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Champions League: Was ist die Galavorstellung des FC Bayern wert?

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Champions League  

Trotz Galavorstellung: Was ist der Kantersieg wert?

26.02.2009, 09:48 Uhr | dpa, t-online.de

Frank Ribéry (li.) und Luca Toni jubeln über ihre Tore gegen Sporting Lissabon. (Foto: ap)Frank Ribéry (li.) und Luca Toni jubeln über ihre Tore gegen Sporting Lissabon. (Foto: ap) Nach der Galavorstellung des FC Bayern München bei Sporting Lissabon war den Verantwortlichen die Erleichterung anzusehen. Trainer Jürgen Klinsmann gab den Fans bereitwillig Autogramme, Manager Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stellten sich mit zufriedenem Gesichtsausdruck den Fragen der wartenden Journalisten.

Von Krisenstimmung nach der Heimpleite gegen Köln in der Bundesliga war beim Rekordmeister nichts mehr zu spüren. Doch was ist der nun errungene 5:0-Sieg, mit dem Klinsmann die Diskussionen um seine Person erstmal entschärft haben dürfte, gegen am Ende halbherzig spielende Portugiesen wirklich wert?

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Hoeneß: "Wie aus einem Guss"

"Es war schön anzuschauen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir dieses Resultat nicht überbewerten", sagte der Trainer. Hoeneß stimmte mit ein: "Als das 2:0 gefallen war, hat die Mannschaft wie aus einem Guss gespielt. Es hat einfach alles gepasst. Bei 5:0 gehe ich für das Rückspiel davon aus, dass wir einen gemütlichen Abend haben werden", so der Bayern-Manager. Auch Rummenigge ist sich sicher, dass "wir mit einem Bein schon im Viertelfinale stehen".

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"5:0 - das ist neuer Rekord!"

Beim Festbankett im Ritz-Hotel erlaubten sich die Bayern einen Moment des Schwärmens, genossen die zuvor geprügelten Spieler den warmen Beifall der Edelfans und Sponsoren. Rummenigge sprach von einem "wunderbaren Tag", wie ihn sich "wahrscheinlich alle nicht erträumen" konnten. "Wir haben ein unglaubliches Spiel hingelegt mit einem perfekten Ergebnis. Ich darf der Mannschaft, dem Trainer und seinen Kollegen dazu herzlich gratulieren", sagte Rummenigge unter heftigem Applaus. Der 125. Auftritt in der Königsklasse sei ein "historisches Ereignis" gewesen, erklärte Rummenigge stolz: "Es war der höchste Sieg von Bayern München in der Champions League: 5:0 ist neuer Rekord!"

"Müssen gegen Bremen punkten"

Die Träume von Halbfinale und Endspiel sind aber vorerst nur Zukunftsmusik. Nun wollen die Bayern-Bosse die Tristesse in der Liga endlich beendet wissen. "Am Sonntag in Bremen müssen wir punkten, um in der Bundesliga vorne dran zu bleiben", sagte Hoeneß, dessen Gesichtausdruck gleich wieder ernstere Züge annahm. Denn auch der 57-Jährige weiß, dass sich die Hanseaten mit Sicherheit als stärkerer Gegner präsentieren werden, als das international zweitklassige Team von Sporting Lissabon. Werder, Tabellen-Elfter, steckt in einer tiefen Krise und sehnt daheim gegen die Bayern einen Befreiungsschlag herbei.

Wieder Unsicherheiten in der Abwehr

Dann könnten die unübersehbaren Schwächen in der Defensive bestraft werden, die sich die Bayern - Galavorstellung hin oder her - auch wieder in in Lissabon leisteten. Mal stand Philipp Lahm zu weit von seinem Gegner weg, dann landete ein Querschläger von Massimo Oddo unnötig beim Gegner und Abwehrrecke Lucio ließ sich ein ums andere Mal zu Schludrigkeiten hinreißen.

Ribéry nur offensiv stark

Auch der offensiv überragende Ribéry leistetet sich Fehler, indem er defensiv kaum mitarbeitete und seine Kollegen im Stich ließ. Auch wenn am Ende die Null stand - über ein Gegentor, vor allem in der ersten Halbzeit, hätten sich die Bayern nicht beschweren können. "Wir haben zu viele Chancen zugelassen. Da müssen wir noch konzentrierter arbeiten", brachte Lahm die Situation auf den Punkt. Am Sonntag in Bremen ist dies unbedingt nötig.

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