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VfB Stuttgart muss zum Titelverteidiger FC Barcelona

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Champions League  

VfB wittert gegen Barca "kleine Chance"

16.03.2010, 12:23 Uhr | dpa, dpa

VfB Stuttgart muss zum Titelverteidiger FC Barcelona . Außenseiter Stuttgart will im Rückspiel gegen den Titelverteidiger die Sensation schaffen. (Foto: imago)

Außenseiter Stuttgart will im Rückspiel gegen den Titelverteidiger die Sensation schaffen. (Foto: imago)


Die Chancen für einen großen Coup in der Champions League sind gleich null. Dennoch will Außenseiter VfB Stuttgart trotz seiner ungünstigen Ausgangslage beim FC Barcelona für eine faustdicke Überraschung sorgen. "Jens Lehmann wird nicht der Einzige sein, der das Spiel seines Lebens machen muss. Das gilt für alle. Aber wir haben eine kleine Chance", sagte Manager Horst Heldt vor dem Achtelfinal-Rückspiel am Mittwoch (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker auf t-online.de). Auch Trainer Christian Gross hält ein Weiterkommen des Fußball-Bundesligisten für "schwierig, aber machbar".

Schwaben üben sich vom Punkt

Gross ließ seine Spieler sogar Elfmeterschießen üben, "damit wir uns später nicht den Vorwurf machen, nicht alles versucht zu haben". Sollte den Schwaben im Camp Nou die Wiederholung des 1:1 aus dem Hinspiel gelingen und in der Verlängerung keine weiteren Tore fallen, käme es zum "shoot-out". Ansonsten schafft Stuttgart nur im Fall eines Sieges oder eines 2:2 oder noch höheren Remis' die Sensation gegen den Titelverteidiger.


Hinten dicht machen und vorne treffen

Taktisch ist dieser Abend eine große Herausforderung. Der VfB muss eine Weltauswahl mit Stars wie Messi und Zlatan Ibrahimovic an die Kette legen und dabei selbst mindestens einen Treffer erzielen. Laut Gross braucht es dafür nichts weniger als das "perfekte Spiel": Seine Elf dürfe dem Star-Ensemble keinen Spielraum lassen, es gelte die Spanier vom eigenen Tor fernzuhalten und selbst blitzschnell nach vorn zu spielen. "Wir werden nicht viele Chancen kriegen", weiß der VfB-Coach. "Aber wir müssen mutig, selbstbewusst und sehr clever sein. Dann gibt es auch in Barcelona Möglichkeiten."

Lehmann: "Wir können weiterkommen."

Wie selbstbewusst die Stuttgarter in den gut drei Monaten unter Gross geworden sind, lässt sich rund um die Spiele gegen den Klub-Weltmeister gut beobachten. Zu Beginn seiner Amtszeit war die Königsklasse der Ansicht des Schweizers nach nicht mehr als "ein Dessert", das die Konzentration auf die Bundesliga nicht stören durfte. Mittlerweile klingt das anders. Schon nach dem 1:1 im Hinspiel war der Ärger über das Ergebnis größer als der Stolz auf die eigene starke Leistung. "Ich traue uns zu, dass wir da weiterkommen", gibt sich VfB-Schlussmann Lehmann selbstbewusst. Gerade er möchte verhindern, dass dies der letzte Champions-League-Abend seiner Karriere wird.

Barca im Aufwind - Real als Lektion

Bei allem Optimismus ist die Aufgabe bei den Katalanen in den vergangenen Tagen nicht leichter geworden. Der FC Barcelona und vor allem sein dreifacher Torschütze Messi präsentierten sich beim 3:0 gegen Valencia in stark verbesserter Form. In dieser Partie erinnerte nichts mehr an das Team, das sich zuvor phasenweise vom VfB überrennen ließ oder die Tabellenführung in der spanischen Liga an Real Madrid verlor. "Sie haben uns im Hinspiel unterschätzt. Das werden sie nicht noch einmal tun", glaubt VfB-Manager Heldt. Dass der Erzrivale aus Madrid in der vergangenen Woche überraschend an Olympique Lyon scheiterte, hat Barcas Bewusstsein zusätzlich geschärft. "Das ist eine Lektion für uns alle", betonte Trainer Josep Guardiola.

Gross plant mit Delpierre und Träsch

Der VfB hat bei seinen Spielen in Schalke (1:2) und Bremen (2:2) gleichzeitig Schwächen gezeigt, die er sich gegen die Spanier nicht leisten kann. "Hinten haben wir zu viele Fehler gemacht und vorne hat uns die Entschlossenheit gefehlt", kritisierte Gross. Für neue Stabilität könnten zwei Umstellungen sorgen: Der zuletzt gesperrte Matthieu Delpierre kehrt für Georg Niedermeier ins Abwehrzentrum zurück. Und neben Sami Khedira und Zdravko Kuzmanovic läuft mit Christian Träsch anstelle von Timo Gebhart wahrscheinlich eine dritte Defensivkraft im Mittelfeld auf. "Diese Überlegung gibt's", bestätigte Gross.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

FC Barcelona: Victor Valdes - Dani Alves, Piqué, Puyol, Maxwell - Keita, Sergi Busquets, Iniesta - Messi, Ibrahimovic, Pedro

VfB Stuttgart: Lehmann - Celozzi, Tasci, Delpierre, Molinaro - Träsch, Kuzmanovic, Khedira, Hleb - Cacau, Pogrebnjak

Schiedsrichter: Alain Hamer (Luxemburg)

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