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FC Porto: Startverbot für die Champions League

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Portugal  

FC Porto darf nicht in der Champions League starten

04.06.2008, 17:05 Uhr | sid

Die Champions-League-Elf des FC Porto (Foto: imago)Die Champions-League-Elf des FC Porto (Foto: imago) Wegen Verwicklung in eine Bestechungsaffäre in Portugal ist der FC Porto von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für ein Jahr aus der Champions League ausgeschlossen worden. Der Disziplinarausschuss der UEFA begründete die Sperre für die kommende Saison damit, dass der portugiesische Meister in seinem Heimatland in zwei Fällen wegen versuchter Schiedsrichterbestechung verurteilt worden sei. Der Klub will gegen die Entscheidung Berufung einlegen.

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Milde Strafe in Portugal

Porto war nach einem Urteil der portugiesischen Liga in eine Bestechungsaffäre in der Saison 2003/2004 verwickelt. Das Urteil fiel jedoch mild aus: 150.000 Euro Strafe und sechs Punkte Abzug in der abgelaufenen Saison. Trotzdem gewann man souverän den Titel. Der ebenfalls verstrickte Lokalrivale Boavista wurde mit dem Zwangsabstieg deutlich härter bestraft.

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Regularien sprechen gegen Porto

Die UEFA verwies beim Ausschluss auf die Regularien der Champions League. Danach darf ein Verein, der an Machenschaften zur Manipulation von Spielausgängen beteiligt war, nicht teilnehmen. Der FC Porto berief sich darauf, dass dieser Passus erst im vorigen Jahr in das Reglement aufgenommen wurde und nicht rückwirkend angewandt werden könne. Porto könnte zum Verhängnis geworden sein, dass das Urteil der portugiesischen Liga nicht angefochten wurde. Dies sei möglicherweise als Schuldeingeständnis ausgelegt worden, betonten portugiesische Medien. Der Verein hatte aus auf eine Berufung verzichtet, weil der Punktabzug die Meisterschaft nicht infrage stellte.

Guimaraes als Nutznießer?

Wenn die UEFA-Berufungskommission den Ausschluss bestätigt, dürfte wahrscheinlich neben dem Vizemeister Sporting Lissabon der Tabellendritte Vitoria Guimaraes in die Champions League nachrücken. Benfica Lissabon nähme an der Qualifikation teil. Sporting Braga dürfte als Siebter neben Maritimo Funchal und Vitoria Setubal im UEFA-Cup mitspielen.

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