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Werder Bremen hofft auf Wunder gegen Inter Mailand

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Werder mit großem Respekt vor Inter

28.09.2010, 12:37 Uhr | dpa, sid, t-online.de, sid, dpa

Werder Bremen hofft auf Wunder gegen Inter Mailand. Der Mann mit der Maske: Per Mertesacker ist gegen Inter einsatzbereit. (Foto: imago)

Der Mann mit der Maske: Per Mertesacker ist gegen Inter einsatzbereit. (Foto: imago)

Die Ausgangslage könnte nicht ungünstiger sein. Vor dem zweiten Gruppenspiel in der Champions-League bei Titelverteidiger Inter Mailand plagen Werder Bremen heftige Personalsorgen. Torsten Frings, Claudio Pizarro, Clemens Fritz, Naldo und Sebastian Boenisch fallen definitiv aus. Dementsprechend pessimistisch ist die Stimmungslage bei Werder. Man sieht sich als krasser Außenseiter. "Die Ausgangslage ist schlecht", kommentierte Werder-Clubchef Klaus Allofs. "Das wirft uns zurück. Wir sind jetzt in unseren Möglichkeiten noch weiter eingeschränkt. Dass sie fehlen, ist natürlich ein Qualitätsverlust."

Die prominenten Ausfälle kommen zur Unzeit vor dem Auswärtsmatch gegen einen schier übermächtigen Gegner. "Das trifft uns, das ist klar. Inter ist der ganz klare Favorit, es ist beeindruckend, was die Mannschaft aufbieten kann", sagte Schaaf, der noch nie gegen Inter gewinnen konnte. Kapitän Frings (Bluterguss im Oberschenkel) musste laut der "Kreiszeitung Syke" gar notoperiert werden. "Die Schmerzen waren unerträglich", sagte der 33-Jährige.

Magenschmerzen wegen Inter

Vor dem Abflug schien es, als hätten die Verletzungen das gerade erst gewonnene Selbstbewusstsein durch den 3:2-Sieg gegen den Hamburger SV nach dem schlechtesten Saisonstart in der Schaaf-Ära wieder zunichte gemacht. Einige Spieler offenbarten gar Unbehagen vor dem Spiel im Stadio Giueseppe Meazza. "Das ist keine leichte Situation, weil Inter auf jeder Position besser besetzt ist", stöhnte etwa Per Mertesacker.

Was bleibt, ist nur Zweckoptimismus. "Wir werden trotzdem alles versuchen, müssen aber in Höchstform auftreten. Der eine muss dem anderen helfen, sonst haben wir keine Chance", forderte Mertesacker. Trotz der Ausfälle schloss Allofs ein defensives Spiel aus: "Wir werden uns nicht hinten reinstellen. Das können wir auch gar nicht."

Große Bühne für die Reservisten

Immerhin reiste Petri Pasanen trotz seiner Bänderdehnung mit nach Mailand. Sein Einsatz soll sich kurzfristig entscheiden. "Für die anderen wie Daniel Jensen, Tim Borowski oder auch Marko Arnautovic bietet sich jetzt die Möglichkeit, sich auf einer ganz großen Bühne zu zeigen. Ich erwarte von ihnen, dass sie ihre Chance wahrnehmen, dass sie zeigen, dass ihre Ansprüche berechtigt sind", sagte Schaaf. Zumindest die Angesprochenen scheinen dies verstanden zu haben und stimmten als einzige nicht in das allgemeine Wehklagen mit ein. "Wenn ich Angst hätte, würde ich hier nicht stehen, sondern würde zu Hause bleiben. Wir müssen an unsere Qualitäten glauben", sagte Jensen.

Inter ebenfalls nicht in Topform

Der ehemalige Mailänder Arnautovic erinnerte zudem an die Probleme beim 18-fachen italienischen Meister. Ich habe Inter schon ein paar Mal gesehen und da haben sie mir nicht sehr gut gefallen", meinte er. In der Tat ist man bei Inter trotz der erneuten Tabellenführung in der Serie A nervös. Beim 0:1 gegen den AS Rom schimpfte Cristian Chivu in Richtung von Coach Rafael Benitez: "Wenn die sich nicht bewegen, gehe ich vom Platz." Gemeint war damit offenbar das in seinen Augen egoistische Spiel von Samuel Eto'o. Zudem hat auch Inter Personalsorgen. Der außer Form geratene Superstar Diego Milito ist ebenso angeschlagen wie die Verteidiger Javier Zanetti und Walter Samuel. Auch Mittelfeldspieler Wesley Sneijder ist nach der WM in Südafrika noch lange nicht in der Verfassung der Vorsaison.

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Inter Mailand: Julio Cesar - Maicon, Lucio, Cordoba (Samuel), Chivu (Zanetti) - Cambiasso, Motta (Stankovic) - Eto'o, Sneijder, Pandev - Milito.

Werder Bremen: Wiese - Wesley, Prödl, Mertesacker, Silvestre - Jensen, Bargfrede - Hunt, Arnautovic, Marin - Almeida.

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