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"Lieber zu Hause bleiben" – Wegen Fan-Zoff zerlegt sich der BVB selbst

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"Sollen lieber zu Hause bleiben"  

Fan-Zoff in Dortmund: Jetzt zerlegt sich der BVB selbst

28.01.2018, 10:55 Uhr | t-online.de, dpa, sid

"Lieber zu Hause bleiben" – Wegen Fan-Zoff zerlegt sich der BVB selbst. Kritik von der Südtribüne: BVB-Fans halten als Botschaft an den wechselwilligen Pierre-Emerick Aubameyang ein Plakat hoch, auf dem steht: "Kein Spieler ist größer als unser Verein". (Quelle: imago/DeFodi)

Kritik von der Südtribüne: BVB-Fans halten als Botschaft an den wechselwilligen Pierre-Emerick Aubameyang ein Plakat hoch, auf dem steht: "Kein Spieler ist größer als unser Verein". (Quelle: DeFodi/imago)

Nach dem Unentschieden gegen Freiburg schimpft BVB-Torwart Roman Bürki über das Verhalten der eigenen Fans  und wird dafür vom Manager öffentlich zurechtgewiesen.

Nach Borussia Dortmunds 2:2 (1:1) gegen den SC Freiburg sagte Torwart Roman Bürki bei Sky über die Stimmung im Stadion: "Die Ost- und Westtribüne, da kommen die Leute ins Stadion, um ihre eigene Mannschaft auszupfeifen. Die sollen lieber zu Hause bleiben."

Bürkis klare Worte nach dem Freiburg-Spiel

Von diesen Tribünen "hört man keine Unterstützung", klagte Bürki. "Das sind Leute, die keine Ahnung von Fußball haben. Die haben wohl nichts Besseres zu tun." Der BVB hatte sich für seine schwache Leistung Pfiffe gefallen lassen müssen. 

Sportdirektor Michael Zorc kanzelte Bürki für diese Kritik ab. "Ich finde die Aussage unpassend und inhaltlich falsch. Ich empfehle unseren Spielern, sich das Spiel noch mal 90 Minuten anzuschauen", sagte er. "Da müssen sie aufpassen, dass sie nicht selbst pfeifen. Der Zuschauer hat das Recht, seinen Unmut zu zeigen."

Verärgerte Fans zeigen Banner

Später relativierte Bürki seine Aussage in einem Post auf Instagram. Er schrieb: "Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind. Das maße ich mir überhaupt nicht an. Wenn wir nicht gut spielen, haben alle das Recht, Ihre Enttäuschung zu zeigen. Mir ging es heute um Pfiffe ganz früh im Spiel. Hier würde ich mir im Sinne aller Jungs mehr Unterstützung von einigen Zuschauern wünschen!"

"Liebe Fans! Ich möchte Euch meine in der Emotion der Enttäuschung und mit dem entsprechenden Extrem-Puls getätigten Aussagen noch einmal genau erklären. Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind. Das maße ich mir überhaupt nicht an. Wenn wir nicht gut spielen, haben alle das Recht, Ihre Enttäuschung zu zeigen. Mir ging es heute um Pfiffe ganz früh im Spiel. Nach dem zweiten oder dritten Ball, der zurückgespielt wurde oder der nicht ankam. Hier würde ich mir im Sinne aller Jungs mehr Unterstützung von einigen Zuschauern wünschen! Aber nochmal: Wenn wir schlecht spielen, und wir haben gegen Freiburg schlecht gespielt, dann darf man uns dafür - selbstverständlich - auch kritisieren!" #38

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Einige Fans machten zudem ihrem Ärger über das Wechseltheater um Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang Luft. Sie präsentierten ein Banner mit der Aufschrift: "Kein Spieler ist größer als unser Verein."

Durchwachsener Auftritt von Aubameyang

Seit Wochen wird über einen Wechsel des Gabuners zum englischen Spitzenklub FC Arsenal spekuliert. Zuletzt war Aubameyang wegen diversen Verfehlungen suspendiert worden.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte dazu: "Er hat im Januar zwei Fehlverhalten gehabt. Einmal ist er bei einer wichtigen Teamsitzung nicht erschienen und dann hat er vor dem Spiel in Berlin nicht gut trainiert. Wir haben das dann sanktioniert." Dennoch war Aubameyang gegen Freiburg in den Kader zurückgekehrt, zeigte allerdings eine durchwachsene Leistung. Dem Verhältnis zu den Fans hat auch das sicherlich nicht genützt.

Quellen:
- eigene Recherche
- sid
- dpa

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