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Fußball - Champions League: Werder Bremen will per Last-Minute-Chance ins Achtelfinale

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Gruppe C - Werder Bremen  

Per Last-Minute-Chance ins Achtelfinale?

10.12.2007, 15:46 Uhr | dpa

Werders Diego (li.) und Luciano Galletti (Foto: imago)Werders Diego (li.) und Luciano Galletti (Foto: imago) Das alte Rehhagel-Rezept soll Werder Bremen im Alles-oder-Nichts-Spiel bei Olympiakos Piräus (ab 20.30 Uhr im T-Online Live-Ticker) den notwendigen Sieg bringen. Nach dem munteren Toreschießen in Hannover muss der Bundesligist auf kontrollierte Offensive setzen, um die Fehlerquote im Defensivverhalten zu senken und auf den letzten Drücker doch noch das Achtelfinale der Champions League zu erreichen. "Man hat 90 Minuten mindestens Zeit, man muss nicht alles von Anfang an regeln", warnte Trainer Thomas Schaaf vor ungehemmtem Offensivdrang im Spiel, in dem es um rund vier Millionen Euro geht. Da eine souveräne Abwehr besonders wichtig ist, war es für Schaaf beruhigend, dass der zuletzt kranke Per Mertesacker am Montagabend das Abschlusstraining absolvierte.

Video Werder Bremen vor dem Spiel in Piräus

Live-Ticker ab 20.30 Uhr Piräus gegen Bremen

"Trotzreaktion" erwünscht

Bei zwei Punkten Rückstand auf das Gastgeber-Team hilft Werder am letzten Spieltag der Gruppe C nur ein Sieg, sonst ist sogar die Trostrunde im UEFA-Cup gefährdet. Für Werder geht es um rund vier Millionen Euro, rechnete Klubchef Jürgen L. Born vor: "Wenn Schalke ausscheidet, sind es sogar noch mehr, weil dann Geld aus dem Pool dazukommt." Er wünsche sich eine "Trotzreaktion nach dem Spiel in Hannover".

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Hinspiel-Niederlage trotz Führung

"Wir wollen erfolgreich sein und die Sensation schaffen, die man uns vielleicht nicht mehr zugetraut hat", sagte Schaaf. Aus dem Tag des offenen Tores bei der 3:4-Niederlage in Hannover "nehmen wir mit, dass wir nicht so viele Fehler machen dürfen", sagte Schaaf und fügte an: "Gerade in Piräus nicht, weil das ein enorm starker Gegner ist." Wie schnell die Griechen Unzulänglichkeiten bestrafen, zeigten sie eindrucksvoll im Hinspiel, als sie in Bremen trotz eines 0:1-Rückstandes zur Pause noch 3:1 gewannen. "Sie haben uns gezeigt, wie man auswärts spielen muss", sagte Mertesacker, der am Montag wieder mit dem Team trainierte. Schaaf berichtete, dass Per "sich erheblich besser" fühle. "Das macht Hoffnung, dass er spielen kann", betonte Schaaf.

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Nicht "aus dem Konzept bringen lassen"

Die verpatzte Generalprobe im Nordderby schien einigen Bremern noch in Athen in den Knochen zu stecken. Manager Klaus Allofs forderte indes, aus dem unkontrollierten Auftritt in der AWD-Arena die richtigen Lehren zu ziehen. "Wir dürfen uns nicht durch Fehlentscheidungen aus dem Konzept bringen lassen", sagte Allofs und warnte: "Wenn wir das gegen Piräus machen, dann wird es schwer." Angesichts der fanatischen Fans im Stadion Karaisaki scheinen die mahnenden Worte, sich nicht erneut solche Undiszipliniertheiten zu erlauben, besonders angebracht.

Diego freut sich auf "Spiel des Jahres"

"Wir haben noch Wut im Bauch", sagte Spielmacher Diego, "aber wir müssen mit kühlem Kopf spielen und hoffen, nicht wieder so einen schlechten Schiedsrichter zu haben." An Selbstbewusstsein mangelt es den Bremern aber auch nach dem herben Dämpfer in der Bundesliga nicht. "Ich bin sehr optimistisch und zuversichtlich, wir haben eine sehr gute Chance", sagte Diego. Für ihn ist es "unser Spiel des Jahres".

Piräus fehlt wichtiger Spieler

Neben Mertesacker ist auch der zuletzt noch fehlende Clemens Fritz in Piräus dabei. Das Verletztenlager der Bremer hat sich sogar so weit gelichtet, dass in Carlos Alberto der teuerste Spieler der Vereinsgeschichte aus dem Kader gestrichen und stattdessen Martin Harnik nominiert wurde. Der österreichische Nationalspieler sei flexibler einsetzbar, begründete der Coach seine Entscheidung. Bei Piräus fehlt Predrag Djordjevic (Gelbsperre), eines der wichtigsten Offensiv-Asse.

Voraussichtliche Aufstellung:



Piräus: Nikopolidis - Torosidis, Zewlakow, Antzas, Pantos, Patsatzoglu, Ledesma, Stoltidis - Galleti, Lualua - Kovacevic

Werder: Wiese - Fritz, Baumann (Mertesacker), Naldo, Pasanen - Jensen - Hunt (Vranjes), Borowski - Diego - Sanogo, Rosenberg

Schiedsrichter: Laurent Duhamel (Frankreich)

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