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FC Arsenal - AC Mailand | Achtelfinale der Fußball-Champions-League

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Achtelfinale - Rückspiele  

Duell auf Augenhöhe zwischen Mailand und Arsenal

03.03.2008, 19:47 Uhr | t-online.de, dpa

Kaladze und Adebayor (Foto: imago)Kaladze und Adebayor (Foto: imago) Der FC Arsenal will den müden AC Mailand in der Nacht der Champions bezwingen und den San-Siro-Fluch beenden. Für Jens Lehmann bleibt allerdings an der Stätte seines größten Triumphes wohl nur die Rolle des Bank- und Daumendrückers. "Mit einem Einsatz rechne ich eher nicht", sagte der Nationaltorhüter der "Bild"-Zeitung. Im Londoner Emirates Stadion hielt er sein Tor beim 0:0 vor zwei Wochen zwar sauber, im Achtelfinal-Rückspiel (Dienstag, ab 20.30 Uhr im T-Online Live-Ticker) steht aber wie zuletzt zweimal in der Premier League wieder sein Rivale Manuel Almunia zwischen den Pfosten.

Live-Ticker, ab 20.30 Uhr Milan gegen Arsenal

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Milan-Trainer Ancelotti: "Wir sind müde"

Wenn der Spanier alles hält und die Gunners mindestens einmal ins Schwarze treffen, geht eine stolze Serie für den Champions-League-Sieger AC Mailand zu Ende: Noch nie hat eine englische Mannschaft gegen Milan im San Siro gewonnen. Die Bilanz ist beeindruckend: Elf Spiele, sieben Siege, vier Remis. Zum sechsten Mal in Serie will der Titelverteidiger ins Viertelfinale der europäischen Königsklasse einziehen, doch AC-Trainer Carlo Ancelotti warnte: "Wir treffen auf eine starke Mannschaft, und dies in einem Moment, in dem wir nicht in Topform sind. Wir sind müde." Nach der wenig berauschenden Generalprobe gegen Lazio Rom (1:1) darf der Tabellen- Fünfte der Serie A seine Fans nicht noch einmal enttäuschen.

Wenger hofft auf das Tempospiel

Doch auch Arsenal-Coach Arsène Wenger ist zuversichtlich: "Vom Hinspiel haben wir den Glauben mitgenommen, dass wir sie schlagen können, denn wir haben das Match dominiert, und das hat immer Auswirkungen auf das Rückspiel." Seine Mannschaft müsse "in Mailand Geduld haben, aber unser Tempospiel wird uns zugute kommen".

Gemischte Erinnerungen an Mailand

Lehmann ist ausgeruht - doch er darf wieder nicht spielen. Dabei wäre er sicher hoch motiviert: Schon beim Einlaufen ins majestätische Guiseppe-Meazza-Stadion würde die Erinnerung hochkommen an jenen 21. Mai 1997, als Elfmetertöter Lehmann vor 81.875 Zuschauern mit dem FC Schalke 04 den UEFA Cup gewann. Und das auch noch gegen Inter Mailand. Weniger erfolgreich war ein gutes Jahr später das Intermezzo beim AC Mailand: Nur fünf Spiele bestritt der Keeper im Herbst 1998 für den 17-maligen italienischen Meister, bevor er sich im Dezember schon wieder in Richtung Dortmund verabschiedete.

Seedorfs Einsatz gefährdet

Ancelotti kann im Top-Spiel wieder auf die bislang verletzten Alessandro Nesta, Andrea Pirlo und Kaka zählen, dafür fällt wohl Clarence Seedorf aus. Wenger hofft auf die Rückkehr von Robbie van Persie, der zunächst auf der Bank sitzen dürfte, und Kolo Touré.

Schotten-Invasion in Barcelona

Der FC Barcelona kann sich vom inoffiziellen Titel "Beliebtester Klub Europas" mit 50,3 Millionen Fans (Studie von "Sport + Markt") nichts kaufen - schon gar nicht, wenn wie im Vorjahr im Achtelfinale Schluss ist. Doch diese böse Überraschung dürfte es diesmal im Camp Nou nicht geben, denn die Katalanen haben das erste Duell bei Celtic Glasgow mit 3:2 gewonnen. Das 2:4 am Samstag gegen Atletico Madrid verbuchte das Millionen-Ensemble von Trainer Frank Rijkaard unter der Rubrik "Ausrutscher", vor dem Heimspiel gegen die ehrgeizigen Schotten tönte der technische Direktor Txiki Begiristain schon wieder: "Wir gehen davon aus, dass wir mindestens einen Titel gewinnen." 13.000 schottische Fans werden in Barcelona erwartet, davon bis zu 8000 ohne Eintrittskarte - Alarmstufe Rot.

Luxusprobleme bei Manchester United

Für UEFA-Cup-Gewinner FC Sevilla wird das Spiel gegen Fenerbahce Istanbul "eines der wichtigsten Ereignisse in unserer Vereinsgeschichte", sagt Klub-Präsident José Maria del Nido. Die Spanier müssen ein 2:3 wettmachen, auch die Generalprobe (1:2 bei Deportivo La Coruna) ging daneben. Prächtig lief das Aufwärmen dagegen für Manchester United. Nach dem 3:0 in Fulham hat Trainer Sir Alex Ferguson vor der Partie gegen Olympique Lyon (Hinspiel 1:1) ein Luxus-Problem: zu viele erstklassige Spieler. Die in der Liga geschonten Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo dürften ebenso ins Team der Red Devils zurückkehren wie Ryan Giggs und Nemanja Vidic.

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