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Fußball - Champions League: Schalke bleibt in der Königsklasse

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Gruppe B - FC Schalke 04  

Schalke bleibt in der Königsklasse

11.12.2007, 17:22 Uhr | dpa

Kollektiver Jubel des Schalker Mannschaft (Foto: Reuters)Kollektiver Jubel des Schalker Mannschaft (Foto: Reuters) Der FC Schalke 04 hat sich von seiner Disco-Affäre nicht aus dem Takt bringen langen und ist mit einem souveränen "Endspiel-Sieg" gegen Rosenborg Trondheim erstmals ins Achtelfinale der Champions League gestürmt. Gerald Asamoah (12. Minute), Rafinha (19.) und Kevin Kuranyi (36.) erzielten die Tore zum 3:1 (3:1)-Erfolg und versetzten die 53.951 Zuschauer in der ausverkauften Veltins Arena in Feierlaune. "Es ist ein toller Erfolg für die Mannschaft und den Verein. Es ist fantastisch, dass wir das geschafft haben. Wir sollten das einfach mal genießen. Wir waren immer in Aufbruchstimmung. Der Erfolg ist unglaublich wichtig", sagte Trainer Mirko Slomka.

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Trondheim im UEFA Cup

Im dritten Anlauf schaffte der deutsche Vizemeister den ersehnten Sprung in die K.o.-Phase von Europas Königsklasse und kann im kommenden Jahr weiter auf drei Hochzeiten tanzen. Yssouf Koné (23.) schoss den einzigen Treffer für Trondheim, das sich als Tabellendritter der Gruppe B hinter dem FC Chelsea und Schalke und vor dem FC Valencia immerhin noch für den UEFA-Pokal qualifizierte.

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Schalke winken hohe Einnahmen

Auch ohne die nach ihrem Disco-Besuch kurzfristig suspendierten Mladen Krstajic und Ivan Rakitic dominierten die Schalker die Partie und vermieden im Gegensatz zu den Jahren 2001 und 2005 das Vorrunden-Aus. Nun winken den Schalkern nach dem Scheitern des VfB Stuttgart und von Werder Bremen als einzigem verbliebenen deutschen Champions-League-Vertreter weitere Einnahmen von mehr als zwölf Millionen Euro. "Das ist ein schöner Tag für uns. Das Achtelfinale war unser großes Ziel. Die Mannschaft hat toll gespielt. Wir sollten froh sein", sagte Manager Andreas Müller.

"Das Verhalten ist absolut inakzeptabel"

Die Vorzeichen für den Extra-Zahltag waren allerdings alles andere als günstig. Die Nachtschwärmer Krstajic und Rakitic hatte für Unruhe gesorgt. Gemeinsam mit dem wegen einer Gelbsperre nicht spielberechtigten Jermaine Jones war das Duo in der Nacht zum Sonntag in einer Disco erwischt worden. "Das Verhalten ist absolut inakzeptabel. Wir haben klare Regeln aufgestellt. Diese wurden aufs Massivste gebrochen", sagte Trainer Mirko Slomka.

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Asamoah besorgt die Führung

Während Dario Rodriguez für Krstajic in der Innenverteidigung zum Einsatz kam, ersetzte ausgerechnet der am Samstag in Frankfurt durch seinen Würgegriff unrühmlich aufgetretene Rotsünder Carlos Grossmüler Rakitic in der zentralen Position. Der Uruguayer zeigte sich diesmal aber von seiner guten Seite und kurbelte das Schalke-Spiel entscheidend an. Seine Freistoß-Flanke verwertete Asamoah im Strafraumgetümmel mit dem rechten Außenrist zur frühen Führung.

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Königsblau kombiniert nach Herzenslust

Das Tor gab den Schalkern Sicherheit. Gegen die schon seit mehreren Wochen in der nationalen Winterpause weilenden Norweger kombinierten die Königsblauen nach Herzenslust. Nach einer Vorlage von Kuranyi marschierte Rafinha in den Strafraum und vollendete zum 2:0.

Kuranyi gewohnt sicher

Unerklärlicherweise war die Schalker Herrlichkeit danach abrupt beendet. Plötzlich überließ S04 dem Gegner Ball und Raum und wurde bestraft. Einen Stellungsfehler des indisponierten Heiko Westermann nutzte Koné zum Anschlusstor. Entsprechend beruhigend wirkte dann Kuranyis Treffer. Der Nationalstürmer schoss den Ball von der Strafraumgrenze zielsicher ins Tor. Nach Doppelpass mit Kuranyi verpasste Grossmüller (39.) wenig später aus kurzer Distanz die Chance zum vierten Tor.

Kobiaschwili gibt sein Comeback

In der zweiten Halbzeit ging Schalke kein Risiko mehr ein und verwaltete den Erfolg gegen die gerade in der Offensive harmlosen Norweger problemlos. Ein Versuch aus der Distanz von Steffen Iversen (59.) war der einzige Schuss auf das Schalke-Tor. Die Königsblauen stellten ihre Offensivbemühungen auf Sparflamme. Grossmüller (79.) hatte noch die beste Chance, verzog aber aus aussichtsreicher Position. In der Schlussphase gab Lewan Kobiaschwili nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause sein Comeback.

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