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FC Chelsea London - Fenerbahce Istanbul | Viertelfinale der Fußball-Champions-League

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Champions League - Viertelfinale  

Chelsea setzt auf Heimstärke - Liverpool peilt Sieg an

07.04.2008, 17:06 Uhr | dpa

Michael Ballack setzt auf den Heimnimbus (Foto: imago)Michael Ballack setzt auf den Heimnimbus (Foto: imago) Der FC Chelsea will die Schmach von Istanbul tilgen und vertraut auf den Nimbus der Unbezwingbarkeit in der Festung Stamford Bridge. Seit stolzen 79 Heimspielen sind die Blues in Englands Premier League und seit mehr als zwei Jahren in der Champions League im eigenen Stadion unbesiegt. Diese Serie soll gegen Fenerbahce fortgesetzt und die dritte Halbfinal-Teilnahme in der Königsklasse binnen vier Jahren perfekt gemacht werden (ab 20.30 Uhr im T-Online Live-Ticker).

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Ballack glaubt ans Weiterkommen

"Wir haben es selbst in der Hand und sind zu Hause stark genug, um weiterzukommen", glaubt Nationalspieler Michael Ballack, der mit seinen Teamkollegen die unnötige erste Saison-Pleite im laufenden Wettbewerb und einen 1:2-Rückstand wettmachen muss. Ebenfalls zum dritten Mal seit der Saison 2003/2004 in die Vorschlussrunde strebt Vorjahresfinalist FC Liverpool nach dem 1:1 beim FC Arsenal.

Schonung für die Chelsea-Stars

Um mit der Top-Elf gegen Fenerbahce angreifen zu können, gönnte Chelsea-Coach Avram Grant im Punktspiel bei Manchester City Torjäger Didier Drogba und Ballack eine Pause. Der soll nun in der vom deutschen Schiedsrichter Herbert Fandel geleiteten Partie im Mittelfeld zusammen mit dem in Istanbul geschonten Frank Lampard für die Impulse und Drogba für die Tore sorgen. "Wir müssen wie eine Stunde lang in Istanbul für Druck sorgen, wissen aber, dass Fenerbahce eine Mannschaft ist, die gezeigt hat, dass sie auch auswärts Tore schießen kann", warnte Ballack. Sein Coach Grant sieht es genauso: "Ich halte Fenerbahce für ein gutes Team und weiß, dass wir gewinnen können, aber es wird nicht leicht." Da Stammkeeper Petr Cech (Trainingsblessur an Kinn und Lippe) operiert werden musste, wird Carlo Cudicini erneut für ihm im Tor stehen.

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Fenerbahce gibt sich selbstsicher

Die Türken, die im Hinspiel lange gnadenlos unterlegen waren und am Ende doch noch gegen das zu selbstsichere Millionen-Ensemble siegten, geben sich kess und selbstsicher. "Im Fußball gewinnen große Namen und Geld keine Spiele. Du musst rausgehen und spielen, elf gegen elf. Geld kauft Spieler, aber keine Mannschaft. Wir werden bis zum Tod spielen", zitierte "The Sun" Star-Akteur Deivid. Dessen brasilianischer Landsmann und Coach Zico sieht es ähnlich: "In Sachen Spielerqualität liegen wir gegenüber den anderen europäischen Top-Klubs etwas zurück, aber an Teamspirit haben wir nichts aufzuholen", sagte er dem "Guardian". Und ergänzte: "Unser Gegner wird die Fans im Rücken haben, aber wir werden uns unsere Kämpferseele bewahren."

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Lehmann gegen Liverpool wieder auf der Bank

Im englischen Duell stehen sich zum dritten Mal in sechs Tagen Liverpool und Chelseas Stadtrivale Arsenal gegenüber. Die beiden ersten Vergleiche endeten 1:1, das insgesamt 202. Duell beider Klubs muss zwangsläufig anders enden. Der FC Arsenal, bei dem der deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann erneut auf der Bank sitzen und Tomas Rosicky verletzt fehlen wird, hat bei den heimstarken Reds zwar die schlechtere Ausgangslage, ist aber dennoch zuversichtlich. "Wir werden unser Spiel spielen und versuchen, das Match zu gewinnen und absolut alles zu geben", verkündete Arsène Wenger. Sollte sein Team dennoch ausscheiden, wäre dies "keineswegs ein Desaster", denn es habe in dieser Saison "die Erwartungen übertroffen", so der Coach.

Kein torloses Remis angestrebt

Kollege Rafael Benitez hat schon angekündigt, nicht auf 0:0 zu spielen, das Liverpool reichen würde. "Wir sind selbstbewusst, wissen aber, welche Qualität Arsenal hat, dass sie gut spielen können und immer gefährlich sind", warnte der Coach. Nachdem er in der Liga zuletzt auf acht Positionen rotieren ließ, werden diesmal Asse wie Steven Gerrard, Fernando Torres und Javier Mascherano in der Startelf stehen. Benitez weiß, wie man sich gegen die "Kanoniere" behauptet: 2002/2003 behielt er mit dem FC Valencia (2:1/0:0) die Oberhand.

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