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Fußball - Champions League: In Europas Königsklasse rollt der Rubel

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In Europas Königsklasse rollt der Rubel

03.11.2007, 14:27 Uhr | sid

CL-Pokal (Foto: imago) CL-Pokal (Foto: imago) Erneut beginnt sich das Geldkarussell zu drehen: Vor allem die Champions-League-Klubs können sich glücklich schätzen. Wenn sie bis zum Ende in der Königsklasse vertreten sind, können sie sich eine wahrlich goldene Nase verdienen. In der vergangenen Saison kassierten allein die 32 Klubs, die am wichtigsten europäischen Klub-Wettbewerb teilnahmen, 579,6 Millionen. Und 25,08 Millionen verteilten sich unter den anderen.

Bayern vor Barcelona

In der letzten Saison hat Rekordmeister Bayern München noch 28,372 Millionen in der Champions League verdient, Werder Bremen 18,469, der Hamburger SV 14,327. Der Gewinner der Königsklasse, der AC Mailand, strich satte 39,592 Millionen ein, gefolgt vom FC Chelsea (34,662), dem FC Liverpool (32,218), dem PSV Eindhoven (31,600) und Manchester United (31,533). Die Bayern rangierten auf Position acht deutlich vor dem FC Barcelona (22,702). Der spanische Meister Real Madrid (21,026) musste sich gar mit noch weniger begnügen.

Milan kassiert groß ab

Die Unterschiede liegen zum einem im sportlichen Abschneiden, aber auch im sehr komplizierten Verteilungsschlüssel begründet. Zwar erhält jeder Klub das gleiche Startgeld (drei Millionen Euro), die gleiche Teilnahmeprämie (2,4) und die gleiche Siegprämie (600. 000/Sieg, die Hälfte bei einem Unentschieden), aber nach der Gruppenphase steigen die Prämie fast ins Unendliche. So hat Milan mal eben allein für den Endspielsieg gegen Liverpool sieben Millionen Euro kassiert.

Viele Faktoren spielen eine Rolle

Obgleich die UEFA alle Zahlen veröffentlicht, bleibt eine Zahl geheim: Der Marketingpool. Aus dem haben die Bayern im letzten Jahr 15,9 Millionen kassiert, Werder Bremen 10,9 und der Hamburger SV nur 8,3. Das hängt damit zusammen, aus welchem Markt ein Verein kommt, wie weit er in der Champions League kommt, und ob er als Meister oder Vize startet sowie, wie viel die nationalen TV-Anstalten zu zahlen bereit sind.

Solidaritätsfond unterstütz den Fußball

So gesehen war es für Stuttgart und Schalke aus finanziellen Gründen nicht so sonderlich positiv, dass sich auch Werder Bremen noch für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert hat. Jetzt muss der Topf durch drei geteilt werden. Allerdings begrüßen die Schwaben und die Königsblauen natürlich die Tatsache, dass sich nun ein Bundesliga-Trio gegen die Besten in Europa behaupten kann. Die UEFA legt natürlich dennoch viel Wert auf wirtschaftliche Solidarität. So hat der Verband von Zypern aus einem Solidaritätsfonds, der auch nur aus der Champions-League-Teilnahme der Klubs finanziert wurde, 680.000 Euro erhalten, und EM-Veranstalter Schweiz gar 890.000. Die Bundesliga wurde mit 350. 000 Euro unterstützt - die Millionarios ausgenommen.

Ein Traum geht in Erfüllung

Im UEFA-Cup ist vergleichsweise deutlich weniger zu kassieren. Von der UEFA gab es für Sieger FC Sevilla in der vergangenen Spielzeit 6,251 Millionen Euro. Dahinter folgten Espanyol Barcelona (5,311) und Tottenham Hotspur (4,323). Der SV Werder - Fünfter mit 2,592 Millionen - und Bayer Leverkusen - Sechster mit 1,565 Millionen landeten sogar im Vorderfeld. An die neuen finanziellen Rahmenrichtlinie im "Cup der Verlierer" - wie der UEFA-Cup einst von Bayern-Präsident Franz Beckenbauer getauft wurde - muss sich das Bundesliga-Aushängeschild aus München erst noch gewöhnen. Die Bayern sind zunächst einmal nicht von der Zentralvermarktung der UEFA abhängig, sondern vermarkten sich im UEFA-Cup alleine. Das war immer der Traum von Klub-Boss Karl-Heinz Rummenigge und Manager Uli Hoeneß. Ihr Spiel gegen Belenenses Lissabon wird nun bei Pro7 gezeigt.

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