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FC Bayern verabschiedet sich mit Anstand aus der Champions League

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Champions-League-Viertelfinale  

Bayern verabschiedet sich mit Anstand

14.04.2009, 23:43 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Barcelonas Superstar Lionel Messi (2.v.re.) ist auch von drei Bayern nicht zu stoppen. (Foto: ddp) Der FC Bayern München ist wie erwartet im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Sechs Tage nach der 0:4-Schmach im Hinspiel erreichten die Bayern im Rückspiel gegen das Starensemble des FC Barcelona immerhin ein 1:1 (0:0) und verabschiedeten sich mit Anstand aus der Königsklasse.

Damit ist das historische Wunder ausgeblieben, die hochfliegenden Träume sind geplatzt. Franck Ribery (47. Minute) brachte die Münchner vor 66.000 Zuschauern in Führung, Seydou Keita (73.) gelang der Ausgleich für Barcelona. Barca ist auf dem besten Wege, die Landesmeister-Trophäe zum dritten Mal nach 1992 und 2006 zu gewinnen, zunächst aber wartet im Halbfinale der FC Chelsea mit Michael Ballack.

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Lahm: "Haben leider nicht gewonnen"

Zu wenig für den FC Bayern, um sich den in Barcelona verlorenen gegangenen Stolz zurückzuholen. Dennoch war Nationalspieler Philipp Lahm nicht unzufrieden: "Wir sind viel besser in die Zweikämpfe gekommen, sind geordneter aufgetreten als im Hinspiel - so muss man gegen so eine Spitzenmannschaft spielen. Leider haben wir trotzdem nicht gewonnen." Seit dem Titelgewinn 2001 ist der FC Bayern damit zum vierten Mal im Viertelfinale der Champions League gescheitert. Zweimal war bereits im Achtelfinale Schluss gewesen, einmal in der Vorrunde.

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Furioser Bayern-Auftakt

Mit Anstand, hatte der von den Anhängern erneut angefeindete Trainer Jürgen Klinsmann angekündigt, wolle sich der FC Bayern aus der Champions League verabschieden. Und tatsächlich begannen die Münchner derart energisch, als wollten sie ein historisches Wunder vollbringen: Ein 4:0 hatte es in bislang 177 Hinspielen in der Europapokal-Geschichte gegeben, nie aber hat die unterlegene Mannschaft diesen Rückstand im Rückspiel wettmachen können. Die Bayern waren nie wirklich dran an der Premiere, auch wenn sie sich nach Kräften mühten.

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Barcelona leicht beeindruckt

Es waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, als die von den Zuschauern zunächst frenetisch angefeuerten Bayern schon in Führung hätten liegen können: Nach einer Flanke von Jose Ernesto Sosa kam Luca Toni völlig frei aus kurzer Distanz zum Kopfball, traf jedoch das Spielgerät nicht richtig. Zehn Minuten später zielte der stark verbesserte Franck Ribéry knapp über die Latte. Barca schien etwas beeindruckt zu sein, verlegte sich zunächst auf die Ballsicherung und nahm den Bayern damit prompt den Wind aus den Segeln, weshalb die Begegnung bis zu Ribérys Treffer eher dahinplätscherte.

Frühes Tor bleibt aus

"Wir hätten uns ein frühes Tor gewünscht, dann wäre alles möglich gewesen, aber uns hat das Quäntchen Glück gefehlt. Das Team hat sich trotzdem hervorragend verkauft gegen die Mannschaft, die Favorit auf den Champions-League-Titel ist", sagte der angeschlagene Bayern-Coach.

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Außer Henry alle dabei

Die Katalanen nahmen die Begegnung trotz des beruhigenden Polsters aus dem Hinspiel offensichtlich dermaßen ernst, dass der gesperrte Trainer Josep Guardiola nahezu die Bestbesetzung für das Rückspiel aufgeboten hatte: Allein Thierry Henry saß wegen Fiebers zunächst auf der Bank, Sturmpartner Lionel Messi dagegen besetzte wie üblich die rechte Seite. Dort traf er diesmal auf erheblichen Widerstand in Person von Lahm, der den zweifachen Torschützen des Hinspiels zumeist sehr gut unter Kontrolle hatte.

Volle Konzentration

Der Tabellenführer der spanischen Primiera Division wirkte gegen die einsatz- und spielfreudigen Bayern in der Tat sehr konzentriert und darauf bedacht, die Gastgeber nicht allzu sehr Fahrt aufnehmen zu lassen. Dies gelang zunächst nur bis zur 47. Minute, als der gute Andreas Ottl einen Steilpass auf Ribéry spielte und der im Hinspiel untergetauchte Franzose mit einem Kabinettstückchen seinen vierten Champions-League-Treffer erzielte. Danach drehte Barca prompt ein wenig auf und kam durch Keita zum verdienten Ausgleich.

Bayern mit vier Änderungen

Klinsmann hatte im Vergleich zum Hinspiel in Barcelona vier Änderungen vorgenommen. In der Anfangself fehlten Massimo Oddo (Knöchel), Breno, Hamit Altintop und Bastian Schweinsteiger, der sich das Knie verletzt hatte und wie Lukas Podolski (Wadenprobleme) nicht einmal auf der Bank saß. Dafür spielten Lucio sowie Lahm, für den Christian Lell auf die rechte Abwehrseite wechselte, zudem Ottl und Sosa. Klinsmann selbst marschierte so oft die Außenlinie auf und ab, als wolle er auch noch mitspielen.

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Bayern München: Butt - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Sosa (78. Altintop), van Bommel, Ottl, Zé Roberto (78. Borowski) - Ribéry - Toni

FC Barcelona: Valdés - Daniel Alves, Puyol, Piqué, Abidal - Yaya Touré, Xavi, Keita - Messi, Eto'o, Iniesta (78. Hleb)

Schiedsrichter: Rosetti (Italien)

Zuschauer: 66 000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Ribéry (47.), 1:1 Keita (73.)

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