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FC Bayern siegt dank Franck Ribéry

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Bayern tanken Selbstvertrauen gegen Basel

08.12.2010, 22:35 Uhr | dpa, dpa

FC Bayern siegt dank Franck Ribéry. Franck Ribéry feiert einen Doppelpack. (Foto: dpa)

Franck Ribéry feiert einen Doppelpack. (Foto: dpa)

Der FC Bayern München hat Trainer Louis van Gaal im 150. Europapokal-Spiel einen souveränen Sieg beschert - und dem Liga-Rivalen Borussia Dortmund die alleinige Gruppen-Bestmarke streitig gemacht. Wie die Borussia in der Saison 1997/98 schafften die Münchner als zweite deutsche Mannschaft fünf Siege in der Gruppenphase der Champions League. Beim 3:0 (2:0) gegen den FC Basel erzielten Franck Ribéry (35., 50.) und Anatoli Timoschtschuk (37.) die Treffer.

Mit 15 Punkten gewannen die Bayern, die den höchsten Heimsieg in der Champions League seit dem 7:1 gegen Sporting Lissabon im März 2009 feierten, vor dem AS Rom (12) ihre Gruppe. Dem FC Basel (6) bleibt im nächsten Jahr als Gruppen-Dritter noch die Chance in der Europa League. "Das war eine ähnlich gute Leistung wie auf Schalke, nur haben wir dieses Mal auch das Tor getroffen", kommentierte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger die Leistung vor 66.000 Fans in der ausverkauften Allianz Arena.

Ribéry macht den Anfang

Erst einmal aber musste der 22 Jahre alte Thomas Kraft, der wie schon beim 2:3 gegen den AS Rom für den 36-jährigen Jörg Butt wieder im Tor stehen durfte, sein Können beweisen, um die Gäste-Führung zu verhindern. Gegen Xherdan Shaquiri, Alexander Frei und Marco Streller zeigte Kraft gleich drei tolle Reaktionen. Doch in der Defensive wackelte der Schweizer Meister immer wieder - und schenkte den Münchnern die Führung. Diego Contento erkämpfte sich den Ball kurz vor der Torauslinie und legte Ribéry mustergültig auf. Es war der erste Champions-League-Treffer für den Franzosen in dieser Spielzeit.

Nach einer Kopfballverlängerung von Mario Gomez erhöhte Timoschtschuk aus Nahdistanz auf 2:0. Ribéry durfte nach schöner Vorarbeit von Thomas Müller zum 3:0 einschieben - es war sein insgesamt siebter Treffer in der Königsklasse. Toni Kroos, Mark van Bommel, Mario Gomez und Bastian Schweinsteiger hätten das Ergebnis sogar noch höher gestalten können. Der Erfolg der Münchner, auch wenn speziell im ersten Durchgang nicht alles gelang, war nie in Gefahr. Allerdings offenbarte vor allem die zentrale Abwehr erneut einige Unsicherheiten, so dass die Gäste gleich zu vier, fünf besten Möglichkeiten kamen.

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