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England steht nach der Rooney-Verletzung unter Schock

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Champions League - Manchester United  

Kollektive Panik in England

31.03.2010, 12:34 Uhr | dpa/sid, dpa

England steht nach der Rooney-Verletzung unter Schock.

Britisches Interesse: Selbst der Waliser Ryan Giggs ist um den Engländer Wayne Rooney besorgt. (Foto: imago)

"Betet" - am Tag nach dem Schock von München rief Englands größte Boulevardzeitung ihre Leser dazu auf, an höherer Stelle um schnelle Heilung für den verletzten Wayne Rooney zu bitten. "Bilder des lahmenden Rooney lassen die Nation erschaudern", schrieb die "Sun" weiter. Die Knöchelverletzung des Stürmerstars von Manchester United bei der 1:2-Niederlage in der Champions League bei deutschen Rekordmeister versetzte das Fußball-Mutterland in kollektive Panik.

"Rooney-Agonie: Bitte lass das nicht der Moment sein, in dem Englands WM-Traum stirbt", bat die "Daily Mail".

"Die Nation hält den Atem an"

Der "Mirror" erklärte den Augenblick, als der 24 Jahre alte Star kurz vor dem 2:1-Siegtreffer des FC Bayern München im Viertelfinalhinspiel zu Boden ging und nur mit fremder Hilfe vom Platz der Allianz-Arena humpeln konnte, zu "dem Moment, an dem die Nation den Atem anhielt". Das Stadion verließ Rooney dann auf Krücken. Das verletzte Bein war bis zum Knie geschient.

Auch seriöse Blätter sind besorgt

Auch wenn ManU-Trainer Sir Alex Ferguson versuchte, Rooneys Blessur im rechten Fußgelenk nicht zu hoch zu hängen und erklärte: "Es sieht nicht so schrecklich ernst aus." Auf der Insel fürchtet die Presse dennoch "Englands schlimmsten WM-Alptraum". Auch seriösere Blätter zeigten sich besorgt. "Manchester und England müssen das Schlimmste fürchten", urteilte etwa die "Times". Rooney gilt auf der Insel als unabdingbarer Schlüsselspieler für Englands Erfolg in Südafrika.

Parallelität zu 2006

Unterdessen hob die britische Presse die als verdient empfundene Revanche der Münchner für ihre Finalniederlage von 1999 hervor. "Erstaunlicher Weise waren es die Deutschen, die feierten, als wäre es 1999", schrieb der "Daily Telegraph". Das Blatt wies auch auf die Parallelität der Ereignisse vor der vergangenen WM hin, als England ebenfalls ein Drama um Rooneys im Vorfeld gebrochenen Metastarsal-Knochen im Fuß erlebte: "Bestürzender Weise humpelte Wayne Rooney, als wäre es 2006. Fußball, bloody hell." In die gleiche Kerbe schlug die "Times": "Erinnerungen wurden wach. Daran, dass der 24-Jährige die EM 2004 vorzeitig beenden musste und an 2006, als das Land wegen Rooneys Mittelfußbruch lange um seinen Einsatz bangen musste."

Wettanbieter ändern Quote

Neben der Presse reagierten auch die englischen Buchmacher auf die Verletzung des Nationalstürmers: Die Quote für einen Titelgewinn der englischen Nationalmannschaft bei der WM änderte sich umgehend. Wie ein Sprecher des Buchmachers William Hill mitteilte, wurde die Quote von 5:1 auf 6:1 erhöht. "Wenn es nur die kleinste Chance darauf gibt, dass Rooney nicht dabei ist, wird das in den Köpfen der Wetter sicherlich einen Effekt auf Englands Chancen haben", sagte der Sprecher.

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