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Champions League: Inter schlägt Chelsea - Sevilla punktet in Moskau

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Champions League  

Inter schlägt den FC Chelsea

24.02.2010, 21:10 Uhr | dpa

Champions League: Inter schlägt Chelsea - Sevilla punktet in Moskau. Drogba behauptet den Ball gegen Inters Stankovic. (Foto: Reuters)

Drogba behauptet den Ball gegen Inters Stankovic. (Foto: Reuters)

Michael Ballack darf auf seinen ersten Champions-League-Titel weiter hoffen. Der Kapitän der deutschen Nationalmann verlor mit dem FC Chelsea zwar mit 1:2 (0:1) bei Inter Mailand. Das Auswärtstor in einem guten Achtelfinal-Hinspiel durch Samuel Kalou (50.) könnte dem heimstarken Spitzenreiter der englischen Premier League aber in die Karten spielen.

Im ausverkauften Giuseppe Meazza-Stadion hatte Diego Milito den italienischen Meister und Tabellenprimus bereits in der 3. Spielminute in Führung gebracht. Für den Inter-Sieg sorgte Esteban Cambiasso (55.). Für Chelsea war es die erste Niederlage in der europäischen Königsklasse seit November 2008. Das Rückspiel findet am am 16. März an der Stamford Bridge in London statt.

Genugtuung für Mourinho

Gleich beim ersten Angriff der Truppe des exzentrischen Trainers José Mourinho tanzte der Argentinier Milito den englischen Nationalspieler John Terry im Strafraum aus und vollstreckte gnadenlos ins kurze Eck. "Mou" nahm den Führungstreffer gegen sein früheres Team ohne Jubel zur Kenntnis. Seine Genugtuung war jedoch unübersehbar.

Inter-Torwart mit blauem Auge

Nach dem frühen Rückstand schüttelten sich die Engländer kurz und gingen dann zum Gegenangriff über. Angetrieben vom gut spielenden Ballack übernahm die Mannschaft von Carlo Ancelotti das Kommando. An seiner ehemaligen Wirkungsstätte sah der ehemalige Coach des AC Mailand in der 15. Minute einen fulminanten Lattenknaller von Didier Drogba aus rund 20 Metern. Zwei Minuten später prüfte Ballack mit einem Fernschuss Inter-Keeper Julio Cesar, der mit blauem Auge und Schrammen im Gesicht spielte, nachdem er am Sonntag seinen nagelneuen Lamborghini gegen eine Wand gefahren hatte.

Unglücklich bei Chelseas zwischenzeitlichem Ausgleich

Mehr Glück als im Straßenverkehr hatte der brasilianische Nationalkeeper, als Inter-Verteidiger Walter Samuel Kalou kurz vor dem Pausenpfiff im Strafraum zu Fall brachte, der spanische Schiedsrichter Gonzales aber weiterspielen ließ. In der 50. Minute war Cesars Glückskonto jedoch aufgebraucht, als er bei Kalous Fernschuss ziemlich unglücklich aussah und den haltbaren Ball ins linke Eck passieren ließ.

Für Ballacks Team war mehr drin

Chelseas Freude aber währte nur kurz: Vier Minuten später ließ Cambiasso die Tifosi mit einem Gewaltschuss wieder jubeln. Nach drei Unentschieden in der italienischen Serie A in Serie ließ sich Inter gegen das stark spielende Chelsea nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Dass sich in der 60. Minute auch noch ihr Star-Torhüter Peter Cech ohne Einwirkung des Gegner am rechten Knöchel verletzte und vom Platz musste, machte die Niederlage für die Londoner noch bitterer. Dank des Anschlusstreffers wahrten die Engländer zumindest ihre Chance auf den Einzug ins Viertelfinale. Aufgrund ihrer Überlegenheit über weiter Strecken der Partie war jedoch mehr drin für die Truppe von Ballack.

Sevilla holt ein Remis bei ZSKA Moskau

Im frühen Spiel des Abends hatte sich der FC Sevilla eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Viertelfinals verschafft. Der Klub aus der spanischen Primera Division kam im Achtelfinal-Hinspiel zu einem 1:1 (1:0) beim russischen Vertreter ZSKA Moskau. Álvaro Negredo hatte die Gäste, die in der Gruppenphase auch Gegner des VfB Stuttgart gewesen waren, in der 25. Minute in Führung gebracht. Die Moskauer erzielten nach dem Seitenwechsel den Ausgleich durch Mark Gonzalez (66.). In der Gruppenphase hatte sich Moskau als Tabellenzweiter vor dem deutschen Meister VfL Wolfsburg durchgesetzt.

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