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Werder Bremen: Kein Jubel trotz Sieg gegen Inter

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Champions League - Gruppe A  

Der große Jubel an der Weser bleibt aus

08.12.2010, 09:00 Uhr | t-online.de, t-online.de

Werder Bremen: Kein Jubel trotz Sieg gegen Inter. Bremens Coach Schaaf kann sich genau wie Geschäftsführer Allofs nur wenig über den Sieg gegen Inter freuen. (Foto: imago)

Bremens Coach Schaaf kann sich genau wie Geschäftsführer Allofs nur wenig über den Sieg gegen Inter freuen. (Foto: imago)

Aus Bremen berichtet Steffen Engesser

Werder Bremen bleibt in dieser Saison konstant unkonstant. Im sportlich wertlosen letzten Champions-League-Spiel der Gruppe A bezwangen die Hanseaten Titelverteidiger Inter Mailand klar mit 3:0 (1:0) und rehabilitierten sich für zuvor schwache Auftritte in der Königsklasse. Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen nach Spielende alles andere als zufrieden. "Die Leistung war gut, aber wir sind trotzdem nicht über die Gruppe hinausgekommen. Also müssen wir jetzt nicht überschwänglich jubeln", sagte Thomas Schaaf nach dem Sieg über eine lustlose B-Elf der Nerazurri. Sehen Sie die Highlights und Tore der Partie im Video

Allen voran Bremens "Enfant Terrible" Marko Arnautovic erhitzte das Gemüt des Trainers. Der Stürmer erzielte gegen seinen Ex-Klub den Treffer zum 2:0 (49.), zeigte das wohl bislang beste Spiel im grün-weißen Trikot. Schaaf kritisierte den 21-Jährigen dennoch. "Marko kann noch viel, viel mehr, als er heute gezeigt hat. Er kann nonstop unterwegs sein, noch mehr den Weg zum Tor suchen. Er kann noch viel besser abschließen, als er es getan hat."

Mertesacker: "Die wollten ja gar nicht"

Einen Schritt in die richtige Richtung machte hingegen die Bremer Defensive: Werder blieb erstmals in dieser Champions-League-Spielzeit ohne Gegentor. Per Mertesacker maß dem Ergebnis gegen die teilweise lustlosen und harmlosen Gäste jedoch keinen großen Stellenwert bei. "Die wollten ja gar nicht mehr. Denen war viel zu kalt." Bremen nutzte die Lethargie der Gäste aus, kontrollierte die Partie und ging durch Sebastian Prödl (39.) in Führung. Arnautovic und Claudio Pizarro (88.), der nach seinem Muskelfaserriss wieder zum Kader gehörte, sorgten für den hochverdienten Endstand.

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Dass sich die Freude auf Bremer Seite in Grenzen hielt, dafür genügte ein kurzer Blick auf die Tabelle. Mit einem Sieg und zwei Unentschieden verabschiedete sich Werder als Gruppenletzter von der internationalen Fußball-Bühne. Geschäftsführer Klaus Allofs trauerte dem vermeidbaren Aus vor allem aus finanzieller Sicht nach. "Das ist sehr ärgerlich. Wir brauchen das Geld aus der Champions League und müssen genau hinschauen, wen wir in der Winterpause verpflichten." Dank des Sieges über Inter Mailand darf sich Bremen wenigstens noch über 800.000 Euro Weihnachtsgeld freuen. Rund 1,8 Millionen Euro an Punktprämien fließen somit in die Kassen der Grün-Weißen. 

Tristesse an der Weser?

Nach dem Aus in beiden Pokalwettbewerben bleibt für Bremen somit nur noch der triste Liga-Alltag. Dennoch scheint eine schnelle Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne nicht unmöglich. Denn Bremen ließ die Spielfreude der vergangenen Spielzeit aufblitzen. Auch Schaaf kam nicht umhin, eine Leistungssteigerung bei seiner Mannschaft zu erkennen. "Wir haben gut kombiniert, haben in der Defensive gut gearbeitet. Da können wir einiges mitnehmen für die Partie gegen Borussia Dortmund."

Abwehrchef Mertesacker übte sich nach Spielende in Zweckoptimismus. "Ich weiß nicht, wie wir damit zurecht kommen, dass wir jetzt nur noch einmal die Woche spielen. Ob das einen Ruck gibt für die Bundesliga. Darauf müssen wir jetzt einfach setzen. Wir sind schon oft im zweiten Halbjahr aus der Champions League ausgeschieden und haben dann eine Serie gestartet." Entscheidend wird sein, wie konstant unkonstant Werder Bremen in der Liga auftritt.

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