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Champions League: Bremen mit kleinem Wunder

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Werder Bremen erkämpft sich einen Punkt

14.09.2010, 20:08 Uhr | t-online.de, sid, sid, t-online.de

Champions League: Bremen mit kleinem Wunder. Tottenhams Bale tankt sich gegen Frings (l.) und Bargfrede durch. (Foto: dpa)

Tottenhams Bale tankt sich gegen Frings (l.) und Bargfrede durch. (Foto: dpa)

Viel Licht und Schatten bei Werder Bremen: Im Auftaktspiel der Champions League gegen Tottenham Hotspur sah es lange nicht besonders gut aus für die Hanseaten. Die Mannschaft von Thomas Schaaf verpennte die Anfangsphase komplett, lag bereits nach 18 Minuten mit 0:2 im Rückstand und hatte sogar Glück, dass die Engländer den Vorsprung nicht noch weiter ausbauten. Dank Hugo Almeida (43.) und Marko Marin (47.), die das Spiel mit einem Doppelpack kurz vor und nach der Pause drehten, verdiente sich Werder mit dem 2:2 (1:2) aber immerhin noch einen Punkt.

Es hätte sogar mehr sein können am Ende, doch der sehr agile Marin, Almeida und Aaron Hunt konnten gute Einschussmöglichkeiten nicht nutzen. Die Londoner blieben durch Konter über ihre schnellen Außenspieler immer gefährlich und so war das Unentschieden letztlich für beide Seiten in Ordnung.

Tottenham legt los wie die Feuerwehr

Die Gäste aus London traten bei ihrer Premiere in der Königsklasse ohne jeden Respekt auf und gingen bereits in der zwölften Minute in Führung. Eine scharfe Hereingabe von Mittelfeldspieler Gareth Bale drückte Werders Innenverteidiger Petri Pasanen aus kurzer Distanz über die eigene Torlinie. Nur sechs Minuten später wuchtete Torjäger Peter Crouch eine Flanke des Ex-Hamburgers Rafael van der Vaart per Kopf ins Bremer Gehäuse, Torhüter Tim Wiese hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Almeida läutet die Wende ein

Vor 32.000 Zuschauern im Weserstadion erholten sich die Norddeutschen nur langsam von diesen Nackenschlägen. Ohne den am Oberschenkel verletzten Torjäger Claudio Pizarro fehlte es den Aktionen des Bundesliga-Zehnten aber an der erforderlichen Durchschlagskraft. Zudem stand die Defensive der Londoner sicher. Werder-Trainer Thomas Schaaf reagierte auf den schwachen Auftakt seiner Schützlinge und wechselte in der 37. Minute Aaron Hunt für Philipp Bargfrede ein, um das Angriffsspiel zu beleben - mit Erfolg: Hugo Almeida verkürzte in der 43. Minute per Kopf nach einer Flanke von Neuzugang Wesley auf 1:2.

Bremen zeigt zwei Gesichter

Im zweiten Durchgang änderte sich die Partie komplett. Bremen kam mit viel Dampf und Selbstbewusstsein aus der Kabine. Plötzlich lief der Ball und vor allem Marin kurbelte das Angriffsspiel an. Er war es dann auch, der zwei Minuten nach der Pause mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze für den umjubelten Ausgleichstreffer sorgte. In der Folge hatte Bremen mehrere Chancen, sogar noch den Sieg einzufahren, diese blieben aber ungenutzt.

Inter mit Stolperstart

Titelverteidiger Inter Mailand ist zum Start gestrauchelt. Bremens Gegner in Gruppe A kam bei Twente Enschede nicht über ein 2:2 (2:2) hinaus. In Enschede schien für Inter zunächst alles nach Plan zu laufen. WM-Star Wesley Snejder brachte das Team des neuen Trainers Rafael Benitez in der 13. Minute in Führung. Doch Twente, in der Vorsaison unter dem jetzigen Wolfsburger Coach Steve McClaren zum ersten Mal niederländischer Meister, schlug zurück. Theo Janssen (20.) glich per Freistoß aus. Dann unterlief Diego Milito ein Eigentor zum 2:1 für die Hausherren (30.). Samuel Eto'o (41.) rettete Inter zumindest das Unentschieden.

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