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Ex-Bayer Lucio: "Hier weht ein anderer Wind"

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Champions League - Finale  

Ex-Bayer Lucio: "Hier weht ein anderer Wind"

20.05.2010, 14:04 Uhr | sid, sid

Ex-Bayer Lucio: "Hier weht ein anderer Wind". Selbst Weltfußballer Lionel Messi (re.) zieht gegen Inters-Abwehrass Lucio den Kürzeren. (Foto: imago)

Selbst Weltfußballer Lionel Messi (re.) zieht gegen Inters-Abwehrass Lucio den Kürzeren. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Er feiert ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, doch für Lucio ist das Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München angeblich "kein besonderes Spiel". Das Wichtigste für ihn und seine Kollegen bei Inter Mailand sei, "dass wir bis jetzt gute Arbeit geleistet haben", sagte der Brasilianer in einem Interview mit der "tz" vor der Begegnung am Samstag (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) in Madrid gegen den deutschen Meister.

Kontakt per SMS

Er habe auch den Weg des FC Bayern in dieser Saison nur am Rande verfolgt, behauptete Lucio. Kontakt habe er bei den Münchnern, für die der 32 Jahre alte Abwehrspieler von 2004 bis 2009 spielte, nur noch zu Konditionstrainer Marcelo Martins und zu Bastian Schweinsteiger, mit denen er ein paar SMS ausgetauscht habe.

Lob für Mourinho

Lucio war zu Saisonbeginn für 7,5 Millionen Euro von den Bayern zu Inter gewechselt, weil Münchens Trainer Louis van Gaal keine Verwendung für den Kapitän der brasilianischen Nationalelf hatte. "Ich bin sehr zufrieden hier. Wir haben den Pokal gewonnen, den Scudetto, und am Samstag spielen wir ein großes Finale", so Lucio. Sein Coach José Mourinho sei "ein toller Typ mit einem super Charakter".

Lucio: "Müssen aufpassen"

Die Chancen im Duell mit den Bayern bezifferte er auf "50:50". In so einem Finale könne "alles passieren. Der FC Bayern ist eine sehr gute Mannschaft, aber wir sind bisher auch einen guten Weg gegangen." Van Gaal leiste "sehr gute Arbeit und es sind sehr gute, neue Spieler dazugestoßen", lobt Lucio besonders Robben und Olic. "Wir müssen auf sie aufpassen, die ganze Mannschaft ist sehr stark."

Erfolg der Mannschaft steht im Vordergrund

Bei Inter muss Innenverteidiger Lucio seine gefürchteten Vorstöße stark einschränken. "Hier weht ein anderer Wind. Mourinho will, dass wir nur defensiv spielen und konzentriert auftreten. Bis jetzt hat das ja gegen Chelsea und Barcelona prima funktioniert", sagte er zu seinen Aufgaben: "Für mich ist nicht mein individuelles Spiel, sondern der Erfolg der Mannschaft wichtig."

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