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Champions League - Auslosung: Schalke im Achtelfinale gegen FC Porto

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Champions League - Achtelfinal-Auslosung  

Schalke mit leichtem Losglück

21.12.2007, 13:00 Uhr | t-online.de

Schalkes Torhüter Manuel Neuer (Foto: imago)Schalkes Torhüter Manuel Neuer (Foto: imago) Es hätte schlimmer kommen können für den letzten verbliebenen deutschen Vertreter in der Champions League: Zu Beginn der K.-o.-Phase hat es der FC Schalke 04 mit dem FC Porto zu tun. Der zweimalige Sieger des Wettbewerbs (1987, 2004) feierte vor drei Jahren seinen Triumph in der Königsklasse ausgerechnet in der Schalker Arena. Es wird ein Wiedersehen nach mehr als 31 Jahren: In der ersten Runde des UEFA Cups 1976/77 setzten sich die Gelsenkirchener nach einem 2:2 in Porto und einem 0:2-Rückstand daheim (bis zur 74. Minute) dank eines furiosen Schlussspurts noch mit 3:2 durch.

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Es gibt nicht nur Madrid, Barcelona. Mailand und Manchester

Chef-Trainer Mirko Slomka: Grundsätzlich war es mir egal, wen wir im Achtelfinale bekommen würden. Denn dass wir überhaupt dabei sind, ist schon eine große Sache für den ganzen Verein. Für uns ist Porto eine sportlich sehr schwere Aufgabe. Viele glauben, dass die Champions League nur aus Madrid, Barcelona, Mailand und Manchester bestehen würde. Aber wenn man sich anschaut, wie erfolgreich gerade Porto in den letzten Jahren in der Königsklasse gewesen ist, nicht zuletzt wegen des Sieges 2004, stellt man fest, dass der Verein uns gegenüber auf internationaler Ebene noch viele Jahre Vorsprung hat. Sportlich weiß ich, dass der FC Porto eine vergleichsweise junge Mannschaft besitzt, die sehr diszipliniert spielt und nicht leicht zu schlagen ist. Dazu stehen mit Ricardo Quaresma, Helder Postiga und Lucho einige namhafte Spieler in seinen Reihen. Für uns gilt es, im Hinspiel in der VELTINS-Arena ein gutes Resultat zu erzielen. Und mal sehen, warum sollte uns nicht eine Überraschung gelingen?

Neuer war Balljunge

Nationalstürmer Kevin Kuranyi: "Das ist ein sehr gutes Los. Wenn wir gut spielen und alles geben, haben wir gegen Porto die Chance, in die nächste Runde einzuziehen. Allerdings ist Porto auch eine starke Mannschaft, die im laufenden Wettbewerb schon gezeigt hat, welche Klasse sie hat. Auch in der Liga stehen sie ohne Niederlage an der Tabellenspitze. Da sind wir also gewarnt. Dennoch hoffe ich, dass wir uns durch einen starken Auftritt im Heimspiel eine gute Ausgangslage verschaffen können."

Nationalstürmer Gerald Asamoah: "Der FC Porto ist eine erfahrene Mannschaft, die 2004 in der VELTINS-Arena den Titel gewonnen hat. Wir wissen, dass es schwer wird für uns, aber wir haben sportlich dennoch alle Möglichkeiten. Wir müssen versuchen, in der Arena den Grundstein zu legen, um die nächste Runde zu erreichen."

U-21-Nationaltorhüter Manuel Neuer: "Ich habe den FC Porto als Balljunge beim Champions-League-Finale 2004 erlebt. Ich freue mich, dass wir jetzt gegen diese Mannschaft antreten. Porto hat sich unter anderem in der Gruppe gegen den FC Liverpool durchgesetzt und ist Gruppenerster geworden. Sie sind sportlich in keiner Weise zu unterschätzen. Aber dennoch haben wir auch gegen Porto eine Chance, die nächste Runde zu erreichen."

