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FC Bayern München feiert magische Nacht in Turin

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Rummenigge: "Das war eine magische Nacht"

15.08.2014, 14:15 Uhr | sid, dpa

Eine Einheit: Bayern-Trainer Louis van Gaal und Kapitän Mark van Bommel (Foto: ddp) Nach der Sternstunde in Turin schwebt der FC Bayern München wieder auf Wolke sieben. Das "Mia-san-mia"-Gefühl ist nach dem triumphalen 4:1-Erfolg bei Juventus Turin und dem doch noch erreichten Einzug ins Achtelfinale der Champions League zurück.

"Das war eine magische Nacht, ein historisches Ereignis", schwärmte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beim abendlichen Bankett nach der Demütigung des italienischen Rekordmeisters. "Unser Spiel des Jahres haben wir gewonnen", frohlockte der herausragende Torschütze Ivica Olic. "Traumhafter Fußball", "etwas ganz Außergewöhnliches", "super-geiler Abend" - alle schwärmten.

War der tolle Sieg in Turin der Durchbruch für die Bayern und Trainer Louis van Gaal? Sagen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende der Seite!

Jetzt wollen die Bayern auch die Herbstmeisterschaft

Rummenigge sprach gar von einem "verfrühten Weihnachtsgeschenk", auch wenn zum Hinrundenabschluss noch zwei Siege in der Bundesliga am Samstag beim VfL Bochum und eine Woche später gegen Hertha BSC folgen sollen. "Wir brauchen noch den einen oder anderen Punkt, damit die da oben wissen, dass wir jetzt wirklich mit Volldampf kommen", lautete im Endspurt um die Herbstmeisterschaft die Kampfansage des Bayern-Chefs an das Führungstrio Leverkusen, Bremen und Schalke.

Durchbruch für van Gaal?

Die beste Saisonleistung wurde als mögliche Geburtsstunde einer Sieger-Mannschaft gefeiert und auch als Durchbruch für Trainer van Gaal. Dem "lieben Louis" gönnte Rummenigge zur Feier des Tages "das eine oder andere Glas Rioja". Der niederländische Coach wirkte wie von Zentnerlasten befreit und beinahe gelöst. "Ich denke, dass niemand das erwartet hat", kommentierte van Gaal den größten Erfolg seiner Amtszeit in München, "und dann sind die Siege noch schöner."

Bayern schlagen eiskalt zurück

Auch vom Schock des frühen Rückstandes durch David Trezeguet (19. Minute) hatten sich die Bayern nicht irritieren lassen. Vielmehr schlugen sie durch den verwandelten Foulelfmeter von Torhüter Jörg Butt (30.) sowie die Treffer von Ivica Olic (52.), Mario Gomez (83.) und Anatoli Timoschtschuk in der Nachspielzeit vor 27.044 Zuschauern triumphal zurück. Es war neben einem 0:3 gegen Manchester United 2003 die höchste Heimniederlage von Juventus im Europapokal überhaupt.

Butt träumt vom Finale

Turin soll nach holprigen Anfangsmonaten unter van Gaal eine Initialzündung gewesen sein. "Die ganze Welt hat dieses Spiel geguckt und gesehen, dass der FC Bayern noch guten Fußball spielen kann", erklärte Olic. "Es gibt Schlüsselspiele in einer Saison. Ich kann mir vorstellen, dass das eines war", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger: "Es war überwältigend, traumhafter Fußball." Butt blickte nach vorne auf die kommenden K.-o.-Runden: "Die Mannschaften, die die Gruppenphase überstehen, können auch ins Finale kommen". Zu seinem Elfer sagte Butt selbstbewusst: "Ich wusste, dass er rein geht."

Drei Treffer gegen Juve

Es war für den Keeper im 50. Einsatz in der Champions League der dritte Treffer per Elfer, kurioserweise der dritte gegen Juve. 2000 traf der ehemalige Nationalspieler beim 4:4 für den Hamburger SV gegen Edwin van der Sar, 2002 für Bayer Leverkusen beim 3:1. Da stand ebenfalls schon Buffon im Tor der "alten Dame". "Das ist eine schöne Geschichte, aber reiner Zufall", sagte Butt dazu.

Effenberg: Wer soll die Bayern stoppen?

Das Achtelfinale, in dem die Bayern auf einen Gruppenersten treffen, wird nun zur nächsten großen Reifeprüfung. "Wir kriegen einen Kracher", sagte Rummenigge mit Blick auf mögliche Gegner wie Real Madrid, Manchester United, FC Chelsea oder Arsenal London. Fürchten aber müssten die Bayern niemanden, glaubt Stefan Effenberg - im Gegenteil: "Wer soll sie stoppen, wenn Franck Ribéry mit hundert Prozent zurückkommt?", sagte der Kapitän der Münchner Champions-League-Siegermannschaft von 2001 als Experte bei "Sky".

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