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Champions League: Geisterspiel statt Platzsperre für Atlético Madrid

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Atletico Madrid - PSV Eindhoven  

Madrid in der Königsklasse ohne Zuschauer

20.11.2008, 15:27 Uhr | dpa

Das Estadio Vicente Calderon bleibt leer gegen Eindhoven (Foto: imago)Das Estadio Vicente Calderon bleibt leer gegen Eindhoven (Foto: imago) Atlético Madrid muss sein Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven am kommenden Mittwoch vor leeren Rängen austragen. Dies entschied der Internationale Sportgerichtshof CAS aufgrund der Ausschreitungen beim Atlético-Heimspiel am 1. Oktober gegen Olympique Marseille (2:1).

Das Gericht in Lausanne wies einen Einspruch des spanischen Erstligisten gegen eine Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) teilweise zurück.

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CAS halbiert die Geldstrafe auf 75.000 Euro

Allerdings halbierte der CAS die von der UEFA verhängte Geldstrafe für den Verein von ursprünglich 150.000 auf 75.000 Euro. Der Verband hatte Atlético noch zu einem zweiten Geisterspiel verurteilt, diese Strafe aber zur Bewährung ausgesetzt. Der CAS hob die Bewährungsstrafe jedoch auf.

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Schwere Sicherheitsmängel in Madrid

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass es im Madrider Vicente-Calderón-Stadion schwere Sicherheitsmängel gegeben habe, die den Ausbruch von Fan-Ausschreitungen ermöglicht hätten. Der Vorwurf der UEFA, wonach es bei der Partie Atlético gegen Marseille auch zu rassistischen Zwischenfälle gekommen sei, habe jedoch nicht eindeutig bewiesen werden können.

Welle der Empörung in Spanien

Atlético war von der UEFA in erster Instanz zu einer Stadionsperre für zwei Spiele verurteilt worden. Dies löste in Spanien eine Welle der Empörung aus. Teile der spanischen Presse vermuteten gar, der französische UEFA-Präsident Michel Platini habe aufgrund seiner Sympathien für Marseille bei der Entscheidung eine Rolle gespielt. Im Berufungsverfahren reduzierte die UEFA die Strafe für den neunmaligen spanischen Meister. Atlético gab sich damit aber nicht zufrieden und zog vor den CAS.

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