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Champions League: Wieder kein Sieg für Werder Bremen

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Werder darf weiter aufs Achtelfinale hoffen

20.10.2010, 19:21 Uhr | t-online, t-online.de

Champions League: Wieder kein Sieg für Werder Bremen. Claudio Pizarro (l.) nimmt es mit Enschedes Douglas (M) und Roberto Rosales auf. (Foto: dpa)

Claudio Pizarro (l.) nimmt es mit Enschedes Douglas (M) und Roberto Rosales auf. (Foto: dpa)

Aus Enschede berichtet Patrick Brandenburg

Holland bleibt ein schlechtes Pflaster für Werder Bremen. Nach dem 1:1 beim holländischen Meister Twente Enschede warten die Bremer weiter auf den ersten Sieg in dieser Saison der Champions League und den ersten Erfolg in den Niederlanden überhaupt.

Außerdem musste das Team von Trainer Thomas Schaaf den Ausfall von Nationaltorhüter Tim Wiese verkraften, der schon in der ersten Halbzeit mit einer Knieverletzung den Platz verließ. Nach dem Tor der Gastgeber durch Theo Janssen (74.) rettete Marko Arnautovic (79.) den Bremern aber immerhin das Remis. Damit bleiben sie trotz der schwachen Ausbeute von bislang nur zwei Punkten weiter im Rennen um den Platz zwei in der Gruppe A.

Unfreundlicher Empfang der Twente-Fans

In der „Hölle von de Grolsch Veste“, dem engen Stadion von Enschede, war Werder mit einer gehörigen Portion Respekt gestartet. Vielleicht dachten die Bremer zurück an die 0:1-Niederlage in der vergangenen Saison in der Europa League. Oder hatten sie sich von der Choreografie der Twente-Fans beeindrucken lassen? Die Anhänger der Tukkers empfingen die Gäste mit einer kleinen Horrorshow: Überdimensionale Plakate zeigten eine hässliche Geisterfratze, ein Kleinkind in Werder-Dress mit einem schlimmen blauen Auge und dazu den Schriftzug: "Euer schlimmster Albtraum."

Eine geschlagene halbe Stunde brauchte der Bundesligist für seine einzige ernstzunehmende Chance in der ersten Hälfte. Hugo Almeida zog bei einem Konter unwiderstehlich aufs Tor von Nikolay Mihaylov, doch der Twente-Keeper konnte den Ball gerade noch zur Ecke klären. Der holländische Meister dagegen ließ sich nicht lange bitten. Schon nach zwölf Minuten hätte der starke Bryan Ruiz mit einem Weitschuss fast die frühe Führung erzielt, nachdem Philipp Bargfrede ihn im Mittelfeld einfach ziehen ließ. Zum Glück für Bremens Torwart Tim Wiese stricht der Ball aber Millimeter am linken Pfosten vorbei.

Bangen um Tim Wiese

Weniger Glück hatte der deutsche Nationaltorwart in der 35. Minute. Nach einer harmlosen Flanke von Ruiz blieb Wiese unbedrängt von Freund und Feind im Rasen hängen und sackte vor Schmerzen im Knie zusammen. Der 28-Jährige musste sofort ausgewechselt werden. Für ihn kam Youngster Sebastian Mielitz, der in der vergangenen Saison bereits zwei Liga-Einsätze hatte und auch in der Europa League eine Partie gegen Nacional Funchal spielen durfte. Dem 21-Jährigen war die Nervosität auf höchster europäischer Ebene zunächst anzumerken. So konnte er einen eher ungefährlichen Distanzschuss kurz vor der Pause nicht festhalten und schoss den Ball dann mit letztem Einsatz gerade noch vor dem einschussbereiten Denny Landzaat ins Aus.

Trotz des Wiese-Schocks startete Werder besser in die zweite Halbzeit und zeigte auch nicht mehr so viele Stockfehler wie zu Beginn. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte der starke Wesley sogar die Riesenchance zum 1:0. Der frisch gebackene Brasilianische Nationalspieler tanzte zwei Holländer aus, scheiterte mit seinem starken Schlenzer von der Strafraumkante aber an Torhüter Mihaylov. Auch der eingewechselte Marko Arnautovic (für Almeida) hatte die Möglichkeit, Werder in Führung zu schießen. Doch der Österreicher kam nicht mehr an den tollen Pass von Aaron Hunt ran.

Ausgerechnet Arnautovic trifft zum Ausgleich

Mitten in die bis dahin beste Bremer Phase platzte das Tor für die Gastgeber. Nach einem Gewühl im Strafraum war Theo Janssen zur Stelle und staubte zum 1:0 ab. Aber Werder ließ sich diesmal nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück. Nur fünf Minuten später machte es Arnautovic bei seinem zweiten Versuch besser und erzielte gegen seine frühere Mannschaft Twente den verdienten Ausgleich. In der Schlussphase war es dann Ersatztorhüter Mielitz, der mit einer Glanzparade die Niederlage verhinderte. Der Keeper entschärfte einen Schuss des freistehenden Janssen bravourös.


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