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Bayern-Legende Paul Breitner beklagt zunehmende Armut

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Arbeit bei der Tafel  

Bayern-Legende Breitner beklagt zunehmende Armut

07.03.2018, 13:58 Uhr | BZU, t-online.de

Bayern-Legende Paul Breitner beklagt zunehmende Armut. Alles andere als abgehoben: Seit zwölf Jahren engagieren sich Paul (l.) und Hildegard Breitner bei der Münchner Tafel. (Quelle: imago/Westermann)

Alles andere als abgehoben: Seit zwölf Jahren engagieren sich Paul (l.) und Hildegard Breitner bei der Münchner Tafel. (Quelle: Westermann/imago)

Er ist Welt- und Europameister, Deutscher Meister - und arbeitet bei der Münchner Tafel: Paul Breitner hilft dort seit zwölf Jahren. Jetzt äußert er deutliche Kritik.

Hildegard Breitner arbeitet bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich bei der Essensausgabe in München. Ihren Mann Paul konnte sie vor rund zwölf Jahren davon überzeugen, ebenfalls zu helfen. Vor sechs Jahren gründete sie die Tafel in Haidhausen, einem eher gut betuchten Bezirk Münchens. "Es ist ein Stadtteil, von dem viele nicht glauben, dass es hier eine Tafel gibt", erklärt Paul Breitner im Bayerischen Rundfunk.

"Immer mehr Familien sind betroffen"

Auch wenn sich die Existenz der Essensausgabe offenbar noch nicht sonderlich herumgesprochen hat, kann der Bedarf der Tafelgänger schon jetzt nicht komplett gedeckt werden. Wöchentlich kommen rund 20.000 Menschen zu den Essensausgaben in München. 120.000 Kilo Lebensmittel werden dabei ausgegeben, doch besonders im Winter mangelt es oft an Obst. "Nicht jeder Bedürftige geht beispielsweise mit einem Apfel nach Hause", so Breitner.

Er beklagt: "Die Leute, die die Münchner Tafel benötigen, um über die Runden zu kommen, werden nicht weniger – sondern immer mehr. Jedes Jahr wird es schlimmer. Immer mehr Familien sind davon betroffen."

Dass die Tafeln überhaupt Lebensmittel verteilen können, liegt an den Spenden der Bäcker und Supermärkte in München und Umgebung. Weitere Unterstützung ist dringend nötig, um den Bedarf besser decken zu können.

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