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Champions League: Pizarro lässt Werder Bremen jubeln

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Champions League, 2. Spieltag  

Pizarro lässt Bremen jubeln

01.10.2008, 23:16 Uhr | dpa

Bremens Torschütze Claudio Pizarro (Foto: Reuters)Bremens Torschütze Claudio Pizarro (Foto: Reuters) Claudio Pizarro hat Werder Bremen vor dem totalen Fehlstart in der Champions League bewahrt. Durch einen Treffer des peruanischen Angreifers (62. Minute) erkämpfte der deutsche Vize-Meister ein 1:1 (0:1) bei Inter Mailand und kam zwei Wochen nach der enttäuschenden Nullnummer gegen Anorthosis Famagusta der Achtelfinal-Teilnahme einen kleinen Schritt näher.

Vor 33.000 Zuschauern im nicht einmal zur Hälfte gefüllten Giuseppe-Meazza- Stadion hatte Maicon (13.) zuvor eine der Unaufmerksamkeiten in der Bremer Abwehr zur Führung für den favorisierten italienischen Meister genutzt. Mit zwei Punkten aus den beiden ersten Spielen der Gruppe B gehen die Bremer am 22. Oktober in die Auswärtspartie bei Panathinaikos Athen.

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Schaaf: "Zu zaghaft in der ersten Halbzeit"

"Es war insgesamt eine gute Leistung von uns. Wir waren in der ersten Halbzeit zu zaghaft, haben mehr reagiert als agiert, aber in der zweiten Halbzeit haben wir es viel besser gemacht", bilanzierte Werder-Trainer Thomas Schaaf die 90 Minuten. Ähnlich sah es Sportdirektor Klaus Allofs: "So wie wir losgelegt haben, sah es nicht gut aus. Insofern muss man mit dem Unentschieden zufrieden sein." Für Torschütze Pizarro war es wichtig, "für das Selbstbewusstsein einen Punkt geholt zu haben".

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Konzentrationsmängel in der Werder-Abwehr

Nach dem jüngsten Fußball-Feuerwerk in der Bundesliga mit zehn Toren in zwei Spielen war von Werders Offensiv-Abteilung lange Zeit wenig zu sehen, doch dank Pizarro reichte es beim vierten Europacup-Gastspiel in Mailand immerhin zum ersten Zähler. Die Abwehr der Norddeutschen zeigte in der Anfangsphase einer Begegnung auf mäßigem Niveau allerdings wieder jene Schwächen, die zuletzt Aufsteiger Hoffenheim mit vier Toren bestraft hatte. Dabei hatte Trainer Thomas Schaaf den Deckungsverbund mit dem Einsatz von Sebastian Prödl als Rechtsverteidiger für Clemens Fritz eigentlich festigen wollen. Der Österreicher zeigte jedoch sowie Innenverteidiger Naldo und Abräumer Frank Baumann Konzentrationsmängel gegen die Mailänder Stürmerstars.

Der Pfosten rettet bei Maicons zweiter Chance

Doch als sich Inter mit Beginn der zweiten Halbzeit darauf beschränken wollte, den knappen Vorsprung zu verwalten, schlugen die Bremer zurück. Nach einer weiten Flanke von Mesut Özil, der den Brasilianer Diego im Mittelfeld an Wirkung übertraf, reagierte Pizarro schneller als sein Gegenspieler Maicon und drückte den Ball zum 1:1 über die Linie. Bereits kurz vor der Pause hatte der Torjäger mit einem Pfostenschuss Pech gehabt. Nach dem Ausgleich drängte Inter zwar noch noch einmal entschlossen auf das Siegtor, doch Werders Abwehr hatte nun ihre Stabilität gefunden und stemmte sich mit Erfolg den Angriffen der Mailänder entgegen. Drei Minuten vor dem Ende rettete zudem der Pfosten bei einem 20 Meter-Schuss von Maicon. In der Nachspielzeit hätte Pizarro sogar den Siegtreffer erzielen können, doch nach Naldos fulminantem Freistoß erwischte der Peruaner den Abpraller nicht richtig und zielte nur denkbar knapp daneben.

Baumann-Fehler geht dem Führungstreffer voraus

Am Anfang hatten sich die Bremer gleich mehrfach selbst in Bedrängnis gebracht. Nach gerade einmal 27 Sekunden ließ Prödl Zlatan Ibrahimovic ungehindert flanken und der von seinem Landsmann Naldo nicht eng genug markierte Adriano zielte nur knapp über das Werder-Tor. Zum Führungstor für Inter leisteten die Bremer in Gestalt von Frank Baumann die unfreiwillige Vorarbeit. Ein Abpraller des Kapitäns landete beim Brasilianer Maicon, der in den Strafraum eindrang und Werder-Keeper Tim Wiese mit einem Heber keine Chance ließ. Kurz vor der Pause verhinderte der Schlussmann gegen den erst 18-jährigen Mario Balotelli das drohende 0:2.

Werder legt erst spät den Respekt ab

Das Spiel nach vorne blieb bei den Bremern lange Zeit Stückwerk und vor allem Regisseur Diego wirkungslos. Einen Distanzschuss des Brasilianers wehrte Julio Cesar im Inter-Tor ohne Mühe ab (15.). Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit legte der Bundesliga-Dritte den Respekt vor dem Gegner ab und wäre beinahe mit dem Ausgleich durch Pizarro belohnt worden, der eine scharfe Hereingabe von Prödl an den Pfosten lenkte (39.).

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