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Champions League: Schalker Krise spitzt sich zu

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Champions League - Gruppe B  

Schalker Krise spitzt sich zu

15.09.2010, 06:54 Uhr | t-online, t-online.de

Champions League: Schalker Krise spitzt sich zu. Schlüsselszene: Die Schalker Spieler können die Rote Karte gegen Höwedes nicht fassen. (Foto: dpa)

Schlüsselszene: Die Schalker Spieler können die Rote Karte gegen Höwedes nicht fassen. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Horror-Serie des FC Schalke 04 hält an. Die Königsblauen verpatzten auch den Start in die Champions League und verloren mit 0:1 bei Olympique Lyon. Der Revierklub hatte bereits die Bundesliga-Saison mit drei Niederlagen begonnen und steht vor dem Derby gegen Borussia Dortmund mit dem Rücken zur Wand. (Video: Schalkes Pleite gegen Olympique Lyon)

Trainer Felix Magath blieb trotz des Fehlstarts in die europäische Königsklasse gelassen: "Wir haben beim Gruppenfavoriten eine gute Leistung abgeliefert. Das 0:1 ist kein Beinbruch." Die Hauptschuld für die Pleite in Lyon gab der S04-Coach Schiedsrichter Ivan Bebek aus Kroatien: "Die Rote Karte für Benedikt Höwedes war der Knackpunkt und entscheidend dafür, dass wir das Spiel nach dem Rückstand nicht mehr drehen konnten", schimpfte Magath. "Wenn man sieht, was der Schiedsrichter vorher gepfiffen hat, war das völlig unverhältnismäßig."

Heldt: "Rot ist ein Witz"

Manager Horst Heldt stieß nach der Partie ins gleiche Horn: "Rot ist ein Witz und maßlos übertrieben." In der Nähe der Mittellinie attackierte Höwedes Jimmy Briand mit hohem Bein und traf den Lyoner am Oberkörper. "Mir ist völlig unverständlich, dass der Schiedsrichter da Rot zeigt. Ich hatte mit Gelb gerechnet. Die Aktion war nicht lebensbedrohlich", schimpfte der Innenverteidiger, der schon zum zweiten Mal in dieser Saison vorzeitig vom Platz musste. Zum Bundesliga-Auftakt beim Hamburger SV hatte er bereits Gelb-Rot gesehen.

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Moritz' Patzer sorgt für die vierte Schalker Pleite in Folge. Bremen rettet einen Punkt. zum Video

Seltsame Entscheidung von Magath

Nach dem frühen Rückstand durch Bastos (21. Minute) und mit einem Mann weniger war für Schalke nichts zu holen. Das schien auch Magath erkannt zu haben. Der ehemalige Meistertrainer brachte mit Matip, Schmitz und Kluge defensiv orientierte Kräfte, schien das Ergebnis eher verwalten zu wollen, statt sein Heil in der Offensive zu suchen. Die erbärmliche Bilanz seiner Elf in den zweiten 45 Minuten: kein einziger Torschuss.

Huntelaar und Raul harmonieren nicht

Bei den Königsblauen hakt es vier Wochen nach dem Saisonstart noch an allen Ecken und Enden. In der Offensive harmonieren 14-Millionen-Mann Klaas Jan Huntelaar und Real-Neuzugang Raul bisher nicht, sind noch ohne Pflichtspiel-Treffer. Im Mittelfeld feierte Ciprian Deac in Lyon ein wenig überzeugendes Pflichtspieldebüt, während der für 13 Millionen Euro als Spielmacher verpflichtete Spanier Jurado komplett auf der Bank bleiben musste. Und die Abwehr, in der Vorsaison noch Schalkes Prunkstück, taumelt bisher von einer Verlegenheit zur nächsten. Vor allem der als Abwehrchef verpflichtete ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder war bis zu seinem Muskelfaserriss ein Schatten seiner selbst, der Franzose Nicolas Plestan sucht noch nach seiner Form.

Sarpei: "Aufwärtstrend ist da"

Der Ruhrpott-Klub gab vor der Saison mit Marcelo Bordon, Heiko Westermann und Rafinha fast die komplette Abwehrkette ab. Ein Aderlass, den Schalke bisher nicht kompensieren konnte. Trotzdem bemühten sich alle Beteiligten, das Positive aus der Pleite in Lyon mitzunehmen. "Trotz der vierten Pflichtspielneiderlage in Folge möchte ich nicht von einer Krise sprechen. Es ist eher eine schwierige Phase. In den nächsten Spielen müssen wir noch enger zusammenstehen", sagte Innenverteidiger Plestan. "Wir haben verloren, deshalb bin ich mit dem Spiel natürlich nicht zufrieden. Aber ich denke, der Aufwärtstrend bei uns ist deutlich zu erkennen", meinte Abwehrspieler Hans Sarpei.

Schalke unter Druck

Durchhalteparolen, denen jetzt Taten folgen müssen. Im zweiten Gruppenspiel der Königsklasse gegen Benfica Lissabon ist ein Dreier Pflicht, um den Traum vom Achtelfinale am Leben zu erhalten. Keine leichte Aufgabe, die Portugiesen gewannen ihr erstes Match in der diesjährigen Champions League mit 2:0 gegen Hapoel Tel Aviv. Und in der Bundesliga kommt es am Sonntag zum Derby gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund. Die Magath-Elf braucht dringend ein Erfolgserlebnis, denn die Stimmung im Umfeld ist explosiv. Ein weiterer Funke - und es könnte zum großen Knall kommen.

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