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Champions League: Schalke ist heiß auf den FC Porto

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Achtelfinale - FC Schalke 04  

Schalke ist heiß auf die Partie gegen Porto

18.02.2008, 15:52 Uhr | dpa

Schalkes Kevin Kuranyi (Foto: imago)Schalkes Kevin Kuranyi (Foto: imago) Reaktion statt Resignation: Nach der bitteren Heimpleite gegen Wolfsburg sind die Profis des FC Schalke 04 mit sich selbst hart ins Gericht gegangen. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Porto am Dienstag (ab 20.30 Uhr im T-Online Live-Ticker) haben sie sich auf eine Wiedergutmachung eingeschworen. "Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und es besser machen. Denn wir sind stolz darauf, dass wir ins Achtelfinale gekommen sind. Und wir wären noch stolzer, wenn wir erneut weiterkommen", sagte der zuletzt gescholtene Stürmer Kevin Kuranyi. Der Nationalstürmer fordert eine kollektive Trotzreaktion. Die Wut müsse in Motivation und Konzentration umgesetzt werden: "Ich hoffe, wir sind jetzt richtig wach."

Live-Ticker ab 20.30 Uhr Schalke gegen Porto
Leichtes Losglück Schalke im Achtelfinale gegen den FC Porto

Hoffen auf eine gute Ausgangsbasis

Trotz des taktisch unklugen und undisziplinierten Bundesliga-Auftritts gegen die Wölfe hegen Verantwortliche und Spieler keine grundsätzlichen Zweifel an der Qualität der Mannschaft. Daher hofft nicht nur Manager Andreas Müller auf eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel am 5. März beim portugiesischen Meister. "Wir sind in der Lage, gegen fast jede Mannschaft in Europa mitzuhalten. Das hat unser Team bereits in den Gruppenspielen bewiesen, unter anderem gegen Chelsea."

Andere Gruppen Liverpool, Madrid und Porto im Achtelfinale
Champions League im Überblick Alle Gruppen, alle Spiele

Müller wünscht sich "einen Heimsieg ohne Gegentor"

Um der international erfahrenen Elf von Trainer Jesualdo Ferreira, die 2004 noch unter José Mourinho in der Veltins-Arena den Titel in der Königsklasse gewann, Paroli bieten zu können, fordert Marcelo Bordon mehr Disziplin in der Defensive und ein ausgeklügeltes Konzept. "Es wäre sehr wichtig, kein Gegentor zu bekommen. Manchmal reicht dann schon ein 1:0. Man muss so eine Aufgabe mit dem Kopf angehen, intelligent und mit einer Strategie spielen", sagte der 32-Jährige, der genau diese effektive und kluge Spielweise gegen Wolfsburg vermisste. "Es kann doch nicht sein, dass wir nach einer 1:0-Führung im eigenen Stadion ausgekontert werden. Da muss jeder defensiv denken und mit nach hinten arbeiten." Manager Müller pflichtete dem Kapitän bei: "Ich wünsche mir einen Heimsieg ohne Gegentor."

Bordon ist heiß aufs Viertelfinale

Vor vier Jahren hätten Kuranyi und Bordon mit dem VfB Stuttgart beinahe das Viertelfinale der Champions League erreicht, doch man scheiterte knapp an Chelsea (0:1/0:0). Diesmal will Bordon es besser machen: "Schalke stand noch nie im Achtelfinale. Das macht es für mich zu etwas Besonderem, Wertvollem. Wir wollen alles dafür tun, dass es danach noch nicht vorbei ist." Die Selbstkritik sieht er als ersten Weg zur Besserung: "Gut, dass wir alle nach dem Spiel gegen Wolfsburg nicht zufrieden sind."

Pander muss sein Comeback verschieben

Trainer Mirko Slomka kann gegen den souveränen Spitzenreiter der portugiesischen SuperLiga seine mutmaßlich beste Formation aufbieten. Der gegen die Wölfe gesperrte Jermaine Jones rückt neben Fabian Ernst ins defensive Mittelefeld. Für ihn muss Peter Lövenkrands weichen, dessen Position im linken Mittelfeld wieder Lewan Kobiaschwili übernimmt. Allerdings hat Christian Pander seine geplante Rückkehr in den Kader nach fast viermonatiger Verletzungspause wegen eines Trauerfalls in der Familie verschieben müssen. Der in der Liga noch gesperrte Uruguayer Carlos Grossmüller stünde im Europapokal als Alternative parat. Doch egal wer spielt, Gerald Asamoah ist sicher: "Wir werden alles dafür geben weiterzukommen."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:


FC Schalke 04: Neuer - Rafinha, Bordon, Krstajic, Westermann - Rakitic, Jones, Ernst, Kobiaschwili - Asamoah, Kuranyi

FC Porto: Helton - Fucile, Emanuel, Alves, Cech - Gonzalez, Assuncao, Meireles - Sektioui, Lopez, Quaresma

Schiedsrichter: Duhamel (Frankreich)

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