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Der FC Bayern will in der Champions League für Furore sorgen

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Champions League  

Auftakt soll dem FC Bayern Selbstvertrauen geben

14.09.2009, 19:13 Uhr | dpa

Drängt zurück in die Startelf: Münchens Ribéry. (Foto: imago)Drängt zurück in die Startelf: Münchens Ribéry. (Foto: imago) Tore, Tore, Tore: Nach der Machtdemonstration in der Bundesliga will der FC Bayern München mit seiner Offensivkraft auch in der Champions League vom Anpfiff weg für Furore sorgen.

"Es ist wichtig, dass wir gut aus den Startlöchern kommen, das kann uns Sicherheit und Selbstvertrauen geben", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor dem Aufgalopp beim israelischen Meister Maccabi Haifa.

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Ribéry wird es langweilig

"Es ist immer schön für einen Trainer, auf dem höchsten Podium zu spielen", sagte Bayern-Coach Louis van Gaal bei seiner persönlichen Rückkehr in Europas Eliteliga. "Ich hoffe, dass wir sehr weit kommen, aber ich denke auch, dass es Klubs in Europa gibt, die noch ein bisschen weiter sind als Bayern München." Im Mannschaftshotel im sonnigen Tel Aviv, wo die Partie stattfindet, hob van Gaal erneut hervor, dass die Champions League ein "langfristiges Ziel" ist. Franck Ribéry brennt schon jetzt. "In der Champions League können wir uns messen. Das erste Ziel ist, dass wir die Gruppenphase überstehen", erklärte Franck Ribéry, der mit aller Macht in die Startelf drängt: "Auf der Bank wird es langsam langweilig."

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Kesser Billig-Kicker

Auch wenn die letztjährigen Champions-League-Topstürmer Miroslav Klose (7 Treffer) und Luca Toni (3) den dreistündigen Flug ins hochsommerliche Tel Aviv gar nicht erst antraten und stattdessen im regnerischen München an ihrer Fitness arbeiten müssen, hat Trainer Louis van Gaal im Angriff ein echtes Luxusproblem. Ivica Olic und der beim 5:1 in Dortmund zweimal erfolgreiche Youngster Thomas Müller sind mehr als nur Alternativen zum 85 Millionen Euro teuren Star-Trio mit Ribéry, Arjen Robben und Mario Gomez. "Ich habe schon das Gefühl, gleichwertig zu sein", sagte Billig-Kicker Müller kess.

Rummenigge: "In aller Ruhe intern diskutieren"

In Europas Königsklasse dürfte die "individuelle Qualität", die Trainer van Gaal in Dortmund als Erfolgsfaktor benannt hatte, noch wichtiger für Erfolge sein. Und nach Ribérys spektakulärem Sprung in die Arme des Trainers und seinen warmen Worten an Klub und Anhänger ("ich fühle mich geliebt vom Verein und von den Fans"), scheint urplötzlich sogar ein Vereinswechsel wieder ganz weit weg zu sein. "Das sind Worte, die die Fans gefreut haben", kommentierte Rummenigge und bemerkte zu einer möglichen Verlängerung mit Ribéry über das Vertragsende am 30. Juni 2011 hinaus: "Wir werden diese Dinge in aller Ruhe intern diskutieren."


Effenberg: "Der Defensive fehlt die Ausstrahlung"

Das Weiterkommen in der Gruppe mit Juventus Turin, Girondins Bordeaux und Außenseiter Haifa sei "kein Selbstläufer", mahnt Rummenigge. Die Offensive weckt zwar Hoffnungen, aber an der Abwehrstärke wird weiterhin gezweifelt, zumal Martin Demichelis weiter ausfällt. "Momentan fehlt es in der Defensive an Ausstrahlung und Persönlichkeiten. Bis auf Lahm wackelt im Prinzip die gesamte Abwehr", sagte der frühere Kapitän Stefan Effenberg als Experte des Champions-League-Senders "Sky".

Gastgeber müssen in ein anderes Stadion ausweichen

Maccabi Haifa hat seine Stärken gerade in der Offensive mit den beiden Angreifern Wladimir Dabalischwili und Muhamad Ghadir sowie dem 17 Jahre alten Supertalent Eyal Golasa. Haifa hat aber den Nachteil, nicht im heimischen Stadion antreten zu können, sondern ins Ramat Gan von Tel Aviv ausweichen zu müssen. Da legten die Bayern vor fünf Jahren mit einem 1:0 gegen Maccabi Tel Aviv schon einmal den Grundstein zum Überstehen der Gruppenphase.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Maccabi Haifa: Davidovitch, Meshumar, Teixeira, Keinan, Masilela, Boccoli, Kayal, Katan, Golasa, Ghadir, Dabalischwili
FC Bayern München: Butt Lahm, van Buyten, Badstuber, Pranjic Altintop, Timoschtschuk, Schweinsteiger Robben, Gomez, Ribéry
Schiedsrichter: Skomina (Slowenien)

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