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Champions League: Sporting Lissabon ist nächster Gegner vom FC Bayern

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Champions League  

Sporting Lissabon ist Bayerns nächster Gegner

19.12.2008, 13:27 Uhr | dpa

Jubeln die Bayern um Miroslav Klose auch im Achtelfinale der Champions League? (Foto: imago)Jubeln die Bayern um Miroslav Klose auch im Achtelfinale der Champions League? (Foto: imago) Das brisante Duell mit Michael Ballack und dem FC Chelsea bleibt dem FC Bayern München im Achtelfinale erspart - und das "Glückslos Sporting Lissabon" sowie drei Kracher in der ersten K.-o.-Runde nähren die Champions-League-Träume des deutschen Meisters.

"Damit fallen zumindest drei Favoriten auf den Champions-League-Sieg raus nach dieser Runde. Unter dem Strich kann man sagen, wir haben ein gutes Los gezogen. Aber man darf nicht glauben, dass das eine gemähte Wiese ist", sagte Bayerns-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Sichtlich angetan nahm er das Weihnachtsgeschenk aus der UEFA-Los-Trommel im schweizerischen Nyon zur Kenntnis. Die Münchner treten im Achtelfinale der Königsklasse am 24./25. Februar zunächst auswärts beim Team aus der portugiesischen Hauptstadt an. Am 10./11. März wollen sie dann in der heimischen Allianz Arena das Viertelfinale klar machen.

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Chelsea gegen Turin

Gute Kunde für die Bayern, dagegen zog Bruno Conti als Endspiel-Ort-Botschafter aus Rom drei echte Knaller-Duelle. Ballacks FC Chelsea trifft auf Juventus Turin, Inter Mailand duelliert sich mit Titelverteidiger Manchester United und Real Madrid bekommt es mit dem FC Liverpool zu tun. Die Spiele FC Villarreal - Panathinaikos Athen, Atlético Madrid - FC Porto, FC Arsenal - AS Rom und Olympique Lyon - FC Barcelona komplettieren die Runde der besten 16 Teams.

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Bayern haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet

"Barcelona ist die Mannschaft, die am besten in Form ist in ganz Europa", legte sich Rummenigge auf seinen Favoriten fest. Doch nach dem Durchmarsch in der Gruppenphase hat sich der FC Bayern mit vier Siegen und zwei Remis als erfolgreichstes aller 32 Teams in seiner Königsklassen-Comeback-Saison eindrucksvoll zurückgemeldet. "Wir sind nicht der Topfavorit, aber wir sind auch nicht der Wunschgegner der anderen Mannschaften", sagte Rummenigge. Seit dem Sieg im Jahr 2001 warten die Münchner auf einen neuerlichen Einzug in das Halbfinale. "Es wäre wunderbar, wenn uns das mal wieder gelingen würde."

Hoeneß wollte Chelsea

Der Vorstandschef war zufrieden, der Wunsch des Managers ging kurz vor Weihnachten dagegen nicht in Erfüllung. "Mein Kollege Uli Hoeneß hätte sich Chelsea gewünscht. Ich weiß nicht, ob das so ein tolles Los geworden wäre", verriet Rummenigge, der an die "positive" Begegnung mit Sporting in der Champions-League-Saison 2006/07 erinnerte. Nach einem 1:0 in Lissabon rückte der FC Bayern mit einer trostlosen Nullnummer zu Hause vorzeitig aus der Gruppenphase ins Achtelfinale vor.

Die Kasse klingelt

Mit der erfreulichen Kunde aus Nyon und nach dem Gespräch über ein paar Personalien - unter anderem möchte der FCB den Verkauf von Lukas Podolski zum Sommer schnell über die Bühne bringen - verabschieden sich auch die Klubchefs bald in die Weihnachtspause. Der in der Schweiz bei der Auslosung anwesende Karl Hopfner durfte sich nicht nur über das Los freuen, sondern kann auch auf weitere Einnahmen zählen. Allein an Prämien-Geldern haben die Münchner bislang 10,6 Millionen Euro verdient, für den Viertelfinal-Einzug kämen weitere 2,5 Millionen aufs Konto. Zudem darf sich der FC Bayern als einziger deutscher K.-o.-Runden-Teilnehmer auf einen großen Batzen aus dem Marktpool freuen.

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