Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

José Mourinho: Ribery-Sperre gerecht, vom FC Bayern beeindruckt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Champions League - Finale  

Mourinho stichelt gegen die Bayern

19.05.2010, 14:34 Uhr | sid/dpa, dpa, sid

José Mourinho: Ribery-Sperre gerecht, vom FC Bayern beeindruckt. Wie immer engagiert: José Mourinho. (Foto: dpa)

Wie immer engagiert: José Mourinho. (Foto: dpa)

José Mourinho heizt im Vorfeld des Finales in der Champions League die Stimmung an. Nach Ansicht des Trainers von Inter Mailand ist Bayern-Profi Franck Ribéry zu Recht für das Endspiel am Samstag (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) in Madrid gesperrt. "Die Strafe ist gerecht. Es war ein sehr gefährliches Foul, bei dem sich der Gegner hätte schwer verletzen können", betonte der Trainer vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern München.

Ribéry hatte im Halbfinal-Hinspiel der europäischen Königsklasse des FC Bayern München gegen Olympique Lyon Rot gesehen und war wegen einer Tätlichkeit zu einer Sperre von drei Spielen verurteilt worden. Damit geht das Finale in Madrid ohne den Franzosen über die Bühne, nachdem auch ein Vorstoß der Bayern beim internationalen Sportgericht CAS gescheitert war.

"Es war eine klare Rote Karte"

"Zwei oder drei Spiele sind normal", sagte Mourinho in dem "Bild"-Interview weiter, meinte aber auch: "Vielleicht sind drei zu viel, und man sollte ihn nächstes Jahr das erste Spiel spielen lassen". Der Inter-Coach machte aber auch deutlich: "Es war eine klare Rote Karte."

FC Bayern ein wenig wie Inter

Unterdessen zeigte sich der Portugiese beeindruckt von den Bayern. Auf die Frage, ob er eher die Taktik seines Kollegen Louis van Gaal oder die Klasse von Arjen Robben fürchten würde, antwortete Mourinho: "Die Bayern. Die Mannschaft. Wenn Robben so gut spielt, liegt das daran, dass Bayern so gut spielt." Der deutsche Meister sei in Bezug auf den Teamgeist ein wenig wie seine Mannschaft. "Man kann sagen: Sneijder super, Eto'o toll, Robben fantastisch, Schweinsteiger unglaublich. Aber die Bayern-Einheit ist beeindruckend", führte der Trainer weiter aus.

"Das ist Augenwischerei"

Die Aussagen seines einstigen Lehrmeisters van Gaal, er würde nur auf Ergebnis spielen lassen, wies Mourinho zurück. "Stimmt nicht. Keiner hat Chelsea und Barcelona so dominiert. Keiner! Van Gaal hat zu Hause gegen Lyon nach der Roten Karte gegen Ribery Olic rausgenommen und Timoschtschuk gebracht. Soviel zum Spektakel. Das ist Augenwischerei, ich lasse mich nicht für dumm verkaufen", sagte der frühere Assistent des Niederländers aus gemeinsamen Zeiten beim FC Barcelona.

Konter mit Ironie: "Er ist zu langsam"

Mit Ironie konterte Mourinho auch die Kritik van Gaals an seinem Jubellauf in Barcelona. Der Niederländer hatte erklärt, so etwas nicht zu machen. Mourinho dazu: "Er ist ja auch zu langsam." Trotz der Sticheleien vor dem Finale habe er "ein Topverhältnis" zu van Gaal, unterstrich der Portugiese: "Ich werde ihn nie vergessen."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wer gewinnt die Champions League?
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal