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Champions League: UEFA schiebt Stadionsperre gegen Atlético auf

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Stadionsperre gegen Atlético aufgeschoben

16.10.2008, 20:23 Uhr | dpa

Auch der spanische Ministerpräsident Zapatero will bei der UEFA intervenieren. (Foto: imago)Auch der spanische Ministerpräsident Zapatero will bei der UEFA intervenieren. (Foto: imago) Die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Stadionsperre gegen Atlético Madrid ist zunächst aufgeschoben. Eine Verlegung der Champions-League-Partie gegen den FC Liverpool an einen mindestens 300 Kilometer von Madrid entfernten Ort sei kurzfristig nicht möglich gewesen.

Die Entscheidung sei aber nicht gleichbedeutend mit der Aufhebung der Strafe.

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Harte Strafen für Atlético Madrid

Die UEFA hatte Atlético nach den Krawallen beim Champions-League-Spiel gegen Olympique Marseille dazu verurteilt, die beiden anstehenden Champions-League-Partien gegen den FC Liverpool sowie den PSV Eindhoven mindestens 300 Kilometer von Madrid entfernt austragen zu müssen. Trainer Javier Aguirre erhielt zudem ein Innenraum-Verbot.

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UEFA wirft Atlético-Anhängern Rassismus vor

Nach Angaben von Sicherheitskräften und Innenministerium hatten UEFA-Stewards die Beamten gebeten, ein als Nazi-Symbol verbotenes Totenkopf-Transparent der Olympique-Fans zu entfernen. Dabei sei es zu den Auseinandersetzungen gekommen. Die UEFA erklärte jedoch, die Polizei habe auf eigene Faust gehandelt und damit die Krawalle heraufbeschworen. Zudem habe es sich nicht um das Bild eines Totenkopfs sondern um das eines Clowns mit Mütze gehandelt. Abgesehen davon warf die UEFA den Atlético-Fans rassistische Gesänge gegen dunkelhäutige Olympique-Spieler vor.

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Spanische Regierung mischt sich ein

In die Diskussion um die Platzsperre hatte sich sogar die spanische Regierung eingeschaltet. "Wir sind betroffen über das Urteil und haben uns direkt an die UEFA gewandt", sagte Ministerpräsident Jose Luis Zapatero. Außenminister Miguel Angel Moratinos habe bereits ein Gespräch mit UEFA-Präsident Michel Platini geführt. Zudem werde das Innenministerium in einem Schreiben an die Europäische Fußball-Union erklären, warum der Polizei-Einsatz im Champions-League-Spiel gegen Olympique Marseille gerechtfertigt gewesen sei. "Wir wollen, dass die UEFA erkennt, dass sie die Entscheidung auf Basis falscher Informationen getroffen hat", sagte Zapatero.

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