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Klinsmann bangt um seinen Job

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FC Bayern München  

Klinsmann bangt um seinen Job

06.04.2009, 10:52 Uhr | t-online.de

Schwere Zeiten für Jürgen Klinsmann beim FC Bayern (Foto: ddp) Rückblick: Januar 2008. Gut gelaunt, braun gebrannt von der Sonne Kaliforniens und natürlich lächelnd saß Jürgen Klinsmann im Blitzlichtgewitter auf dem Podium. Gerade hatte Bayern München den ehemaligen DFB-Teamchef als neuen Trainer der Öffentlichkeit vorgestellt. Gut 16 Monate nach seiner Inthronisierung beim Rekordmeister ist dem 44-Jährigen das Lachen vergangen. Mehr noch: Er bangt sogar um seinen Job.

Denn zurzeit ist der Coach vom Ziel, die von den Bayern geforderten Titel zu holen, meilenweit entfernt. Im DFB-Pokal ausgeschieden, rangiert der Klub in der Bundesliga nach der blamablen 1:5-Pleite in Wolfsburg nur auf dem vierten Rang. Und im Champions-League-Highlight gegen den FC Barcelona sind die Bayern nur Außenseiter. Dicke Luft also beim FCB. "Es könnte sein, dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen", wird Klinsmann im "kicker" zitiert. Und er weiß: Dann wäre er wohl der Erste, der gehen müsste.

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"Es gibt Parallelen zur Vergangenheit"

Der personifizierte Optimist Klinsmann ist seit Samstagabend sogar zum Skeptiker geworden. "Es gibt Parallelen zur Vergangenheit", sagt der Trainer und ergänzt: "2006 dachte die Mannschaft nach dem Double auch, es geht alles von selbst. Am Ende wurde sie Vierter und das hat Felix Magath seinen Job gekostet." Aussagen, die Klinsmanns Angst um seinen Arbeitsplatz verdeutlichen.

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Van Bommel: "Der Trainer hat recht"

Um nicht alleine als der "Dumme" dazustehen, nahm sich Klinsmann am Sonntag die Wolfsburg-Versager zur Brust und sprach ihnen ordentlich ins Gewissen. "Ich habe jetzt zehn Monate lang den Kopf hingehalten. Jetzt müssen die Spieler wissen, dass ihr Verhalten Konsequenzen haben kann", polterte Klinsmann in einer für ihn unüblichen Wutrede. Eine Warnung, die offenbar angekommen ist. "Der Trainer hat recht", sagt Mark van Bommel. "Wir müssen über uns nachdenken." Und das sollten die Spieler schleunigst tun: Am Mittwoch in Barcelona wartet auf die Bayern das nächste richtungsweisende Spiel, in dem die Münchner - trotz einiger Personalprobleme - Topleistung abrufen müssen.

Messi und Henry wollen den Bayern einheizen

Denn im Gegensatz zu den Bayern können die Katalanen voraussichtlich ihre Gala-Elf aufbieten. Die zuletzt geschonten Stürmer-Stars Lionel Messi und Thierry Henry dürften im Viertelfinal-Hinspiel in die Startformation von Barcelona zurückkehren. "Für das Spiel gegen den FC Bayern wird Trainer Josep Guardiola ausnahmsweise auf jegliche Rotationen verzichten und alle verfügbaren Cracks aufstellen", berichtete das spanische Fachblatt "Sport".

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