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Champions League: Der FC Bayern steht im Endspiel

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Champions League - Halbfinale  

Bärenstarke Bayern fahren nach Madrid

27.04.2010, 15:22 Uhr | t-online.de, t-online.de

Champions League: Der FC Bayern steht im Endspiel. Bayerns Müller gratuliert Matchwinner Olic. (Foto: Reuters)

Bayerns Müller gratuliert Matchwinner Olic. (Foto: Reuters)

Der letzte Versuch hatte Symbolcharakter: Miralem Pjanic schoss den Ball etwa sieben Meter am Tor vorbei. Kurz danach war es für Olympique Lyon überstanden - und die Spieler des FC Bayern jubelten. Es war eine von Anfang bis Ende beeindruckende Vorstellung, an deren Ende ein nie gefährdetes 3:0 (1:0) stand. Alle drei Tore erzielte Ivica Olic (26., 67., 78.). Nach dem 1:0 im Hinspiel stehen die Bayern hochverdient im Endspiel der Champions League am 22. Mai in Madrid. Gegner wird entweder Inter Mailand oder der FC Barcelona sein.

Olic: "Das ist überragend"

Matchwinner Olic war nach Schlusspfiff überwältigt: "Ich habe nicht geglaubt, dass wir so deutlich gewinnen. Drei Tore in so einem Spiel ist überragend." Dabei sind große Taten in wichtigen Spielen für ihn nichts Neues: "Ich habe gedacht, Manchester war das Spiel meines Lebens, aber jetzt das Halbfinale war wieder so ein großartiges Spiel."

Müller mit der ersten Chance

Die Abtastphase hatten die Bayern, die doch mit Daniel van Buyten in der Startelf aufliefen, ausfallen lassen. Zwei Minuten waren gespielt, als sich Olic rechts durchsetzte und den freistehenden Thomas Müller bediente. Der Stürmer verfehlte jedoch aus zehn Metern. Acht Minuten später hatte er die nächste große Chance, scheiterte aber aus spitzem Winkel.

Kaum Chancen für Lyon

Und die Gastgeber? Sie hatten einen Offensiv-"Überfall" angekündigt, doch davon war auf dem Rasen nichts zu sehen. Viel mehr als eine Halbchance von Cris (7.) hatten sie zunächst nicht - was auch ein Verdienst der bärenstarken Münchner Defensive war. In der ganzen ersten Halbzeit ließ diese nur eine Gelegenheit durch Michel Bastos zu, der aber volley rechts vorbei zielte (31.).

Altintop ein guter Ribéry-Vertreter

Der FCB hatte das Geschehen vollkommen im Griff, was sich dann auch auf der Anzeigetafel niederschlug. Der nie ruhende Müller spielte zwei Gegner aus und legte auf Olic, der sich um Aly Cissokho drehte und zur Führung einschoss. Es war der Moment, in dem sich das Tor nach Madrid ganz weit öffnete. Die Gäste beschränkten sich jedoch danach nicht aufs Verwalten, sondern blieben stets gefährlich.

Golf und Angeln bringen keinen Vorteil

Die Frage war, ob Lyon in der zweiten Hälfte einen kräftemäßigen Vorteil haben würde. Sie hatten ihr Ligaspiel gegen den AS Monaco verlegt und das Wochenende mit Golf und Angeln verbracht, während die Bayern bei Borussia Mönchengladbach ran mussten. Trotzdem war keine Spur von Müdigkeit zu erkennen. Gelegenheiten für die Gastgeber wie die Schüsse des eingewechselten Bafetimbi Gomis (50.) und von Sidney Govou (60.) blieben die Ausnahme.

Cris muss vorzeitig gehen

Es war der FC Bayern, der für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte: Bastian Schweinsteiger drosch die Kugel aus 20 Metern mit vollem Risiko knapp drüber (53.), Arjen Robbens Schuss klärte Hugo Lloris zur Ecke (57.). Dass der Frust bei Olympique tief saß, zeigte sich in der 59. Minute am Beispiel von Cris. Der Brasilianer foulte Olic, sah Gelb, klatschte höhnisch Beifall und sah Gelb-Rot - alles innerhalb von gut 30 Sekunden.

Und noch einmal Olic

In der 66. Minute war dann endgültig klar, dass die Münchner im Stade Gerland, wo sie beim 0:3 im Jahr 2001 einen der bittersten Abende ihrer Champions-League-Geschichte erlebt hatten, nun einen ihrer größten Erfolge in der Königsklasse feiern würden: Hamit Altintop, der den gesperrten Franck Ribéry hervorragend vertrat, passte auf Olic - 2:0, die Sache war durch. Folge: Lyon stellte alle Bemühungen ein, die Münchner spielten die Partie mit einer Überlegenheit zu Ende, die in dieser Phase des Wettbewerbs höchst selten zu sehen ist. So kam Olic dann auch noch zu seinem dritten Treffer.

Bundesliga vorerst an Italien vorbei

Durch den Sieg hat sich der Bundesliga-Spitzenreiter nicht nur in ein weiteres Finale gespielt (bereits eine Woche vor dem Endspiel in Madrid steht das DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen an), sondern der Liga auch einen großen Dienst in Sachen Fünf-Jahres-Wertung erwiesen: Dort steht die Bundesliga nun erstmals vor Italien, allerdings kann Inter noch kontern. Gut möglich, dass es in Madrid dann auch zu einem Endspiel um den so wichtigen dritten Platz in der Nationenwertung kommt.

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