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FC Bayern: Van Gaal wettert gegen Pause für Lyon

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Verschafft sich Lyon einen unfairen Vorteil?

15.04.2010, 16:00 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

FC Bayern: Van Gaal wettert gegen Pause für Lyon. Louis van Gaal und seine Bayern finden Lyons Zusatzpause gar nicht lustig. (Foto: imago)

Louis van Gaal und seine Bayern finden Lyons Zusatzpause gar nicht lustig. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der siebenmalige französische Meister Olympique Lyon bekommt im Halbfinale der Champions League gegen Bayern München landesweite Unterstützung. Französischen Medien zu Folge gab die Profiliga LFP dem Wunsch Lyons statt, das für den 24. April terminierte Meisterschaftsspiel gegen AS Monaco zu verschieben und setzte die Partie für den 12. Mai neu an. Damit kann sich Olympique nach dem Halbfinal-Hinspiel am kommenden Mittwoch in München (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) fast eine Woche auf das Rückspiel gegen den deutschen Rekordmeister am 27. April in Lyon vorbereiten. "Das ist jetzt kein Fairplay mehr", sagte Bayern-Trainer Louis van Gaal.

FC Bayern schaltet UEFA ein

Der deutsche Rekordmeister will der Extra-Pause für die Franzosen einen Riegel vorschieben. "Ich werde meinen Sportdirektor Christian Nerlinger bitten, die UEFA aufzufordern, dem französischen Verband die Spielverlegung zu untersagen und sie rückgängig zu machen", sagte van Gaal der "tz". "Der französische Fußballverband denkt, dass er es mit dieser Geste für Olympique leichter macht, ins Finale zu kommen, und ich denke, dass sie damit recht haben."

"Gleiche Bedingungen für alle"

Der Niederländer sagte, dass die UEFA dafür verantwortlich sei, "diese Dinge zu überwachen und reglementieren". Lyon habe einen "Riesenvorteil", weil sich der Klub nun sieben Tage auf das Rückspiel vorbereiten könne, und "wir nur drei". Die Bayern müssen am 24. April bei Borussia Mönchengladbach antreten. "Wenn die UEFA Wettbewerbe organisiert, dann muss sie auch dafür sorgen, dass für alle die gleichen Bedingungen herrschen. Und das ist jetzt nicht mehr so. Es ist klar, dass es nicht möglich ist festzulegen, dass alle am selben Tag spielen. Das kann ich verstehen. Aber ein Spiel so weit nach hinten herauszuschieben, ist eine andere Sache. Das darf nicht sein", sagte der "General".

"Es geht um den französischen Fußball"

Lyons Trainer Claude Puel begrüßte die Verschiebung: "Die Verlegung erlaubt uns, die Mannschaft besser auf das Rückspiel vorzubereiten. Ich bedanke mich bei der Liga und bei Monaco". Auch die Monegassen hatten Lyons Wunsch entsprochen. "Es geht um den französischen Fußball", wurde Monacos Trainer Guy Lacombe in französischen Medien zitiert.

Wettbewerbsvorteil für Lyon?

Bei Bayerns Abwehrchef Daniel van Buyten stieß das Vorgehen des Halbfinal-Gegners ebenfalls auf wenig Verständnis. "Das ist nicht fair", sagte er. "Kalender ist Kalender. Wir mussten in den letzten drei Wochen siebenmal spielen. Dass Lyon sich jetzt ohne Spiel länger aufs Rückspiel vorbereiten kann, muss aber nicht unbedingt ein Vorteil sein."

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