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Champions League: Werder Bremen enttäuscht zum Auftakt

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Werder Bremen - Anorthosis Famagusta  

Lange Gesichter an der Weser

16.09.2008, 23:17 Uhr | dpa

Naldo (li) im Zweikampf mit Lukasz Sosin. (Foto: ddp) Werder Bremen bleibt der Auftaktfluch in der Champions League treu. Auch beim fünften Start nacheinander in der Fußball-Königsklasse konnten die Hanseaten keinen Sieg feiern. Nach einer dürftigen Vorstellung ohne Durchschlagskraft im Abschluss blamierten sich die Bremer mit einem 0:0 gegen Anorthosis Famagusta.

Vier Tage vor dem Schlagerspiel bei Bayern München enttäuschten die Gastgeber die 34.690 Zuschauer im Weserstadion und verpassten einen guten Start in die Gruppe B, in der Inter Mailand am 1. Oktober der nächste Auswärtsgegner sein wird.

Zum Nachlesen Die Partie im Live-Ticker
Zum Durchklicken Die schönsten Bilder aus dem Weserstadion

Aktuell Die Champions-League-Saison 08/09

Özil als kleiner Lichtblick

Offensiver als zuletzt beim späten Sieg gegen Energie Cottbus startete die Bremer Mannschaft - gezwungenermaßen, denn Kapitän Frank Baumann meldete sich bei Thomas Schaaf am Abend zuvor mit Rückenschmerzen ab. "Er hat gesagt, es geht nicht", erklärte der Werder-Trainer. Aber Joker Mesut Özil habe gezeigt, wie gut er drauf ist. Und bewies dies als Lichtblick in einer schwachen Werder-Mannschaft. Bei Famagusta, das in der Qualifikation Rapid Wien und Olympiakos Piräus ausgeschaltet hat, fehlten die verletzten Verteidiger Predrag Ocokoljic und Lambros Lambrou sowie der gesperrte Sinisa Dobrasinovic.

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Offensiver Beginn

In der 24. Minute schien der Bann gebrochen zu sein, aber Özil und Claudio Pizarro konnten nacheinander eine prächtige Flanke von Clemens Fritz nicht verwerten. Vor allem durch Hereingaben waren die Bremer gefährlich. So auch, als Sebastian Boenisch eine Flanke auf den Winkel setzte und kurz danach Pizarro bedienen wollte. Der verpasste den Ball zwar, zwang Anorthosis albanischen Keeper Arjan Beqaj dadurch aber zu einer Fußabwehr.

Pizarro vergibt reihenweise Chancen

Während Özil über weite Strecken die positive Erscheinung war, war Pizarro die unglückliche. Wie auch kurz vor der Pause, als er spektakulär über den Ball säbelte. Der Dominanz der Gastgeber hatten die Zyprer wenig entgegenzusetzen. Für die kreativen Aktionen war dabei meist der frühere Real-Madrid-Profi Savio verantwortlich. Die größte Chance allerdings hatte der nach der Pause eingewechselte Iraker Hawar Taher, der Tim Wiese in der 49. Minute ernsthaft prüfte.

Schlechte zweite Halbzeit

"Wir sind einfach nicht druckvoll genug. Das geht so nicht", kritisierte Manager Klaus Allofs. Zwar wechselte Schaaf in der zweite Hälfte Boubacar Sanogo für Markus Rosenberg und Hugo Almeida für Claudio Pizarro, doch die Torgefahr blieb in der Kabine. Kaum Chancen in einem zerfahrenen zweiten Abschnitt besiegleten die Bremer Auftakt-Blamage.

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