Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

VfB Stuttgart geht in Barcelona unter

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Champions League  

Stuttgart chancenlos gegen Messi und Co.

17.03.2010, 23:05 Uhr | dpa, dpa

VfB Stuttgart geht in Barcelona unter . Lionel Messi lieferte gegen den VfB Stuttgart einmal mehr eine Galavorstellung ab. (Foto: reuters)

Lionel Messi lieferte gegen den VfB Stuttgart einmal mehr eine Galavorstellung ab. (Foto: reuters)

Der FC Barcelona und sein Superstar Lionel Messi waren für den VfB Stuttgart eine Nummer zu groß: Die Schwaben erhielten mit dem 0:4 (0:2) im Camp Nou-Stadion eine Lehrstunde und verabschiedeten sich nach dem 1:1 aus dem Hinspiel bereits im Achtelfinale sang- und klanglos aus der Champions League. Vor 80.000 Zuschauern schossen der überragende Messi (13./60.), Pedro Rodriguez (22.) und Bojan Krkic (89.) die Katalanen zum dritten Mal nacheinander ins Viertelfinale und machten die leise Hoffnung des Bundesliga-Neunten auf eine Sensation zunichte.

Damit kassierte der VfB eine ebensolche Klatsche wie der FC Bayern München, der vor einem Jahr an gleicher Stätte gleichfalls mit 0:4 unter die Räder gekommen gegangen war.

VfB agiert mit Respekt in Camp Nou

Die an diesem Abend biederen Schwaben waren gegen die Weltauswahl in Blau und Rot absolut chancenlos. Trotz aller guten Vorsätze gelang es dem Team nicht, sich dem meist von Messi und Xavi-Vertreter Yaya Toure initiierten Kombinationswirbel mit Erfolg entgegenzustemmen. Im Spiel nach vorne blieb der VfB zur Enttäuschung der rund 5000 mitgereisten Fans fast alles schuldig, in der Defensive ließ man Barcelonas Ballkünstlern zu viel Raum. Dabei hatte Trainer Christian Gross im Vorfeld der Partie immer wieder gepredigt, kompakt zu stehen und eng bei den Leuten zu bleiben. Doch spätestens nach dem 0:1 hielten die Abwehrspieler fast ehrfurchtsvoll Distanz.

t-online.de Shop Fanartikel vom VfB Stuttgart
t-online.de Shop LCD- und Plasma-Fernseher zu tollen Preisen

Tasci muss verletzt passen

Mit dem kurzfristigen Ausfall von Serdar Tasci hatten die ohnehin nur geringen Hoffnungen der Schwaben auf ein Weiterkommen zuvor einen weiteren Dämpfer erhalten. Der Nationalspieler musste wegen Adduktorenproblemen passen. Für den 22-Jährigen rückte Georg Niedermeier neben Matthieu Delpierre in die Innenverteidigung.

Messi zaubert sich durch Stuttgarts Abwehr

"Wenn es überhaupt ein Rezept gibt, dann, so lange wie möglich ohne Gegentor zu bleiben", hatte die bescheidene Vorgabe von Horst Heldt gelautet. Doch die Rechnung des Stuttgarter Managers ging nur 13 Minuten auf, dann lieferte Messi die erste Kostprobe seines außergewöhnlichen Könnens ab. Der Weltfußballer startete in der Mitte der VfB-Hälfte ein Solo, schüttelte seinen zögernden Widersacher Zdravko Kuzmanovic ab und ließ Jens Lehmann mit einem platzierten Schuss in den Torwinkel aus 16 Metern keine Chance.

Heldt: "Wir machen leichte Fehler"

Neun Minuten später war die Abwehr des Bundesliga-Neunten bei einer von Messi eingeleiteten Ballstafette erneut nicht im Bilde. Toure lenkte weiter auf Pedro Rodriguez, der keine Mühe hatte zu vollenden. Nur weil die Hausherren danach einen Gang herausnahmen, kamen die Deutschen in der ersten Halbzeit um weitere Gegentore herum. "Ich denke, dass wir so keine Chance haben, dass wir zu viel Respekt haben. Wir machen leichte Fehler, die darf man sich hier nicht erlauben", meinte Heldt zur Pause im Sender Sky ernüchtert.

Lehmanns glanzloser Abschied aus der Königsklasse

Nach Wiederbeginn war der VfB um Schadensbegrenzung bemüht. Doch es gelang weiterhin nicht, die Kreise von Messi einzuengen, der nach Belieben schalten und walten konnte. Als der Argentinier in der 60. Minute an der Strafraumgrenze angespielt wurde, konnten ihn gleich drei Stuttgarter Spieler nicht am erfolgreichen Abschluss hindern. Mit Glanzparaden gegen Messi (68.) und Iniesta (80.) verhinderte Lehmann, für den es das letzte Champions-League-Spiel seiner Karriere gewesen sein könnte, weitere Gegentreffer. Doch dann überwand ihn Krkic doch zum vierten Mal. Victor Valdes im Tor des spanischen Meisters wurde dagegen nicht einmal ernsthaft geprüft.

Bordeaux zieht ins Viertelfinale ein

Girondins Bordeaux steht ebenfalls im Viertelfinale der Königsklasse. Der französische Fußball-Meister setzte sich im Achtelfinal-Rückspiel mit 2:1 (1:0) gegen Olympiakos Piräus durch. Schon das Hinspiel hatte das Team von Trainer Laurent Blanc beim griechischen Titelträger mit 1:0 gewonnen. Vor 34.000 Zuschauern im Stadion Chaban-Delmas trafen Nationalspieler Yoann Gourcuff (5. Minute) und Marouane Chamackh (88.) für die Hausherren, Kostas Mitroglou (65.) erzielte das zwischenzeitliche 1:1. Piräus' Matt Derbyshire (60.) und Alou Diarra auf Seiten der Franzosen (68.) sahen wegen wiederholten Fouls jeweils die Gelb-Rote Karte.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal