 (2:2) gegen den FSV Mainz 05 alle drei Tore der Gastgeber - und führte sie damit im Alleingang zum 300. Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte (966 Spiele).

Jubel in Hannover: Nach 0:2 siegten die Niedersachsen 3:2 gegen Mainz. (Quelle: dpa/Peter Steffen)Jubel in Hannover: Nach 0:2 siegten die Niedersachsen 3:2 gegen Mainz. (Quelle: Peter Steffen/dpa)

Yoshinori Muto (26.) und Alexander Hack (31.) hatten Mainz kurz vom ersten Auswärtssieg der Saison hoffen lassen. Doch Füllkrug schlug mit drei Treffern (33., 38., Foulelfmeter und 75.) zurück, Hannover hat nun 26 Punkte auf dem Konto und darf als Tabellenzehnter auf die Europapokal-Plätze schielen. Mainz steckt hingegen tief im Tabellenkeller fest, die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz gewann nur eines der letzten zehn Bundesligaspiele.

Gebre Selassie rettet Werder Punkt gegen Hoffenheim

Werder Bremen bleibt in der Bundesliga unter Trainer Florian Kohfeldt zu Hause ungeschlagen, hat zum Auftakt der Rückrunde einen wichtigen Schritt aus der Abstiegszone aber verpasst. Die Norddeutschen kamen am Samstag gegen 1899 Hoffenheim nur zu einem 1:1 (0:1) und belegen damit weiter den Relegationsplatz. Vor rund 40.000 Zuschauern im Weserstadion brachte Benjamin Hübner die Gäste in der 39. Minute in Führung. Theodor Gebre Selassie gelang in der 63. Minute immerhin noch der Ausgleich für die Bremer.

Im dritten Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in dieser Saison passierte lange Zeit nichts. Im Bundesliga-Hinspiel hatten sich die Hoffenheimer mit 1:0 durchgesetzt, im DFB-Pokal Bremen sich mit 1:0 behauptet. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte enttäuschten beide Teams über weite Strecken. Nach der nur rund zweiwöchigen Vorbereitung leisteten sich beide Mannschaften viele Ungenauigkeiten, so dass kaum einmal ein richtiger Spielfluss aufkam.

Augsburg stürzt HSV in noch größere Abstiegsnot

Der FC Augsburg hat die Abstiegssorgen des Hamburger SV weiter verschärft. Die Hanseaten unterlagen nach einer in der Offensive nicht erstligareifen Leistung verdient mit 0:1 (0:1) beim Überraschungsteam der Hinrunde. Ja-Cheol Koo belohnte den FCA vor 30.087 Zuschauern mit seinem Kopfballtor in der 45. Minute für sein immer wieder mal wuchtiges und auch zielstrebiges Angriffsspiel.

Die Augsburger können nach dem gelungenen Start ins neue Jahr mit 27 Punkten den Blick auf die Europa-League-Plätze richten. Der HSV, der sich in den 90 Minuten nicht eine echte Torchance erarbeiten konnte, wandelt mit 15 Zählern dagegen weiter am Abgrund zur 2. Liga.

Die Hamburger starteten mit einer neuen Nummer 1 in die Rückrunde. U21-Europameister Julian Pollersbeck feierte sein Bundesligadebüt. Der 23-Jährige machte keine Fehler, hielt einige Bälle, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.

Freiburg punktet weiter im Abstiegskampf

Der SC Freiburg hat im Abstiegskampf der einen weiteren wichtigen Punkt geholt. Zum Rückrunden-Auftakt spielte die Mannschaft von Christian Streich 1:1 (0:1) bei Eintracht Frankfurt und ist jetzt seit sechs Ligaspielen ungeschlagen. Robin Koch glich die Frankfurter Führung durch Sebastien Haller (28.) durch ein Kopfballtor in der 51. Minute wieder aus. Die Eintracht zeigte sich erneut als großzügiger Gastgeber, der den dritten Heimsieg der Saison trotz mehrerer klarer Torchancen leichtfertig aus der Hand gab. Nur neun ihrer 27 Punkte haben die Frankfurter in dieser Saison im eigenen Stadion geholt.

Es war ein merkwürdiges Spiel im Frankfurter Stadtwald. Die Eintracht spielte eine gute erste und eine miserable zweite Halbzeit. Bei den Gästen war es umgekehrt. Auf der einen Seite war das spielerische Niveau zeitweise so dürftig, als wähnten sich beide Teams noch in der Winterpause bei einem Testspiel unter spanischer Sonne statt in einem Bundesliga-Stadion vor 45.300 Zuschauern. Auf der anderen Seite gestatteten sich beide gegenseitig eine Reihe klarer Torchancen.


Quellen:
- dpa, sid

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