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VfL Wolfsburg prüft nach dem Champions-League-Aus Protest

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Wolfsburg prüft nach dem Aus Protest

09.12.2009, 12:50 Uhr | dpa

Wolfsburgs Trainer Armin Veh und seine Spieler sind nach dem Champions-League-Aus sehr enttäuscht. (Foto: Reuters)Wolfsburgs Trainer Armin Veh und seine Spieler sind nach dem Champions-League-Aus sehr enttäuscht. (Foto: Reuters) Der vorletzte Funken Hoffnung erstarb erst nach einer gefühlten Ewigkeit. Wie verloren standen die Profis des VfL Wolfsburg nach der 1:3-Pleite gegen Manchester United auf dem Rasen der VW-Arena, warteten und hofften noch auf ein kleines Wunder - vergeblich. Die Schützenhilfe durch Besiktas Istanbul blieb aus, die Wölfe sind draußen. Nach sechs Spielen und sieben Punkten in der Champions League blieb die ernüchternde Erkenntnis, dass dem deutschen Meister für die Liga der Besten Reife, Klasse und Cleverness fehlten.

Dennoch könnte der VfL Wolfsburg möglicherweise durch die Hintertür doch noch ins Achtelfinale der Königsklasse einziehen. "Wenn es eine Möglichkeit gibt, werden wir sie natürlich nutzen. Aber wir sammeln derzeit noch die Fakten und sehen den Fall zudem bei der UEFA in guten Händen", sagte VfL-Geschäftsführer Jürgen Marbach.

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Letzte Hoffnung UEFA

Nach dem Bekanntwerden der positiven Dopingkontrollen zweier Spieler von Gruppengegner ZSKA Moskau im Spiel bei Manchester United am 3. November drängen die Niedersachsen bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) auf eine Klärung des Sachverhalts. "Sollte ein klarer Fall von Doping vorliegen, wäre es nicht richtig, wenn ZSKA in die K.-o.-Runde käme", sagte Marbach.

Positive Dopingbefunde bei ZSKA-Verteidigern

Vor der Wolfsburger 1:3-Pleite gegen United war nämlich bekannt geworden, dass die beiden ZSKA-Verteidiger Alexej Beresuzki und Sergej Ignaschewitsch nach dem Spiel bei ManU positiv auf ein Stimulans getestet wurden. "Bei Dopingfällen in anderen Sportarten wird zu Recht immer hartes Durchgreifen gefordert. Das muss auch für den Fußball gelten", so Marbach. Die beiden russischen Spieler wurden bis zur Anhörung vor der Disziplinarkammer der UEFA am 17. Dezember vorläufig suspendiert und konnten damit auch nicht im Gruppenspiel bei Besiktas Istanbul eingesetzt werden, das Moskau mit 2:1 gewann.

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Wolfsburg will schnelle Klärung

"Wir wissen, dass auch die Klubführung von Besiktas schon bei der UEFA vorstellig geworden ist. Wir erhoffen uns deshalb eine schnelle Klärung des Sachverhalts", sagte Marbach. Besiktas hatte durch die Niederlage gegen Moskau den dritten Platz und damit die Qualifikation für die Europa League verpasst. ZSKA teilte unterdessen auf seiner Internetseite mit, dass der medizinischen Abteilung ein "technischer Fehler" unterlaufen und den Spielern das Erkältungsmittel Sudafed verabreicht worden sei. Das Präparat hätte angemeldet werden müssen. Beim europäischen Dachverband steht das Thema am 17. Dezember auf der Tagesordnung.

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Drei Tore aus drei Chancen

Gegen Manchester spielten die Wolfsburger keineswegs schlecht, besaßen sogar gute Chancen, erhielten aber eine Lehrstunde in Sachen Effektivität. Drei Einschussmöglichkeiten erspielten sich die konternden Engländer, dreimal schlug Michael Owen zu. Für den VfL reichte es bei bei höherer Chancen-Zahl nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Edin Dzeko. Zu wenig, um zu den besten 16 Mannschaften der Königsklasse zu gehören.

Ferguson-Lob kein Trost

"Wir haben gesehen, dass wir mithalten können", resümierte Veh das Debüt der Wolfsburger in der Champions League. "Die Mannschaft hat sich bis auf die zweite Halbzeit in Moskau gut präsentiert." Tatsächlich verschenkte der VfL die große Chance schon vor zwei Wochen in Russland, als eine 1:0-Führung gegen ZSKA nicht reichte, um den zum Weiterkommen noch fehlenden Punkt zu holen. Das Lob von Trainer-Legende Alex Ferguson war nur ein schwacher Trost. "Das ist eine starke Mannschaft, es war ein bisschen unglücklich für sie", sagte der Manchester-Coach. VfL-Verteidiger Sascha Riether sagte: "Manchester war abgezockt. Die haben es uns vorgemacht."

Veh auf der Suche nach dem Glück

Veh bemühte sich, bei aller Enttäuschung nach vorne zu schauen. "Jetzt müssen wir sehen, dass wir da wieder hinkommen", sagte der Coach pflichtgemäß - und wirkte dabei wenig überzeugend. "Im Moment steht das Glück nicht auf unserer Seite, aber wir geben nicht auf. Es wird sich irgendwann drehen, soviel Pech kann man nicht immer haben." Die Mannschaft benötige "internationale Spiele, um sich zu verbessern. Davon kann man auch lernen".

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