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FC Bayern München: Drama um Zwillinge von Anatolij Tymoschtschuk

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Champions League - FC Bayern München  

Drama um Tymoschtschuks Zwillinge

28.04.2010, 07:08 Uhr | dpa, dpa

FC Bayern München: Drama um Zwillinge von Anatolij Tymoschtschuk. Schwere Stunden hat zurzeit Anatolij Tymoschtschuk zu überstehen. (Foto: imago)

Schwere Stunden hat zurzeit Anatolij Tymoschtschuk zu überstehen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

In den Jubel des FC Bayern München über den Einzug ins Finale der Champions League haben sich bei Spielern und Verantwortlichen auch sorgenvolle Gedanken um ihren Teamkollegen Anatolij Tymoschtschuk gemischt. Der 31 Jahre alte Ukrainer hatte beim 3:0 des deutschen Rekordmeisters bei Olympique Lyon offiziell wegen einer Magen-Darm-Erkrankung gefehlt. Der wahre Grund war aber viel schlimmer, wie Bayern-Präsident Uli Hoeneß anschließend verriet.

Hoeneß: "Wir haben ihm den Sieg gewidmet"

"Jetzt kann ich es ja erzählen", sagte Hoeneß im Pay-TV-Sender Sky. Die Mannschaft habe auch für Tymoschtschuk gespielt, der mit seiner Frau Nadija in einem Münchner Krankenhaus sei. Die ungeborenen Zwillinge des Paares seien "gefährdet", berichtete Hoeneß: "Die Fruchtblase ist im sechsten Monat geplatzt - es ist eine dramatische Geschichte. Das haben wir natürlich nicht bekanntgegeben. Wir hoffen alle von hier, dass es ihm gut geht. Wir haben ihm und seiner Frau den Sieg gewidmet." Nach der Rückkehr der Mannschaft am Mittwoch aus Lyon nahm Tymoschtschuk am Nachmittag wieder am Training teil. Nach einem Bericht von "bild.de" wurden die Kinder inzwischen zur Welt gebracht und werden im Brutkasten versorgt. Die Mutter soll den Umständen entsprechend wohlauf sein.

Rummenigge denkt an Tymoschtschuk und Ribéry

Der Bayern-Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge hatte den Ukrainer in seiner Siegesrede vor dem mitternächtlichen Bankett der Bayern bedacht. "Wir haben zwei Spieler heute Abend leider nicht bei uns aus verschiedenen Gründen. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich auch im Namen von Anatolij Tymoschtschuk und Franck Ribéry spreche. Wir sind sehr glücklich, dass sie beim FC Bayern sind."

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