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FC Bayern München kämpft sich gegen AC Florenz ins Viertelfinale

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Champions League - Achtelfinale  

Robben schießt die Bayern eine Runde weiter

09.03.2010, 22:00 Uhr | dpa

FC Bayern München kämpft sich gegen AC Florenz ins Viertelfinale. Philipp Lahm hat mit mit Juan Vargas so seine Probleme. (Foto: imago)

Philipp Lahm hatte mit mit Juan Vargas so seine Probleme. (Foto: imago)

In der stürmischen Toscana hat der nie aufsteckende FC Bayern München dank toller Moral und eines Traumtores von Arjen Robben trotz einer 2:3 (0:1) - Niederlage den K. o. im Achtelfinal-Krimi beim AC Florenz abgewendet. In einer turbulenten zweiten Spielhälfte schossen die Niederländer Robben (65. Minute) und Mark van Bommel (60.) den deutschen Fußball-Rekordmeister wie im Vorjahr ins Viertelfinale der Champions League. Der 10. der italienischen Liga war durch Juan Vargas (28. Minute) und Stevan Jovetic (54./64.) in Führung gegangen und konnte nach der 3:1-Führung 1:11 Minuten vom ersten Viertelfinale seit 1970 träumen - bis Robben vor 45 000 Zuschauern im Stadion Artemio Franchi alles zunichte machte.



Florenz steht tief

Mit dem Selbstvertrauen aus 18 Pflichtspielen ohne Niederlage übernahmen die Bayern das Kommando. Auch ohne die verletzten Martin Demichelis und Diego Contento stand die Abwehr zunächst sicher. Doch zwingende Chancen sprangen nicht heraus, weil die Präzision bei stürmischem Gegenwind fehlte. Florenz, das nur eine der letzten zehn Partien gewonnen hat und auf den nach der Roten Karte im Hinspiel gesperrten Massimo Gobbi verzichten musste, war auf Torsicherung programmiert. Mit allen Spielern zogen sie sich bei den oft ungeordneten Bayern-Angriffen in die eigene Hälfte zurück und machten geschickt die Räume eng.



Gomez mit Muskelfaserriss

Als Mario Gomez nach knapp einer halben Stunde an der Seitenlinie behandelt wurde, schlugen die Italiener eiskalt zu. Einen 30-Meter-Schuss von Riccardo Montolivo ließ Torhüter Jörg Butt abprallen und Vargas verwertete die Vorlage. Auch Daniel van Buyten sah dabei nicht gut aus. Nationalstürmer Gomez kam danach zwar noch einmal zurück, wurde wenig später wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade aber gegen Miroslav Klose ausgewechselt.



Frey mit toller Parade

Angetrieben von Robben, Franck Ribéry und Bastian Schweinsteiger, der die Gelbe Karte sah und im nächsten Champions-League-Spiel damit gesperrt ist, versuchten die Bayern das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Doch die tief stehenden Italiener konnten sie nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Die einzige Chance durch Robben machte Torhüter Sebastien Frey mit einer prächtigen Parade zunichte.



Butt macht Fehler wieder gut

"Wir werden uns steigern und das Spiel noch drehen", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger. Dank Butt war diese Hoffnung nicht schon in der 50. Minute passe, als die Abwehr pennte und der Keeper großartig gegen Alberto Gilardino rettete. Mit dem Wind im Rücken wollten die Bayern angreifen - doch das Gegenteil war der Fall. Denn Jovetic schlug in der 54. Minute zu und zeigte die Nachlässigkeiten in der Bayern-Abwehr auf. Vorarbeiter Gilardino schien im Abseits gewesen zu stehen, doch der Treffer aus zehn Metern Entfernung galt.



Alaba feiert tolles Debüt

Ein Tor musste her, um zumindest die Verlängerung zu schaffen. Und van Bommel ließ sich nicht lange bitten. Mit einem trockenen Flachschuss aus 18 Metern ließ er Frey keine Chance und brachte die schon feiernden Zuschauer zum Verstummen. Danach wurde es bunt: Erst schoss Jovetic Florenz nach erneutem Van-Buyten-Patzer wieder ins Viertelfinale, doch nur 71 Sekunden später triumphierten erneut die Bayern, weil Robben den Ball in den Winkel zirkelte. Das gute Debüt für den 17-Jährigen David Alaba war damit perfekt.

Arsenal ganz stark

Auch der FC Arsenal hat dank Nicklas Bendtner das Viertelfinale erreicht. Die Engländer besiegten nach einer beeindruckenden Leistung den FC Porto verdient mit 5:0 (2:0) und machten damit die umstrittene 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel wett. Bendtner avancierte mit drei Treffern (10., 25., 90.+1) zum Matchwinner. Außerdem trafen Samir Nasri (64.) und Emmanuel Eboue (66.) für die Gunners.

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