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FC Bayern München tritt in Mailand voller Selbstbewusstsein an

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Vorhang auf für das große Drama

22.02.2011, 17:33 Uhr | t-online.de

FC Bayern München tritt in Mailand voller Selbstbewusstsein an. Auf ein Neues: Die Bayern (li. Thomas Müller) treffen auf Inter - diesmal im Achtelfinale. (Foto: imago)

Auf ein Neues: Die Bayern (li. Thomas Müller) treffen auf Inter - diesmal im Achtelfinale. (Foto: imago)

Aus Mailand berichtet Thomas Tamberg

Die Mischung scheint zu stimmen vor dem Achtelfinal-Kracher in der Champions League zwischen Inter Mailand und dem FC Bayern München (ab 20:30 Uhr im Liveticker von t-online.de). Trainer Louis van Gaal gab sich auf der Abschluss-Pressekonferenz wieder einmal ebenso bissig wie widerborstig. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger dagegen wirkten fest entschlossen und hoch motiviert. Während Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge zugab, dass Revanche eine Rolle spiele, wäre ein Erfolg für Kapitän Lahm "eine Genugtuung". Wie dem auch sei: Vor der Neuauflage des letztjährigen Finals geben sich die Bayern selbstbewusst wie schon lange nicht mehr.

Der Raum "Gran Canaria" im Mannschaftshotel Melia Milano machte seinem Namen alle Ehre und brachte die über 20 Kamerateams und rund 100 Journalisten mächtig ins Schwitzen. Selten gab es bei einem Achtelfinal-Spiel in der Königsklasse bisher so einen großen Andrang. Kein Wunder: Die Neuauflage des Endspiels von 2010 elektrisiert die Massen. Während bei den Italienern voraussichtlich immerhin noch acht Spieler von damals in der Startelf stehen, sind es beim FC Bayern allerdings wohl nur fünf.

Van Gaal schiebt Favoritenrolle weiter

Trotz veränderter Ausgangslage ist für van Gaal Inter Mailand der Favorit. "Sie sind der Titelverteidiger und spielen zu Hause." Der Bayern-Coach erwartet einen defensiven Gastgeber. Sein Trainerkollege Leonardo, der Mourinho-Nachfolger Rafael Benitez zu Weihnachten beerbte, sieht beide Teams "auf Augenhöhe". Besonderen Reiz bezieht die Partie auch durch die Tatsache, dass beide Mannschaften ihre Stärken in der Offensive haben und in der Defensive zuweilen etwas ungeordnet zu Werke gehen.

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Fragen danach blockte der Bayern-Trainer indes rigoros ab. Insbesondere die van-Gaal-unerfahrenen italienischen Journalisten fingen sich so den einen oder anderen Rüffel ein. Es tue ihm leid, grantelte der Niederländer, dass man mit der zweitbesten Abwehr der Bundesliga im DFB-Pokal-Halbfinale stehe und die Vorrunde der Champions League mit 15 Punkten auf Platz eins abgeschlossen habe.

Zwar fehlt dem Gastgeber verletzungsbedingt Bayern-Schreck Diego Milito, der beim 2:0-Finalsieg beide Tore erzielt hatte, doch mit Samuel Eto'o (mit sieben Treffern bester Torschütze in der Königsklasse) und Wesley Sneijder haben die Nerazzurri zwei absolute Weltklasse-Offensivkräfte in ihren Reihen. "Sneijder ist ein wichtiger Spieler für Inter und eine große Gefahr", sagte van Gaal anerkennend, fügte aber im gleichen Atemzug hinzu, dass er bisher gegen ihn "immer eine Lösung gefunden" hat.

Schweinsteiger trifft auf einen guten Freund

Das Selbstbewusstsein des Trainers hat auch auf das kickende Personal abgefärbt. Welchen Bayern-Spieler man auch fragte in diesen Tagen, die Antwort war stets die gleiche. "Wir sind heiß darauf, beide Spiele zu gewinnen", sagte Schweinsteiger, der zugab, dass über dieses Duell unter den Spielern zuletzt "viel gesprochen wurde". Insbesondere für den Vize-Kapitän ist es "ein spezielles Spiel", schließlich hätte er beinahe das Inter-Trikot getragen. "Das war hauchdünn", so Schweinsteiger, "aber man hat ja jetzt gesehen, wo ich hingehöre". Vor allem auf seinen Freund Lucio, der sich mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß im Vorfeld ein Verbalduell geliefert hatte, freue er sich.

Die große Vorfreude zieht der Rekordmeister auch aus dem Fakt, dass der Bayern-Express gerade noch rechtzeitig Fahrt aufzunehmen scheint. Nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen in der Bundesliga stützt sich die breite Bayern-Brust insbesondere auf die Spielfreude der Offensivabteilung. Vor allem auf die endlich gleichzeitig gesunden Superstars Arjen Robben und Franck Ribéry. "Das sind zwei Ausnahmefußballer. Der FC Bayern ist mit ihnen besser. Wir brauchen die beiden gerade bei so harten Duellen in der Champions League", sagte Lahm.

Gute Erinnerungen an Mailand

Das Giuseppe-Meazza-Stadion ist für den FC Bayern ohnehin eine Lieblingsadresse. Hier feierte man nicht nur den letzten Champions-League-Gewinn 2001, sondern gewann auch die beiden bisherigen Duelle gegen Inter (3:1, 2:0). "Wir tun gut daran, vor diesem Gegner großen Respekt zu haben", trat Rummenigge, der zwischen 1984 und 1987 für Inter spielte, dennoch ein wenig auf die Bremse. Geht es nach seinem Kollegen auf der anderen Seite, dann ist das große Drama vorprogrammiert. "Es gibt nie eine relaxte Partie", sagte Inter-Eigentümer Massimo Moratti kürzlich in einem Interview mit der "Welt". "Inter ist zum Leiden geboren." Das können sie haben, dürften sich Schweinsteiger, Lahm und Co denken.

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