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Champions League: FC Bayern München demütigt Sporting Lissabon

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Champions League  

Der FC Bayern demütigt Lissabon

10.03.2009, 20:59 Uhr | dpa

Torschütze gegen Sporting: Bayerns Podolski. (Foto: imago)Torschütze gegen Sporting: Bayerns Podolski. (Foto: imago) Beim sehenswerten Schaulaufen ins Viertelfinale hat der FC Bayern München den höchsten Sieg in der Champions League gefeiert und Sporting Lissabon ein zweites Mal vorgeführt. Dem 5:0-Kantersieg im Hinspiel ließ der deutsche Rekordmeister zu Hause ein 7:1 (4:1) folgen und baute damit seine makellose Saison-Bilanz im Europapokal aus.

Vor 65.000 Zuschauern in der Arena in München profitierte der Bundesliga-Dritte wie vor zwei Wochen von der Chaos-Abwehr der Portugiesen, die zum Teil slap-stick-reif agierte. Bei der Auslosung der Runde der letzten Acht erwartet die Bayern am Freitag kommender Woche in Nyon ein anderes Kaliber.

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Klose führt in der Torjägerliste

Lukas Podolski eröffnete das Torfestival mit seinem dritten Europapokal-Doppelpack (7./34. Minute). Nach einem Eigentor von Anderson Polga (39.) und dem einzigen Treffer der Portugiesen durch Kapitän Joao Moutinho (42.) traf Schweinsteiger zum 4:1 und markierte damit das 200. Tor der Bayern in der Königsklasse. Nach der Pause trafen Mark van Bommel (74.) nach Vorarbeit des gerade eingewechselten Champions-League-Debütanten Thomas Müller, der in der 89. Minute den Schlusspunkt setzte. Zuvor hatte Miroslav Klose (82.) per Foulelfmeter getroffen und mit sieben Treffern die Führung in der Torjägerliste übernommen.

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Butt beim Gegentreffer ohne Chance

Vier Jahre und einen Tag nach seinem letzten Champions-League-Einsatz beim 1:3 von Bayer Leverkusen gegen den FC Liverpool feierte Jörg Butte sein Comeback in der Königsklasse. Im ersten Pflichtspiel für die Bayern musste der 34-Jährige erst nach 37 Minute bei einem Schuss von Simon Vukcevic richtig zupacken. Nur fünf Minuten später aber lag der Ball im Tor. Moutinho zog aus halbrechter Position ab und knallte den Ball unhaltbar in den linken Winkel.

Podolski rechtfertigt seinen Einsatz

Neben Stammkeeper Michael Rensing fehlten bei den Bayern Franck Ribéry (Schienbein-Prellung) und Luca Toni (Achillessehne). Massimo Oddo fiel der Rotation von Jürgen Klinsmann zum Opfer. Dafür spielten Andreas Ottl, Christian Lell und Podolski, der seinen Einsatz schon nach acht Minuten rechtfertigte. Ein Zuspiel von Zé Roberto verwandelte er trocken aus 20 Metern in den Winkel und ließ Sporting-Keeper Rui Patricio mit seinem Linksschuss keine Chance.

Klose trifft nur den Pfosten

Lissabons Trainer Paulo Bento, der nach der Hinspielpleite allerhand Kritik hatte einstecken müssen, konnte den Stammtorhüter nach dessen Fingerbruch wieder einsetzen. Doch hinter der wie im Hinspiel ganz und gar nicht nicht sattelfesten Abwehr hatte der Keeper einen schweren Stand. Glück hatte er in der 19. Minute, nachdem er einen strammen Schuss van Bommels abprallen ließ; Klose aber nur den Pfosten traf.

Schweinsteiger mit anderthalb Toren

Die fehlende Spielpraxis offenbarte sich auch bei Podolskis zweitem Treffer in der 34. Minute. Nach einem Butt-Abschlag bis zum gegnerischen Strafraum behinderten sich der Torhüter und Verteidiger Polga, so dass der Bayern-Stürmer per Fallrückzieher vollenden konnte. Noch tölpelhafter stellte sich Polga fünf Minuten später an, als er eine Schweinsteiger-Ecke ins eigene Tor verlängerte. Einen richtigen Treffer erzielte der deutsche Nationalspieler zwei Minuten vor dem Seitenwechsel, weil sich die Gäste-Abwehr wieder nicht einig war - und Lell ihn ungehindert hatte bedienen können.

Debütant Müller sorgt für Schwung

Nach dem Wechsel ließen es die Bayern zunächst ruhiger angehen. Doch Lissabon konnte dies nicht ausnutzen, zumal Butt sich mehrfach auszeichnete. Erst als Debütant Müller den Platz betrat und mit einem Tor belohnt wurde, wurde es wieder munterer vor dem Sporting-Tor. Klose traf per Strafstoß, nachdem er selbst gefoult worden war.

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