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Die Gegner der deutschen Teams in der Gruppenphase

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Champions League  

Die Gegner der deutschen Teams in der Gruppenphase

28.08.2009, 11:00 Uhr | dpa

In Manchester und Turin warten die Stars Wayne Rooney und der Ex-Bremer Diego. (Foto: imago)In Manchester und Turin warten die Stars Wayne Rooney und der Ex-Bremer Diego. (Foto: imago) Die Auslosung der Champions-League-Gruppen ergab für alle deutschen Mannschaften lösbare Aufgaben. Es gibt sehr attraktive, aber auch weitgehend unbekannte Gegner.

"t-online.de" stellt die Konkurrenten der Bundesligisten um den Einzug ins Achtelfinale vor und trifft dabei auf eine Menge alter Bekannter.

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Ribéry trifft auf Diego

Bayern München bekommt es in der Gruppe A mit dem italienschen Rekordmeister Juventus Turin und dessen neuen Spielmacher Diego zu tun. Außerdem wartet mit Girondins Bordeaux der französische Meister der letzten Saison und mit Maccabi Haifa das Team, das Red Bull Salzburg in der Qualifikation besiegte.

Juventus Turin:

Schon zum dritten Mal seit 2004 treffen die Bayern in der Gruppenphase auf den 27-maligen italienischen Meister. In der Saison 2004/05 gab es zwei 0:1-Niederlagen, in der Spielzeit darauf wenigstens im Heimspiel einen 2:1-Sieg (auswärts 1:2). Es gibt nicht nur ein Wiedersehen mit dem Ex-Münchner Hasan Salihamidzic, sondern vor allem mit dem Brasilianer Diego, der im Sommer für 25 Millionen Euro von Werder Bremen nach Turin wechselte. Dessen Landsmann Felipe Melo, der aus Florenz kam, erhöht ebenfalls die Qualität im Kader von Trainer Cico Ferrara. Zudem kam der fast 36-jährige Abwehr-Routinier Fabio Cannavaro von Real Madrid zurück. Rückhalt ist Weltmeister Gianluigi Buffon im Tor.

Girondins Bordeaux:

Bei Girondins Bordeaux denken alle Bayern-Fans zunächst zurück an 1996: Damals holte der deutsche Rekordmeister gegen den aktuellen französischen Meister den UEFA-Pokal. Mit Oliver Kahn, Lothar Matthäus und dem letztjährigen Coach Jürgen Klinsmann gewannen die Bayern unter Trainer Franz Beckenbauer die Finalspiele mit 2:0 und 3:1. Mit Trainer Laurent Blanc, dem Weltmeister von 1998, beendete Bordeaux in der letzten Saison die Dominanz von Olympique Lyon in der Ligue 1. Bordeaux ist mit drei Siegen wieder optimal in die Saison gestartet. Stars sind Torjäger Marouane Chamakh und Spielmacher Yoann Gourcuff.

Maccabi Haifa:

Die Israelis verhinderten den Einzug von Red Bull Salzburg mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Huub Stevens und Ex-Bayern-Stürmer Alexander Zickler in die Champions League. Trainer Elisha Levi (51) ist in seiner zweiten Saison bei Haifa erst der dritte Trainer, der eine israelische Mannschaft in die Gruppenphase führte. Er sprach danach von "einem historischen Moment". Vladimer Dvalishvili, Eyal Golasa und Mohammad Ghadir erzielten beim 3:0-Rückspielsieg die Treffer gegen Salzburg. Der Verein gehört mit elf Meistertiteln und fünf Pokalsiegen zu den erfolgreichsten Israels. Ein gutes Omen vielleicht: Auch 2004/05 begannen die Bayern mit einem Auswärtsspiel in Israel bei Maccabi Tel Aviv - sie siegten damals 1:0.

Stuttgart reist in die Walachei

Der VfB Stuttgart trifft in der Gruppe G auf den FC Sevilla mit dem Paradesturm Luis Fabiano und Alvaro Negredo, auf den schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers und den rumänischen Meister und Champions-League-Debütanten Unirea Urziceni.

FC Sevilla:

Der UEFA-Cup-Sieger von 2006 und 2007 nimmt zum zweiten Mal an der Champions League teil. In ihrer Premieren-Saison 2007/2008 scheiterten die Spanier im Achtelfinale an Fenerbahce Istanbul. In der vergangenen Saison besiegten sie den VfB Stuttgart im ersten Gruppenspiel des UEFA-Pokals mit 2:0 (2:0). Herausragender Spieler der Mannschaft von Trainer Manuel Jimenez ist der brasilianische Nationalstürmer Luis Fabiano. Für ihn lehnte der Verein in der Sommerpause ein Angebot des AC Mailand ab. Statt ihn zu verkaufen, stellte man ihm den teuersten Neueinkauf der Vereinsgeschichte als Sturmpartner zur Seite: Für 15 Millionen Euro kam in der vergangenen Woche Alvaro Negredo von Real Madrid.

