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Bremen steht in der Champions League

24.08.2010, 20:52 Uhr | t-online.de, sid, sid, t-online.de

Werder Bremen steht in der Champions League. Kollektiver Bremer Jubel über den Einzug in die Königsklasse. (Foto: Reuters)

Kollektiver Bremer Jubel über den Einzug in die Königsklasse. (Foto: Reuters)

Was für ein Krimi. Werder Bremen steht nach einem nervenaufreibenden Spiel bei Sampdoria Genua in der Champions League. Die Mannschaft von Thomas Schaaf verlor zwar 2:3 (1:3, 0:2) nach Verlängerung, durfte aber aufgrund des 3:1-Sieges im Hinspiel über diese Niederlage jubeln. Lange sah es allerdings alles andere als gut aus. Markus Rosenberg schaffte erst in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer zum 1:3, der für die Verlängerung sorgte. (Foto-Show: Die besten Bilder des Spiels)

Zuvor hatten die Bremer eine über weite Strecken unterirdische Leistung gezeigt und waren von den Italienern regelrecht überrannt worden - und lagen bereits nach 13 Minuten mit 0:2 in Rückstand. "Wir alle sind sehr froh", sagte Trainer Thomas Schaaf erleichtert: "Ich weiß nicht, warum wir das immer so spektakulär machen müssen. Das war wieder eine besondere Nummer heute. Nach 13 Minuten waren wir so in Not, Gott sei Dank konnten wir uns befreien."

Pazzini sorgt für den frühen Schock

Giampaolo Pazzini schoss die Italiener (8./13.), die seit 19 Monaten kein Heimspiel verloren haben, mit einem schnellen Doppelpack in Führung. Zunächst nutzte er aus abseitsverdächtiger Position einen Stellungsfehler Petri Pasanens per Kopf, dann einen von Clemens Fritz mit einer sehenswerten Direktabnahme. Nationaltorhüter Tim Wiese sah beim ersten Gegentor nicht gut aus, beim zweiten war er machtlos.

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Schwache Leistung über 90 Minuten

Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Bremer lange kein Mittel, um die kompakte Defensive der Gegner zu knacken. Der eingewechselte 6,5-Millionen teure Neuzugang Marko Arnautovic konnte ebenfalls keine nennenswerteren Akzente mehr setzen und reihte sich nahtlos in die schwache Mannschaftsleistung ein.

Cassano trifft und wird ausgewechselt

Als Antonio Cassano in der 85. Minute die 3:0-Führung erzielte, gab es im Stadion Luigi Ferraris kein Halten mehr. Die italienischen Fans feierten bereits den Einzug in die nächste Runde. Cassano verließ kurz nach seinem Treffer verletzungsbedingt den Platz und sah von der Bank, wie Werder das nicht mehr für möglich Gehaltene schaffte. Markus Rosenberg schoss Werder mit seinem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit in die Verlängerung.

Pizarro wird zum Held

Dort zeigte Werder Bremen dann endlich das Gesicht, das man von Anfang an erwartet hatte. Es ging munter nach vorne und die Grün-Weißen erspielten gleich mehrere gute Einschuss-Möglichkeiten. Marko Marin scheiterte in der 95. Minute mit einem satten Schuss am Lattenkreuz, fünf Minuten später machte es Claudio Pizarro besser. Der Peruaner sorgte für den umjubelnden Treffer zum 2:3-Endstand, der Werder den Einzug in die Königsklasse und Einnahmen von 15 Millionen Euro bescherte.

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