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Zwischenbilanz  

In der Champions League derzeit nichts zu melden

03.11.2007, 13:46 Uhr | t-online.de

Spieler des VfB Stuttgart (Foto: imago) Spieler des VfB Stuttgart (Foto: imago) Die Bilanz ist ernüchternd. Gerade einmal zwei Siege haben die deutschen Teilnehmer in der Champions League in neun Partien einfahren können. Mit durchschnittlich 0,67 Punkten liegen die Teams deutlich unter den bisherigen negativen Tiefpunkten der letzten zehn Jahre (1,11 Zählern nach drei Spieltagen in den Spielzeiten 2000/2001 und 2002/2003). Der deutsche Meister VfB Stuttgart konnte noch nicht einmal ein Pünktchen für sich verbuchen. "Leider haben wir nicht die Stärke, um dort ernsthaft mitzuspielen", gestand Trainer Armin Veh nach der 0:2-Heimniederlage gegen Olympique Lyon ein.

Immer noch Sechster in der Fünf-Jahres-Wertung


Wären die deutschen Klubs nicht in voller Stärke in die Gruppenphase des UEFA Cups eingezogen, wären die Auswirkungen in der Fünfjahreswertung des Verbandes verheerend. Derzeit liegt Deutschland in dieser für die Vergabe der Startplätze für die nationalen Verbände in den europäischen Wettbewerben auf Platz sechs. Weniger Starter dürfte der DFB erst dann entsenden, wenn Deutschland auf Platz sieben abrutschen sollte.

Rummenigge fordert mehr Investitionen


Für Karl-Heinz Rummenigge ist die Konsequenz klar. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern fordert mehr Mut zum Risiko. "Wenn die Bundesliga nicht bereit ist, mehr zu investieren, wird in den nächsten zehn Jahren keine deutsche Mannschaft mehr das Champions-League-Finale erreichen", erklärte er jüngst in einem Interview mit "spox.com".

Sich für Investoren öffnen


Besonders wichtig dabei sei es dabei, neue Einnahmequellen zu erschließen. Bestes Beispiel sei hier England. "Wir müssen unsere Liga ebenfalls in die Welt tragen. Das kann Bayern München nicht alleine." Rummenigge warb für die Möglichkeit, dass in- und ausländische Investoren sich zu mehr als den derzeit erlaubten 49 Prozent an Bundesliga-Klubs beteiligen. England profitiere immer noch vom Einstieg von Abramowitsch und Co., der zeitgleich mit einem lukrativen TV-Vertrag kam.

Mut zum Risiko


Daran müsse sich der deutsche Fußball orientieren, um weiter auf der europäischen Bühne mitspielen zu können. "Die Bundesliga ist ein tolles Produkt. National werden wir nie in Gefahr geraten. Aber wenn wir die Dinge weiterhin so konservativ angehen, bekommen wir im internationalen Vergleich möglicherweise Überlebensprobleme", sagte Rummenigge.

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