Nationalverteidiger Christian Pander: "Es ist ein schönes und in jedem Fall auch schweres Los, auch wenn Manchester, Barcelona oder Real nach meiner Auffassung höhere Hausnummern gewesen wären. Ich bin sehr gespannt auf die Spiele gegen Porto und denke, dass wir die Chance haben, das Viertelfinale zu erreichen."

Gruppe E Barca zu groß für Stuttgart
Gruppe B Schalke bleibt in der Königsklasse
Gruppe C Werder verabschiedet sich aus der Champions League
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Wiedersehen mit Freunden

Ex-Nationalspieler Fabian Ernst: "Porto ist ein starker Gegner. Aber von den potentiellen Kandidaten, die wir hätten bekommen können, sicherlich eine der Mannschaften, gegen die ein Weiterkommen am ehesten möglich ist. Für uns ist es vielleicht ein Nachteil, dass wir erst zu Hause antreten und dort vorlegen müssen. Denn in Porto gegen eine solche Spitzenmannschaft würde es bestimmt nicht einfach, ein Ergebnis noch einmal umzubiegen."

Vorsitzender Josef Schnusenberg: "Ich bin sehr zufrieden, weil wir auf einen sehr angenehmen und sympathischen Gegner treffen wie wir seit dem Champions-League-Finale 2004 auf Schalke wissen. Leichte Gegner gibt es im Achtelfinale dieses Wettbewerbs ohnehin nicht. Aber als die Auslosung lief und einem alle Kontrahenten vor Augen geführt wurden, wurde mir noch einmal bewusst wie stark der Wettbewerb besetzt ist."

Vorstandsmitglied Peter Peters: "Das Los Porto bedeutet ein Wiedersehen mit vielen Freunden, die wir noch seit dem Champions-League-Finale 2004 bei uns auf Schalke kennen. Aus der Delegation des FC Porto hat man uns beim ersten Treffen sofort Fotos von damals gezeigt. Es ist auch ein Stück Erinnerung, aber auch ein Stück Zukunft, denn beim nächsten Auftritt von Porto auf Schalke sind wir selbst der Kontrahent. Dieses Spiel ist ein Meilenstein in der Geschichte des FC Schalke 04."

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Erinnerungen an erfolgreiche Vergleiche mit Portugiesen

Manager Andreas Müller: Für mich ist das ein attraktives Los. Porto gebührt aufgrund der großen Europacup-Erfahrung sicherlich die Favoritenrolle. Immerhin haben sie vor gerade einmal drei Jahren hier auf Schalke die Champions League gewonnen. Auch die aktuelle Mannschaft besitzt viel Qualität. Wer mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle in Portugal anführt und sich in der Gruppenphase gegen Teams wie Liverpool, Marseille und Besiktas durchgesetzt hat, ist nicht zu unterschätzen. Sie werden mit viel Selbstvertrauen anreisen und haben einige Nationalspieler in ihren Reihen. Das ist ein harter Brocken, gegen den wir ein Topleistung abliefern müssen. Verstecken sollten wir uns hingegen nicht. Zumal die Europapokalbilanz für uns spricht. 1976 haben wir uns im Europacup gegen Porto durchgesetzt, 1997 haben wir Sporting Braga aus dem UEFA Cup geworfen. Ich hätte nichts dagegen, wenn uns das ein drittes Mal gelingt.

Lehmann gegen seinen Ex-Klub

Nationaltorhüter Jens Lehmann erwartet mit seinem Klub Arsenal London, dem Finalisten von 2006, eine ungleich schwerere Auseinandersetzung: Der Gegner kommt aus Mailand, Lehmanns Ex-Arbeitgeber und Titelverteidiger AC. Michael Ballacks FC Chelsea London setzt sich mit Bremens Gruppengegner Olympiakos Piräus auseinander.

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Achtelfinale

Hinspiele (19./20.Februar)/Rückspiele (4./5. März):

Heim

Auswärts

Celtic Glasgow

FC Barcelona

Olympique Lyon

Manchester United

FC Schalke 04

FC Porto

FC Liverpool

Inter Mailand

AS Rom

Real Madrid

Arsenal London

AC Mailand

Olympiakos Piräus

Chelsea London

Fenerbahce Istanbul

FC Sevilla

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