Glasgow Rangers:

Der schottische Klub hält einen Weltrekord: Mehr nationale Meisterschaften (52) hat kein anderer Fußballverein gewonnen. Erst im Mai ließen die Rangers ihren Erzrivalen Celtic zum ersten Mal seit vier Jahren wieder hinter sich. Der Klub von Trainer Walter Smith ist allerdings verschuldet. Bislang verpflichtete er noch keinen einzigen Neuzugang. Dafür mussten die Rangers ihren Kapitän Barry Ferguson an Birmingham City verkaufen. In den Spielzeiten 2002/03 und 2007/08 traf der VfB Stuttgart in der Champions League ebenfalls auf die Schotten. Die Schwaben gewannen beide Heimspiele (1:0, 3:2) und verloren zweimal im Ibrox Park (1:2, 1:2).

Unirea Urziceni:

Ein Gegner aus der Walachei: Für den Verein aus der Region im Osten Rumäniens ist 2009 ein Premierenjahr. Zum ersten Mal gewann er die nationale Meisterschaft, zum ersten Mal nimmt er an der Champions League teil. Vater des Erfolgs ist Dumitru Bucsaru. Der Unternehmer ist Präsident und Mäzen des Klubs. Unter ihm stieg der Verein aus der 17.000-Einwohner-Stadt 2006 nach fast 50 Jahren im Amateurlager in die erste rumänische Liga auf. 2008 folgte der Sprung in den UEFA-Cup, wo Unirea dem Hamburger SV unterlag (0:0, 0:2). Trainer ist der ehemalige Chelsea-Profi Dan Petrescu. Aus seinem Team ragen die Nationalspieler Vasile Maftei und Iulian Apostol heraus.

Ein Wiedersehen mit Fabian Ernst

Der Deutsche Meister VfL Wolfsburg muss in der Gruppe B gegen den letztjährigen Finalisten Manchester United mit Superstars wie Wayne Rooney, Dimitar Berbatov oder Michael Owen antreten. Mit dem ZSKA Moskau wartet zudem der russische Vizemeister. Beim dritten Gegner Besiktas Istanbul wird es zu einem Wiedersehen mit den ehemaligen Bundesliga-Profis Fabian Ernst und Michael Fink kommen.

Manchester United:

Mit dem 18. Titel schloss die Mannschaft von Trainer-Legende Sir Alex Ferguson vergangene Saison zum englischen Rekordmeister FC Liverpool auf. ManU ist Stammgast in der Champions League, verlor in diesem Mai das Finale gegen FC Barcelona, gewann die Königsklasse aber schon dreimal. Unvergessen ist der Last-Minute-Sieg 1999 gegen Bayern München. Auch nach dem Weggang von Superstar Cristiano Ronaldo ist das Team erstklassig besetzt. Im Sturm vertrauen die Red Devils auf Wayne Rooney und Michael Owen, der von Newcastle United nach Old Trafford wechselte. Mit einem Wert von 1,87 Milliarden Dollar gilt der Klub als wertvollster Verein der Welt.

ZSKA Moskau:

Der russische Vizemeister hat sich auf direktem Weg für die Gruppenphase qualifiziert. Der bekannteste Vertreter des Vereins ist der neue Trainer Juande Ramos, Nachfolger des Brasilianers Zico. Im aktuellen ZSKA-Kader stehen in Vagner Love, Ricardo Jesus und Ramón drei Landsleute des Trainers. In der vergangenen Saison tröstete sich ZSKA mit dem Pokalsieg für den knapp verpassten Titel. Nach dem Ende der Sowjetunion hat der frühere Armeeklub dreimal die russische Meisterschaft gewonnen.

Besiktas Istanbul:

Der türkische Traditionsklub feierte in der vergangenen Saison einen besonderen Erfolg. Das Team von Trainer Mustafa Denizli sicherte sich das Double, gewann Meisterschaft und Pokal. Einen großen Anteil daran hatte Fabian Ernst. Der frühere deutsche Nationalspieler war im vergangenen Winter an den Bosporus gewechselt und zählt für Denizli zu den Schlüsselspielern. In Michael Fink, der vor der Saison von Eintracht Frankfurt kam, steht ein zweiter ehemaliger Bundesliga-Akteur im Kader. Die Mannschaft spielt im Inönü-Stadion im gleichnamigen Stadtteil Besiktas. Er liegt im europäischen Teil Istanbuls. Der Verein wurde 13 Mal türkischer Meister.

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