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FC Schalke 04: UEFA Cup statt Champions League

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Champions League - Qualifikation  

Schalke: UEFA Cup statt Champions League

28.08.2008, 13:57 Uhr | dpa

Bitteres Aus für Schalke 04 (Foto: Reuters)Bitteres Aus für Schalke 04 (Foto: Reuters) Der FC Schalke 04 ist im Millionen-Spiel Champions League bereits in der Qualifikationsrunde an Atlético Madrid gescheitert und muss sich nun mit dem Trostpreis UEFA Cup zufriedengeben. Die höchste Europapokalpleite der Vereinsgeschichte kostete Schalke 04 nicht nur mindestens 15 Millionen Euro, sondern zerstörte mit einem Schlag auch die Aufbruchsstimmung unter dem neuen Trainer Fred Rutten.

"Das tut sehr weh. Das ist ganz schwer für die Psyche", stellte der Niederländer nach dem 0:4 (0: 1)-Debakel bei Atlético Madrid fest.

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Ohrfeige für Schalke

Die grenzenlose Zuversicht der vergangenen Wochen, genährt durch einen starken Saisonstart mit drei Siegen und einem Unentschieden, wich nach dem sportlichen Offenbarungseid im Estadio Vicente Calderon tiefem Frust. "Alles war zu wenig", schimpfte Kapitän Marcelo Bordon nach 90 deprimierenden Minuten, in denen der Bundesliga-Dritte der Vorsaison in keiner Phase seine selbst beanspruchte Zugehörigkeit zu Europas Elite nachweisen konnte.

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Klassenunterschied in Madrid

Von Champions-League-Ansprüchen trennten die Schalker Welten. Als Trainer Rutten von "Kleinigkeiten" redete, die den Unterschied zwischen dem Bundesligisten und dem Vierten der Primera Division ausgemacht hätten, widersprachen sogar seine Spieler. "Der Gegner war klar besser", stellte Bordon ehrlich fest und anerkannte die unterschiedliche individuelle Klasse beider Teams: "Die sind fast alle Nationalspieler, sie sind schon sehr stark."

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Sturm nur laues Lüftchen

Was unter dem Jubel der 55.000 Madrilenen der argentinische Olympiasieger Sergio Agüero und der Uruguayer Diego Forlan in der Atlético-Offensive veranstalteten, hätte Kevin Kuranyi und Halil Altintop auf der Gegenseite eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben müssen. Während der deutsche und der türkische Nationalspieler einmal mehr bewiesen, dass sie zu Recht bei der Europameisterschaft keine Rolle spielten, zauberte das Duo der Rojiblancos auf allerhöchstem Niveau. Da zudem Rekordeinkauf Jefferson Farfan, der einzige Schalker Stürmer mit vergleichbarer Klasse, wegen seiner Schulterverletzung aus dem Hinspiel doch kein Blitz-Comeback geben konnte, blieb das so wortreich angekündigte Auswärtstor ein frommer Wunsch.

Auch Abwehr patzt

Weil aber auch die Abwehr um Bordon nach dem 0:1 durch Agüero (19.) immer mehr die Orientierung verlor, platzte auch der Traum von der vierten Champions-League-Teilnahme nach 2001, 2005 und 2007 und der garantierten Einnahme von mindestens 15 Millionen Euro. Forlan (51. ), Luis Garcia (82.) und Maxi Rodriguez (87., Foulelfmeter) nach einer mit Rot bestraften Notbremse von Christian Pander sorgten im 105. Europacupspiel der Schalker sogar noch für deren höchste Niederlage.

UEFA Cup statt Champions League

Statt Real Madrid oder Manchester United liegen nun bei der Auslosung am Freitag Klubs wie der FC Nordsjälland oder Borac Cacak im Topf. Statt Auftritten im Estadio Santiago Bernabeu oder im Old Trafford erwarten die Königsblauen ab der ersten UEFA-Cup-Runde Reisen in Europas Fußball-Entwicklungsländer. "Entweder du scheidest in der ersten Runde aus, oder du gewinnst den Pokal", meinte Mittelfeldspieler Fabian Ernst und machte keinen Hehl daraus, was er vom "Cup der Verlierer" hält.

Verletzte kehren zurück

Wie viele Runden UEFA-Cup nötig sind, um die positive Stimmung vom Saisonstart wiederherzustellen, bleibt abzuwarten. Helfen werden auf jeden Fall die Stareinkäufe Farfan und Orlando Engelaar, die am Mittwoch in Madrid so schmerzlich vermisst worden waren. Kehren sie nach ihren Verletzungen zurück, steigt das Niveau zumindest so weit, dass es für die Bundesliga-Spitzengruppe reichen sollte. Ein überraschendes Comeback hatte schon in Madrid Jermaine Jones gegeben. Nur anderthalb Wochen nachdem er einen Syndesmoseriss erlitten hatte, lief der Nationalspieler wieder auf - obwohl er am Tag zuvor einen Einsatz eigentlich noch ausgeschlossen hatte. "Es gab ein Gespräch mit dem Trainer, danach stand fest, dass ich spielen werde", berichtete Jones. Rutten stellte allerdings klar, dass er den Mittelfeldrenner nicht zu einem Einsatz gedrängt habe: "Er musste nicht spielen, er wollte spielen."

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