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FC Arsenal London: Schwalbe kommt Eduardo teuer zu stehen

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Arsenal London  

Schwalbe kommt Eduardo teuer zu stehen

02.09.2009, 10:53 Uhr | t-online.de, dpa

Gleich hebt Arsenals Eduardo gegen Celtic-Keeper Artur Boruc ab. (Foto: imago)Gleich hebt Arsenals Eduardo gegen Celtic-Keeper Artur Boruc ab. (Foto: imago) Die Europäische Fußball-Union UEFA hat Arsenals Angreifer Eduardo für zwei Vereinsspiele auf europäischer Ebene gesperrt. Die Begründung: Der kroatische Nationalspieler habe beim Play-off-Rückspiel in der Champions League gegen Celtic Glasgow am vergangenen Mittwoch mit einer Schwalbe den Schiedsrichter getäuscht.

Eduardo ging in der ersten Spielhälfte bei einem vermeintlichen Kontakt mit Celtic-Keeper Artur Boruc zu Boden und verwandelte den anschließenden Foulelfmeter selbst. Arsenal gewann die Partie 3:1, nachdem das Team das Hinspiel bereits mit 2:0 für sich entschieden hatte.

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Schriftliche Begründung abwarten

In einer ersten Stellungnahme zeigten sich die Londoner enttäuscht über die Entscheidung der UEFA. Arsenal will erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, bevor der Verein entscheiden wird, wie er weiter im Fall Eduardo vorgehen wird. Alles andere als ein Einspruch wäre aber überraschend.

Bilic: "Das ist eine Schande"

Deutlicher wurde Kroatiens Nationaltrainer Slaven Bilic. Er nannte die Bestrafung "eine Schande. Wir reden hier von einem Spieler, der ein Vorbild als Sportsmann ist. Ich kann einfach nicht verstehen, warum er bestraft wird." Allerdings ist der Kroate in Sachen Schwalbe kein unbeschriebenes Blatt. Im Halbfinale der WM 1998 flog Frankreichs Abwehrspieler Laurent Blanc vom Platz, nachdem Bilic abgehoben hatte und verpasste damit das Endspiel vor heimischem Publikum.

Einheitliche Regelauslegung gefordert

Die theoretische Möglichkeit, einen Spieler für eine "Täuschung des Schiedsrichters" - und nichts anderes ist eine Schwalbe - nachträglich zu sperren, gibt es seit 2006. Die UEFA hat davon in den letzten drei Jahren allerdings keinen Gebrauch gemacht. Arsenal sieht deshalb an seinem Spieler ein Exempel statuiert und fordert eine eindeutige Regelung für die Zukunft: "Wir glauben, dass es zwingend erforderlich ist, dass die UEFA in ihrer Begründung klare Standards setzt, die dann auch einheitlich durchgesetzt werden. Es ist ebenso notwendig, dass die UEFA detailliert ausführt, wie sie gedenkt, alle Spiele unter ihrer Verantwortung künftig zu beurteilen."

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